Bayern 2

Breitengrad Friedensprozess in Kolumbien

FARC-Mitglieder in einem Camp in Kolumbien, Dezember 2016 | Bild: picture-alliance/dpa

Samstag, 27.05.2017
18:05 bis 18:30 Uhr

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BAYERN 2

Kolumbien - Friedenspfad mit Stolpersteinen
Von Ivo Marusczyk

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Kolumbiens Weg zum Frieden ist holprig. Die FARC hat ihr Dasein als Guerilla aufgegeben, die Kämpfer haben sich wie vereinbart in 23 „Übergangszonen“ versammelt. Dort sollen sie eigentlich in den nächsten Wochen ihre Waffen abgeben und sich dann in die Zivilgesellschaft eingliedern. Doch die Gegenleistungen der Regierung lassen großenteils noch auf sich warten. Der Zeitrahmen für die Entwaffnung wird deshalb kaum zu halten sein.
Und die Zukunft? Die FARC-Kämpfer stecken noch immer tief in ihrer revolutionären Gedankenwelt. Sie wollen als politische Partei weiter für ein gerechteres Land kämpfen - dabei sehen die meisten Kolumbianer sie abe r nicht als Kämpfer für die Verdammten dieser Erde, sondern als Mörder, die kaltblütig und brutal mit den Drogenkartellen paktiert haben. Von einer Versöhnung ist Kolumbien also noch weit entfernt. ARD-Korrespondent Ivo Marusczyk hat FARC-Kämpfer in einer der „Übergangszonen“ besucht, aber auch mit Regierungsvertretern gesprochen und eine Initiative begleitet, die versucht, einen Dialog zwischen den Rebellen und der bürgerlichen Gesellschaft herzustellen.

Breitengrad - die Auslandsreportage

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