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Neue Lieblingsbücher für 2019 Sechs Buchtipps aus der Redaktion

Über diese Bücher unter dem Weihnachtsbaum haben sich unsere Kolleginnen und Kollegen so gefreut, dass sie sie sofort verschlungen haben. Diese Schmöker haben absolutes Lieblingsbuch-Potential.

Stand: 07.01.2019

Gebrauchte Bücher liegen auf einem Fensterbrett | Bild: Florencia Viadana, Unsplash

"Das Haus der schönen Dinge" von Heidi Rehn, Knaur Taschenbuch-Verlag

Christine Bergmann empfiehlt einen Roman über die Geschichte eines jüdischen Kaufhauses in München. Zu dem Buch gibt es ein sogenanntes "Prequel" – also eine Vorgeschichte, die man kostenlos im Internet findet. Autorin Heidi Rehn bietet auch historische Streifzüge durch die Münchner Innenstadt an. Informationen dazu gibt es auf ihrer Internetseite.

"Dann schlaf auch du" von Leila Slimani, btb Verlag

Isabelle Hartmann empfiehlt einen Roman über ein Paar, das sich ein perfektes Leben aufbauen will. Sie finden die ideale Nanny die ihnen das alles erst möglich macht. Eines Tages bricht die Tragödie über die kleine Familie herein.

"Alle, außer mir“ von Francesca Melandri, Wagenbach Verlag

Jutta Prediger dachte, sie würde Italien schon einigermaßen verstehen. Aber nun weiß sie, dass sie gerade erst beginnt. Francesca Melandri schlägt in ihrem Roman einen weiten Bogen von Mussolini über Berlusconi bis zu Salvini – von Kolonialismus über Faschismus bis zur gegenwärtigen Situation des Landes. Das alles eingebunden in eine Familiensaga.

"Weit weg von Verona“ von Jane Gardam, Hanser-Verlag Berlin

Ulrike Hagen empfiehlt einen Roman der mittlerweile 90-jährigen englischen Schriftstellerin Jane Gardam. Ihr allererstes Buch ist nach fast 50 Jahren nun noch einmal neu erschienen. Erzählt wird die Geschichte des ungepassten Mädchens Jessica, das 1940 in einem kleinen englischen Badeort lebt.

"Neujahr" von Juli Zeh, Luchterhand Literaturverlag

Antonia Arnold empfiehlt den neuen Roman von Juli Zeh, der auf Lanzarote spielt. Ein Mann führt ein scheinbar perfektes Familienleben, gerät aber denoch in eine existenzielle Krise. Die Ängste seiner Kindheit kommen wieder hoch.

"Dahinschwimmen. Aus dem Leben eines Königs" von Irakli Charkviani, Dagyeli-Verlag

Natia Kikaleishvili empfiehlt einen autobiographischen Roman des georgischen Schriftstellers Irakli Charkviani. Er war Teil der "Generation Gagarin", die unter dem Stillstand in der Sowjetunion litt, sich in Musik und Drogen flüchtete, und für die der Aufbruch der Ära Gorbatschow zu spät kam.


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