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Nach dem Syrien-Luftschlag Gibt es jetzt Raum für neue Verhandlungen?

War der UN-Militärschlag ein notwendiger Schritt, um internationales humanitäres Recht durchzusetzen – oder verschlimmert der Angriff die humanitäre Lage und führt zu neuem Elend? Zu Gast bei Bayern 2-Moderatorin Stephanie Heinzeller war der ehemalige CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz. Telefonisch zugeschaltet war außerdem der Biologe und ehemalige UN-Biowaffeninspekteur Jan van Aken, Die Linke.

Stand: 15.01.2018

Öffnet sich jetzt tatsächlich ein neues Fenster für Verhandlungen, wie sie die EU-außenminister heute herbeiführen wollen? Ist das jetzige Eingreifen tatsächlich ein Signal der Entschlossenheit, dem Grauen nicht länger tatenlos zuzusehen? Die Situation ist nicht einfacher geworden, denn Assad fühlt sich sicherer denn je:

"Assad kann sich jetzt inszenieren als ein Opfer westlicher Aggression, der eben genau diese Angriffe erfolgreich abgewehrt hat - nicht nur der USA, sondern auch Großbritanniens und Frankreichs. Warum sollte Assad überhaupt an Machtübergabe denken, wenn er keinen weiteren Druck verspürt? Dieser Druck müsste aus Russland kommen. Russland hat aber auch nur begrenzten Einfluss auf das Regime in Syrien und insofern wird jetzt im Weltsicherheitsrat passieren, was zuvor passiert ist: Man wird ringen um Resolutionen. Und da sehe ich nicht, was sich ändern sollte, vor allem jetzt, wo Assad sehr siegesgewiss ist."

Kristin Helberg, Nahost-Expertin

Zu Gast bei Bayern 2-Moderatorin Stephanie Heinzeller war der ehemalige CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz. Telefonisch zugeschaltet war außerdem der Biologe und ehemalige UN-Biowaffeninspekteur Jan van Aken, Die Linke.

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