Bayern 2


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Mit Verboten und Verzicht Müssen wir den Klimawandel wie die Pandemie bekämpfen?

In der Corona-Krise setzt die Politik auf Einschränkungen – und wir alle müssen auf viel verzichten. Sollte man also auch beim Thema Klimaschutz auf striktere Maßnahmen setzen? Oder was wären sinnvolle Alternativen für eine bessere Klimapolitik?

Stand: 01.03.2021

Durch die Pandemie ist der CO2-Ausstoß im vergangenen Jahr gesunken. Die Klimaziele für 2020 konnten in Deutschland erreicht werden. Eine dauerhafte Lösung für den Klimawandel ist die Corona-Krise nicht. Doch während man dieser mit harten Maßnahmen, Verzicht und Verboten begegnet, ist dies beim Klimaschutz anders.

Zwar hat die EU-Kommission mittlerweile einen "Green Deal" vorgestellt, bei dem die gesamte EU-Wirtschaft und Gesellschaft umweltfreundlich umgebaut werden soll. Doch Kritikerinnen und Kritiker fordern nicht nur Bekenntnisse, sondern klare Verpflichtungen für den Klimaschutz. Das gilt auch für die Vereinten Nationen: die aktualisierten Klimapläne der Vertragsstaaten des Pariser Abkommens bleiben bisher weit hinter den Erwartungen zurück. Das geht aus dem neuen Klimabericht "Alarmtstufe Rot" hervor.

Das Tagesgespräch hat gefragt: Braucht es striktere Maßnahmen für den Klimaschutz? Würden Verbote helfen? Wo sollten wir Verzicht üben, um die Umwelt zu schützen? Was ist Ihnen in der Debatte wichtig?

Gast bei Moderatorin Stephanie Heinzeller war Prof. Dr. Harald Kunstmann vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung IMK-IFU, Campus Alpin in Garmisch/Partenkirchen.

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