Bayern 2


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Wälder statt Viehweiden Können wir mit Pflanzen den Klimawandel aufhalten?

Der Weltklimarat empfiehlt, im Kampf gegen eine weitere Erwärmung der Erde Wälder und Moore besser zu schützen. Das Tagesgespräch hat gefragt: Bäume pflanzen, um den Klimawandel zu stoppen? Bringt das etwas?

Stand: 08.08.2019

Der Weltklimarat (IPCC) in Genf hat heuten seinen Sonderbericht zum Klimawandel veröffentlicht. Darin heißt es, bei einer globalen Erwärmung von zwei Grad sei die Lebensgrundlage von bis zu 500 Millionen Menschen weltweit bedroht, unter anderem durch Wassermangel und durch die Ausdehnung von Wüsten.

Und eines wird deutlich: Die Land- und Forstwirtschaft steuert laut IPCC rund 23 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgase bei. Der Bericht betont, dass die Ressource Land begrenzt sei.

Pflanzen gegen den Klimawandel?

Das Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha hat gefragt: Was lässt sich tun, um den Klimawandel noch zu bremsen oder aufzuhalten? Welche Konsequenzen gibt es für die Land- und Forstwirtschaft? Braucht es mehr Wälder statt Viehweiden?

Was bringen Aufforstungsprojekte? Immer wieder wird die Idee diskutiert, viele Bäume zu pflanzen, sehr viele Bäume. Die Pflanzen binden Kohlendioxid aus der Luft. Und: Wälder könnten helfen, die Lufttemperatur um mehrere Grad abkühlen.

Zu Gast bei Stefan Parrisius im Tagesgespräch-Studio war Julia Pongratz. Sie ist Professorin für Geografie und Landnutzungssysteme an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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