Bayern 2


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Königin Therese von Bayern Die Theresienwiese und ihre Namensgeberin

Szenen einer Ehe und Hintergründiges zum Wiesn-Auftakt: Königin Therese von Bayern hatte es nicht leicht mit ihrem Gatten. Nach außen hin wahrte sie die Contenance. Ganz anders die Besucher des Spektakels auf jenem Gelände, das ihren Namen trägt.

Von: Thomas Kernert

Stand: 20.09.2019 | Archiv

Sie war die Übermutter, die strahlende Gattin, die Mutter aller Bayern. Königin Therese sollte das mustergültige und tugendhafte Vorbild aller Frauen sein. Schön, stark - und still. Ihr Mann König Ludwig hingegen benahm sich in der Öffentlichkeit gerne daneben und verklärte seine erotomanischen Anwandlungen zum Ausdruck eines "poetischen Gemüts". Königin Therese übte sich derweil in Contenance.

Die Mutter aller Wiesen

Zur königlichen Hochzeit 1810 rief sie das Oktoberfest ins Leben und gab der Wiese ihren Namen. Die Wiesn sollte ein Ort aggressionsfreier Ausgelassenheit, griffiger Gemütlichkeit und satter Berauschung sein. Die größte aller mütterlichen Umarmungen, ganz im Sinne ihrer Namensgeberin. So war es zumindesst gedacht. Bis heute erlebt die Theresienwiese diverse Szenen einer Ehe, die ganz an das alte Königspaar erinnern.

Thomas Kernert huldigt der großen Landeswiesenmutter und schaut hinter die Kulissen einer vermeintlich vorbildlichen Ehe.

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