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Kinderspiel des Jahres 2018 "Funkelschatz" ist der Sieger

"Funkelschatz" - ein Spiel, bei dem junge Drachen funkelnde Steine sammeln müssen - ist als "Kinderspiel des Jahres" 2018 ausgezeichnet worden. Nominiert für den Preis waren drei Spiele, die wir alle preiswürdig finden und sie daher hier vorstellen.

Von: Annabelle Zametzer und Veronika Baum

Stand: 13.06.2018

Um die 160 Kinderspiele hat die Jury vom "Kinderspiel des Jahres" gemeinsam mit Kindern getestet und immer wieder gespielt. Am Ende ging der Preis "Kinderspiel des Jahres" 2018 an das Brettspiel "Funkelschatz" von Haba.

"Dieser Drachenpapa lässt nicht nur Eis, sondern auch Kinderherzen schmelzen. Hier fiebert die ganze Familie gerne mit. Ein Tochter-Vater-Gespann, die Autoren Lena und Günter Burkhardt, verbindet eine kindgerechte Geschichte, einen klassischen Mechanismus und faszinierendes Material zu einem Spieleabenteuer, das Kinder immer wieder fesselt. Beim Einschätzen und Sammeln sind ein kühler Kopf, ein Quäntchen Glück und Fingerspitzengefühl gefragt. (Drachen-)Papa ist der Beste."

Begründung der Jury

Funkelschatz

Zufällig stoßen die Drachenkinder auf einen Schatz voller bunter Funkelsteine. Allerdings stecken diese eingefroren in einer dicken Säule aus Eis. Zum Glück bringt Papa-Drache die Säule mit seinem Feueratem zum Schmelzen und die Kinder können die funkelnden Steine einsammeln. Dazu stapeln die Spieler auf dem Spielbrett neun Plastikringe zu einer Säule und füllen diese bis zum Rand mit bunten Funkelsteinen. Zu Beginn jeder Runde wählt jeder ein farbiges Funkelplättchen. Vorsichtig entfernt nun der Startspieler den obersten Ring - und alle kassieren die runtergepurzelten Steine ihrer Farbe.

Infos zum Spiel:

Autor: Lena und Günter Burkhardt
Mitspieler: 2 - 4
Ab 5 Jahren
Spieldauer: ungefähr 15 Minuten
Verlag: Haba

Ist der letzte Eisring vom Spielbrett genommen, endet dieses ungewöhnliche Sammelspiel, und es gewinnt, wer mit Fingerspitzengefühl, ein wenig Taktik und Glück die meisten Funkelsteine einsammeln konnte.

Emojito

Das boxende Känguru hängt erschöpft in den Seilen. Die Vogelscheuche ist ganz schön genervt von dem Gezwitscher um sie herum. Das Bügeleisen muss dringend mal Dampf ablassen. Und der Eisbär probiert selig seine neuen Schlittschuhe aus. So viele Gefühle, so viele Stimmungen und noch viele mehr gibt es in diesem Partyspiel. Drei Varianten gibt es, man spielt miteinander, gegeneinander oder sogar in Teams. Immer geht es darum, dass einer das Gefühl, das eine Figur auf einer Spielkarte zeigt, mimisch oder mit Geräuschen darstellt, und die Mitspieler dieses erraten müssen.

Infos zum Spiel:

Autor:  Urtis Šulinskas
Mitspieler: 2 – 14
Ab 7 Jahren
Spieldauer: ungefähr 30 Minuten
Verlag: HUCH!

Das macht nicht nur allen Beteiligten tierischen Spaß, man lernt auch einiges: über die eigenen Emotionen und vor allem über die der Anderen. Da sage noch einer, mit Gefühlen spielt man nicht.

Panic Manison

In einer alten Villa findet ein Abenteurer wertvolle Schatztruhen. Plötzlich beginnt das Haus zu schwanken und es erscheinen gespensterhafte Geister, Schlangen und Spinnen. Rettet sich der Glücksritter rechtzeitig mit den Truhen in eines der Zimmer, hat der Spuk ein Ende. Dazu erhält jeder Spieler einen Schachtelboden, der in verschiedene Räume unterteilt ist, die durch Öffnungen miteinander verbunden sind.

Infos zum Spiel

Autor: Asger Harding Granerud und Daniel Skjold Pedersen
Mitspieler: 2 – 4
Ab 6 Jahren
Spieldauer: ungefähr 20 Minuten
Verlag: Blue Orange Games

Durch geschicktes Rütteln und Kippen der Schachtel versucht nun jeder, seinen Abenteurer und drei Schatztruhen möglichst schnell in ein bestimmtes Zimmer zu bugsieren, ohne dass dabei die ebenfalls durchs Haus rutschenden Gegenstände wie Geister, Spinnen und rollende Holzaugen mit in den Raum gelangen. Ein variantenreiches, hektisches Geschicklichkeitsspiel für Klein und Groß.


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