Bayern 2


20

Bedeutendes Filmfestival Internationale Hofer Filmtage 2018

Von 23. bis 28. Oktober 2018 fanden im oberfränkischen Hof wieder die Internationalen Filmtage statt, dieses Jahr bereits zum 52. Mal. In sechs Tagen wurden insgesamt rund 130 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gezeigt.

Stand: 04.10.2018

Logo der Internationalen Hofer Filmtage | Bild: Internationale Hofer Filmtage

Die Internationalen Hofer Filmtage, eines der bedeutendsten Filmfestivals in Deutschland, haben als Plattform für deutsche Nachwuchsregisseure einen fast legendären Ruf: Für die Entdeckung junger Talente gelten die Hofer Filmtage nach der Berlinale als wichtigstes Filmfest im deutschsprachigen Raum.

Filme aus aller Welt und Publikumsgespräche

Auch in diesem Jahr wurde ein aufregendes Programm aus neuen deutschen Produktionen und internationalen Kinohighlights – ob Lang- oder Kurzfilm – zusammengestellt, die das ebenso begeisterungsfähige wie kritische Hofer Publikum erwarten. Präsentiert werden die Vorstellungen meist von den Regisseurinnen oder Regisseuren selbst, die dem Publikum bei der deutschen Erstaufführung ihres Werks persönlich Rede und Antwort zu stehen.

Eröffnungsfilm: "Glück ist was für Weicheier" am 23. Oktober

Szene aus "Glück ist was für Weicheier"

Die Regisseurin Anca Miruna Lazarescu erzählt im diesjährigen Eröffnungsfilm "Glück ist was für Weicheier" die Geschichte zweier Schwestern, die das Schicksal auf eine ungewöhnliche Art bezwingen wollen. Ein Film zwischen Lachen und Weinen. Mit diesem Werk starten die Hofer Filmtage am 23. Oktober.

Es ist die zweite lange Regiearbeit der deutsch-rumänischen Regisseurin und HFF-Absolventin nach ihrem viel beachteten Erstlingswerk "Die Reise mit Vater" (2016).

Dieses Jahr im Fokus: Familie, Heimat und Freundschaft

Die Besinnung auf Familie, Heimat und Freundschaft spielt bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2018 eine zentrale Rolle. Auch Fragen nach sozialgesellschaftlichen Entwicklungen, der Positionierung des Einzelnen innerhalb einer Gemeinschaft und der Erwartung der Gesellschaft an den Einzelnen ziehen sich durch die Sujets der Filme. Es sind Geschichten über Sehnsucht nach Liebe, das Erwachsenwerden, die Frage nach Heimat, Dorf- oder Stadtleben und die Suche nach den Spuren der Vergangenheit. Familie, Beziehungen und das Miteinander scheinen eine zentrale Bedeutung bei den Filmemachern in diesem Jahrgang einzunehmen.


20