Bayern 2


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Wie die D-Mark in den Osten kam Der größte Geldtransport der deutschen Geschichte

Ein Beitrag von: Astrid Freyeisen

Stand: 29.05.2020

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. Ein bewaffneter Volkspolizist steht am 01.07.1990 zur Sicherung eines Geldtransporters vor einer Sparkassen-Filiale in Leipzig. | Bild: picture-alliance/dpa

Innerhalb von wenigen Wochen musste die Bundesbank im Frühsommer 1990 28 Milliarden Mark in Scheinen und Münzen in die DDR schaffen. Eine Hauruck-Aktion: Viele Straßen und Brücken waren zu schwach für die Laster, die Tresore alles andere als sicher. Die Währungsunion war ein Abenteuer. Sie wurde überraschend angeordnet von Kanzler Kohl, der die massenhafte Auswanderung von DDR-Bürgern in den Westen stoppen wollte. Viele Ökonomen hatten gewarnt vor einem solch hohen Tempo. Bis heute wird diskutiert, welche sozialen Folgen die Einführung der D-Mark in der DDR hatte. Vor allem der Umtauschkurs ist umstritten.

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