Bayern 2


32

Gipfeltreffen in Singapur Historische Zusammenkunft: Trump und Kim reichen sich die Hand

Es gilt als ein historisches Treffen. Die Zusammenkunft des US-Präsidenten Trump mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un. Trump spricht von einem großen Fortschritt.

Stand: 12.06.2018

Zumindest für den US-Präsidenten Donald Trump läuft der Gipfel mit Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un sehr positiv, wie er selbst erklärte.

"Es ist besser gelaufen, als irgendjemand hätte erwarten können. Spitzenklasse.“ US-Präsident Donald Trump

Der US-Präsident und der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un haben nach einem Vier-Augen-Gespräch und einem Essen noch eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet. Darin ist Medienberichten nach davon die Rede, dass isch Kim zur "vollständigen Denuklearisierung" der koreanischen Halbinsel verpflichtet hat. Der US-Präsident soll im Gegenzug "Sicherheitsgarantien" für das Land zugesagt haben.

"Es werde eine Herausforderung, aber er sei bereit, eng mit Donald Trump zusammenzuarbeiten.“ Nordkoreas Diktator Kim Jong Un

Im Anschluss lud Trump Kim Jong Un nach Washington ins Weiße Haus ein.

Historischer Moment

Das Treffen begann mit einem historischen Handschlag zwischen Kim und Trump. Die beiden begrüßten sich im Luxushotel Capella auf der Insel Sentosa und posierten nebeneinander stehend kurz für Pressefotos. Die Zusammenkunft ist historisch. Noch nie haben sich ein amtierender US-Präsident und ein Staatschef Nordkoreas getroffen.

Trump glaubt an "großartige Beziehung"

Bereits kurz nach der Begrüßung sagte Trump, er glaube, dass er eine "großartige Beziehung" mit dem Machthaber haben werde. In einem Raum vor Reportern gaben sie Stellungnahmen ab. Trump wandte sich Kim zu und reckte den Daumen hoch. Kim lächelte oft. Der Machthaber zeigte sich erfreut über den Gipfel. Sie seien hier, nachdem sie alle Hindernisse überwunden hätten, sagte er, und bezog sich damit auf falsche Vorurteile und Praktiken, "die manchmal unsere Augen und Ohren verschlossen haben".

40 Minuten Gespräch nur mit Dolmetschern im Raum

Kritik gab es am Umstand, dass sich Trump und Kim nach dem Handschlag und einem kurzen Auftritt vor der Presse zunächst zu einem rund 40 Minuten dauernden Gespräch alleine zurückzogen - nur mit Dolmetschern und daher praktisch ohne Zeugen. Trump betonte danach, wichtig sei Zusammenarbeit, um Probleme zu lösen und die wachsende atomare Bedrohung zu beenden.

Anschließend begann eine Sitzung mit mehreren Beratern. Trump wurde von seinem Außenminister Mike Pompeo, seinem Sicherheitsberater John Bolton sowie Stabschef John Kelly begleitet. 


32