Bayern 2


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Bayerische Hinterfotzigkeit, österreichischer Schmäh und fetzige Rockmusik Helmut Schleich und Gäste

Helmut Schleich, der Großmeister des Kabaretts, begeistert mit bayerischer Hinterfotzigkeit. Umrahmt von fetziger Rockmusik aus dem Oberland und österreichischem Schmäh.

Stand: 12.01.2018

Am 15. Dezember bei den "radioSpitzen live vor Ort" begrüßte der Münchner Kabarettist Helmut Schleich den Blonden Engel & die Hedwig Haselrieder Kombo aus Linz und das Musikkabarettduo "Les Derhosn". Gemeinsam begeisterten sie im vollbesetzten Studio 2 des BR Funkhauses 160 Zuschauer, die das große Los gezogen hatten. Karten für dieses exklusive Kabarett-Event konnte man nämlich nicht kaufen, nur gewinnen.

Figurenspieler und  Parodist

Helmut Schleich ist eine der markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft. Seine geniale Franz-Josef-Strauß-Parodie längst Kult!

"Man muss feststellen, dass das bayerische Kabarett seine herausragende Stellung in erster Linie der CSU zu verdanken hat!"

Helmut Schleich als Franz Josef Strauß, BR Funkhaus, 15.12.17

Personifizierter Strauß-Wiedergänger

Als personifizierter Strauß-Wiedergänger las Helmut Schleich seinen Nachfolgern die Leviten, belauschte die Ratzinger-Brüder Schorschi und Beppi im vertrauten Gespräch und schimpfte als alter – im Kopf überraschend junger – ehemaliger Gesangslehrer Heinrich von Horchen, der noch Marika Rökk und Jopi Heesters zu seinen Eleven zählte, kräftig über eine Kanzlerin, die offenbar nicht die Zeichen der Zeit erkennt:

"Ihre Form von Populismus, die Bescheidenheit, da sagt sie eben ihr 'Angang' - schönes Wort aus Angela und Abgang. Die zieht das Ding jetzt durch wie die Queen. Protestantische Pastorentöchter sind zäh, die kriegst du nicht weg!"

Helmut Schleich

Engel und Lederhosen

Der Blonde Engel, der die Hedwig Haselrieder Kombo mitgebracht hatte, und das Musikkabarett-Duo "Les Derhosn" (alias Michi Marchner und Martin Lidl) bildeten das musikalische Pendant zum Großmeister des Kabaretts, träumten vom "Oid werdn", ließen das 1970er-Jahre-Discofeeling wieder aufleben und rockten mit dem AC/DC-Klassiker "Highway to hell" das Studio 2. Erst nach etlichen Zugaben im knapp dreistündigen Programm konnten sich die Künstler vom begeisterten Publikum verabschieden.

Den kompletten Veranstaltungsmitschnitt gibt es als Podcast in der BR-Mediathek und in der Bayern 2-App.


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