Bayern 2


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Ferkelkastration ohne Betäubung Wie weit gehen wir für Billigfleisch?

Die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung bleibt vorläufig erlaubt. Ein Verbot wurde um zwei Jahre verschoben. Ein Argument: die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Schweinehalter. Was halten Sie davon?

Stand: 06.11.2018

Männliche Ferkel werden kastriert, um verlässlich wohlschmeckendes Schweinefleisch anzubieten. Das Fleisch von unkastrierten Ebern kann einen unangenehmen Geruch und Geschmack entwickeln.

Ursprünglich sollte ab 1. Januar 2019 die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung verboten werden. Nun wird es eine zweijährige Übergangsfrist geben. Der Bauernverband hatte auch angesichts der generell schwierigen wirtschaftlichen Lage vieler Schweinehalter für eine Verschiebung des Verbots geworben und argumentiert, dass es keine praktikablen Alternativen gebe. Die Kastration von einem Tierarzt vornehmen zu lassen ist ein deutlicher Kostenfaktor.

Das Tagespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha hat gefragt: Was meinen Sie? Ist der Aufwand tatsächlich zu groß, Ferkel mit Betäubung kastrieren zu lassen? Welche Alternative gibt es sonst noch?

Zu Gast bei Tagesgespräch-Moderator Stefan Parrisius war Christine Schneider, Redakteurin bei "Unser Land", dem Magazin für Landwirtschaft und Umwelt im BR Fernsehen.

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