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Die Un-Vereinigten Staaten von Amerika Eine Reise durch Alabama

Donald Trump hat die Spaltung der Menschen in den USA vorangetrieben. Im Staat Alabama zeigt sich sehr deutlich wie sehr das Land mittlerweile gespalten ist.

Von: Thilo Kößler

Stand: 16.02.2018

US-Präsident Donald Trump hat in seinem ersten Amtsjahr die internationale Staatengemeinschaft aufgeschreckt und verunsichert. Vor allem aber hat er die Spaltung seines eigenen Landes noch vertieft und die Gräben zwischen Republikanern und Demokraten, Arm und Reich, Stadt und Land, Schwarz und Weiß noch weiter ausgehoben. Wie tief diese Brüche sind, lässt sich am Beispiel des Südstaates Alabama ablesen.

Zwei Bürgermeister Alabamas stehen für die Spaltung der USA

Randall Woodfin, Bürgermeister von Birmingham, Alabama

In Alabama sind es ausgerechnet zwei Bürgermeister, die für die Spaltung des Landes stehen. Der eine, Randall Woodfin, ist Bürgermeister der Millionenstadt Birmingham - ein junger Afroamerikaner, der die Denkmäler der konföderierten Südstaatenarmee aus den Zeiten des Bürgerkrieges am liebsten allesamt abreißen würde. Der andere ist Kendall Nail, Bürgermeister der Provinz-Kleinstadt Hanceville. Er hat allen Städten in den USA angeboten, die demontierten Denkmäler der Bürgerkriegs-Generäle aufzunehmen und in seinem Veteranen-Park auszustellen.

Mental waren die Wunden noch nie verheilt, die der amerikanische Bürgerkrieg vor 150 Jahren geschlagen hat. Unter Donald Trump brechen sie wieder auf.

Breitengrad - die Auslandsreportage

Die Un-Vereinigten Staaten von Amerika - eine Reise durch Alabama

Reportage am Samstag, 17.2.2018, 14:05 Uhr

Autor: Thilo Kößler

Sendung am Mittwoch, 21.2.2018, 14:05 Uhr

Moderation & Musik: Jay Rutledge
Redaktion: Jörg Paas


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