Bayern 2


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Preisverdächtig "Die Befreiung" für Grimme Online Award nominiert

Das digitale Storytelling-Angebot "Die Befreiung" ist für Deutschlands renommiertesten Preis für Online-Publizistik nominiert worden. Aus über 1400 Bewerbern wurden insgesamt 28 Webprojekte für das Finale ausgewählt. Das BR-Projekt, das mittels einer Augmented Reality-App und einem virtuellen Rundgang die Befreiung des KZ Dachau im April 1945 erlebbar macht, ist in der Kategorie "Wissen und Bildung" nominiert. Ergänzend zur App gibt es auch einen entsprechenden Bayern 2-Podcast.

Stand: 22.04.2021 18:22 Uhr

Logo des Online-Projekts "Die Befreiung". Links oben die Erwähnung, dass das Projekt für den Grimme Online Award nominiert ist. | Bild: KZ-Gedenkstätte Dachau/Montage BR/Christopher Roos von Rosen

Entwickelt wurde das Projekt von einem Team um Projektleiterin Eva Deinert aus der digitalen BR-Entwicklungsredaktion DESM (Digitale Entwicklungen und Social Media) in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Dachau und der Augmented-Reality-Agentur Zaubar. Die Verleihung der Grimme Online Awards findet am 17. Juni 2021 statt.

Stimmen Sie jetzt ab für den Publikumspreis!

Neben den regulären Auszeichnungen gibt es beim Grimme Online Award einen Publikumspreis, der unter allen Nominierten vergeben wird. Bis zum 10. Juni können Sie hier auch für das BR-Projekt "Die Befreiung" stimmen. 

Mit der Augmented-Reality-App "Die Befreiung AR" können Nutzerinnen und Nutzer bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau den Tag der Befreiung im April 1945 am eigenen Smartphone oder Tablet nacherleben. In 13 Bildern und Audios werden Besucherinnen und Besucher über das Gelände geleitet. Das historische Originalbild legt sich über die gegenwärtige Realität auf dem Areal des ehemaligen Konzentrationslagers. Zu jedem historischen Foto hören Nutzerinnen und Nutzer Tagebuchaufzeichnungen sowie Erinnerungen von Augenzeugen und bekommen so ein umfassendes Bild vom Tag der Befreiung. Auch ohne Besuch vor Ort lässt sich das historische Ereignis eindrucksvoll bei einem virtuellen Rundgang im Netz nachempfinden. Hier werden die 13 Originalfotos von damals mit aktuellen Bildern des Geländes kombiniert und fast genau an die Stelle platziert, an der sie aufgenommen wurden. Während Userinnen und User virtuell in die Gesichter derer blicken, die dabei waren, erfahren sie per Audio, wie es damals an genau diesem Ort war. Außerdem gehört zum Projekt ein Podcast von Bayern 2, mit dem Interessierte noch weiter ins Thema eintauchen können: Die Geschichten einzelner Häftlinge und Befreier werden hier vertieft und um Schicksale aus dem KZ Flossenbürg ergänzt.


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