Bayern 2


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Früh erkannt ist halb geheilt!

Von: Holger Kiesel

Stand: 28.02.2017

Straßenschild "Achtung" mit stilisiertem Darm im Bauchraum eines Menschen | Bild: colourbox.com

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Nur Tumoren in Brust oder Prostata kommen noch öfter vor. Das Tückische: Darmkrebs entsteht oft aus völlig harmlosen Vorstufen.

Expertin:

PD Dr. Sylvie Lorenzen, Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Hämatologie und Onkologie am Klinikum rechts der Isar in München

Da Tumoren im Darm aber in der Regel sehr langsam wachsen, bestehen bei rechtzeitiger und regelmäßiger Vorsorge dennoch recht gute Heilungschancen. Und wer auf seine Ernährung achtet, sich viel bewegt und außerdem nicht raucht und nicht trinkt, der hat schon viel getan, um die Entstehung von Darmkrebs zu vermeiden. Besonders achtsam sein sollte allerdings, wer bereits Fälle von Darmtumoren in der Familie hat oder hatte.

Der Text beruht auf einem Gespräch von Holger Kiesel mit PD Dr. Sylvie Lorenzen, Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Hämatologie und Onkologie am Klinikum rechts der Isar in München.

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