Bayern 2


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Corona und die Eigenverantwortung Sollte der Staat jetzt doch mehr durchgreifen?

Wegen des Corona-Virus wurden bereits viele Schulen in Bayern geschlossen. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen sollen außerdem verboten werden. Zeitgleich hat der italienische Ministerpräsident Conte sein ganzes Land zur Sperrzone erklärt. Sollte der Staat jetzt mehr durchgreifen, um das Virus einzudämmen?

Stand: 10.03.2020

Ganz Italien wurde mittlerweile zur Sperrzone erklärt. Wenn nicht unbedingt nötig, sollen die Menschen ihre Häuser nicht verlassen, erklärte Ministerpräsident Conte. In Deutschland ist die Situation noch nicht so drastisch, doch erste Schulen und Betriebe wurden bereits wegen des Corona-Virus geschlossen. In Bayern sollen sogar alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen verboten werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach dafür seine Empfehlung aus.

Spahn appellierte an die Bevölkerung und bat um Mithilfe, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Jeder müsse sich die Frage stellen, auf was er oder sie in den nächsten Monaten verzichten könne. "Es ist sicher leichter, auf ein Konzert, einen Club-Besuch, ein Fußballspiel zu verzichten als auf den täglichen Weg zu Arbeit", sagte Spahn.

Das Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha hat gefragt: Wie viel Einschränkung persönlicher Freiheit ist vertretbar? Sollte der Staat noch mehr Maßnahmen ergreifen? Oder sehen Sie darin eine Gefahr?

Zu Gast bei Moderator Stefan Parrisius war Hermann-Otto Solms, FDP-Mitglied und Alterspräsident des Deutschen Bundestags.

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