Bayern 2


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Bayern 2 präsentiert Brechtfestival Augsburg 2021

Das Augsburger Brechtfestival feiert Premiere im Netz: Vom 26. Februar bis 7. März präsentiert es einen digitalen Genre-Mix aus Performance, Lyrik, Musik, Film, Literatur, Hörspiel und Kino. Die rund 23 eigens für das Festival erarbeiteten Produktionen sind alle aus den Bedingungen dieser besonderen Zeit heraus entstanden. Wir verlosen Festivalpässe!

Stand: 09.02.2021

Digitalbrecht 2021 | Bild: Brechtfestival Augsburg

Das Brechtfestival 2021 stellte sich der Herausforderung und experimentiert mit den Sprachen von Performance, Theater, Film und Musik in digitalen Formaten und mit eigenen Zugängen. "Wir haben die Künstler gefragt, ob sie sich ihren Beitrag auch als Videoprojekt mit einer eigenen Ästhetik vorstellen können", sagt Jürgen Kuttner, der mit Tom Kühnel die künstlerische Leitung innehat. "Obwohl sich alle auf das Wilde, Chaotische, Spektakelhafte des vergangenen Festivals gefreut hatten, waren sie einverstanden. Wir sind sehr gespannt, wie sie vorgeschlagenen Texte und Themen verarbeiten." In Augsburg, München und Berlin, in einem winzigen Ort in Brandenburg und in der ukrainischen Hauptstadt Kiew entstehen die künstlerischen Beiträge für das Augsburger Brechtfestival 2021. Noch etwas ist 2021 neu. Denn diesmal ist nicht der Namensgeber des Festivals der Star, sondern die, die ihm zu seinem Ruhm verholfen haben. Frauen, die mit Brecht im Kollektiv gearbeitet haben, namentlich Helene Weigel, Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin und Ruth Berlau sowie weitere Persönlichkeiten, Künstlerinnen und Frauenfiguren, die in Beziehung zu Brecht und seinem Werk stehen: Etwa Carola Neher, Marieluise Fleißer, Simone Weil und Inge Müller.

Brechtfestival 2021 - #digitalbrecht: so funktioniert's

Die erste Online-Edition des Brechtfestivals präsentiert sich im Netz als Mischung aus Brecht-TV und Brecht-Mediathek. Auf www.brechtfestival.de sind vom 26. Februar bis 5. März jeden Abend bis zu vier Premieren zu erleben. Live-Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern geben Einblicke in das Making-of der Produktionen. Via Chat können die User selbst Teil des Live-Streams werden oder sich nach dem Programm im virtuellen Foyer treffen. Wer sich die tagesaktuellen Festivalbeiträge lieber in freier Reihenfolge ansehen will, hat dazu nach der Erstausstrahlung am jeweiligen Abend bis Mitternacht Gelegenheit. Alle Premieren im Live-Stream werden einmal im Festival wiederholt. Am zweiten Festivalwochenende stehen alle Produktionen unkommentiert in der Mediathek. Dann schlägt die Stunde all derjenigen, die bereits Gesehenes noch einmal sehen wollen, oder sich ihren persönlichen Brechtfestival-Marathon gestalten wollen. Um das Festival mitzuerleben, werden drei Dinge benötigt: ein Computer (wahlweise ein Smartphone, Tablet oder ein anderes streamingfähiges Gerät), eine stabile Internetverbindung und ein virtueller Festivalpass (12 Euro). Der Pass besteht aus einem personalisierten Code, der, einmal gelöst, Zugang zu allen Live-Streams und zur Mediathek bietet. Erhältlich ist er ab Mitte Februar online auf www.brechtfestival.de.


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