Bayern 2


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Auf die Probe gestellt Werden wir in der Corona-Krise solidarischer?

Angela Merkel hat an die Bevölkerung appelliert, in der Corona-Krise ein "Herz füreinander" zu haben und ruft damit zu Solidarität auf: Vor allem besonders gefährdete Menschen wie Ältere und Vorerkrankte gelte es vor dem Coronavirus zu schützen. Was meinen Sie? Können wir in diesen Zeiten solidarischer werden?

Stand: 12.03.2020

"Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft, unser Herz füreinander schon auf eine Probe gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir diese Probe auch bestehen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel als sie sich gestern erstmals ausführlich zur Corona-Krise äußerte.

Was überwiegt in der Corona-Krise: Egoismus oder Solidarität?

Können wir diese Probe bestehen? Einerseits gehen immer wieder Meldungen von Hamsterkäufen und Fotos von leeren Regalen durch die Medien. Andererseits feiert das Internet gerade Aushänge in Treppenhäusern, in denen Nachbarn ihre Hilfe zum Beispiel in Form von Besorgungen für ältere Menschen anbieten. Unter dem Hashtag #Nachbarschaftschallenge fordern sie andere zum Nach- und Mitmachen auf.

Das Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha hat gefragt: Können wir in der Corona-Krise solidarischer miteinander werden? Kann es uns gelingen, für die Gesellschaft persönlich zurückzustecken?

Zu Gast bei Moderatorin Eva Kötting war Prof. Stefan Selke, Soziologe Hochschule Furtwangen. Mit im Gespräch: Professor Dietmar Süß, Historiker von der Uni Augsburg. Er stellt sein Forschungsprojekt "Praktiken der Solidarität" vor.

Wie ist Ihre Meinung?

Rufen Sie an und diskutieren Sie mit im Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha! Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 / 94 95 95 5 sind wir immer werktags ab 11 Uhr für Sie erreichbar.
Sie können uns auch über WhatsApp und Telegram einen Kommentar schicken, den wir dann gegebenenfalls in der Sendung zitieren. Die Nummer dafür ist die 0151 / 7 220 220 7.


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