Bayern 2


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Beweglich bleiben

Von: Monika Dollinger

Stand: 01.03.2018

Patient mit Arzt bei der Vorbereitung zur Endoskopie des Knies zur Behandlung einer Arthrose | Bild: picture-alliance/dpa

Experte:

Prof. Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Klinik für die Universität Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach und Autor von Patientenratgebern

"Wundermittel zum Knorpelaufbau" - Hoffnung keimt auf, wenn Arthrose-Patienten solche Werbeanzeigen lesen. Man wünscht es sich doch so, dass man den Hals wieder richtig drehen kann, dass ein Spaziergang ohne Schmerzen möglich ist, und dass das Aufsperren der Haustüre nicht jedes Mal zum Problem wird. Aber Arthrose ist eine Verschleißerkrankung.

Die Knorpel in den Gelenken nutzen sich ab und dann entstehen die Schmerzen. Mit den Jahren trifft das sehr viele Menschen: nach einer Untersuchung des Robert-Koch-Institutes jeden Zweiten über 60 Jahre.

Dem Text liegt ein Interview mit Prof. Dr. med. Joachim Grifka von der Orthopädischen Klinik für die Universität Regensburg zugrunde.

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Arthrose-Patientin: Ex-Gymnastin Magdalena Brzeska  | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Symptome Wie merkt man Arthrose?

Die Anfänge werden oft nicht bemerkt, erst mit zunehmender Ausprägung der Gelenkzerstörung, also wenn der Knorpel an einzelnen Stellen schon abgenutzt ist. Abhilfe kann da eine Arthroskopie, also Spiegelung des Gelenks verschaffen. [mehr]

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