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Beim Baden abgetrieben Wieder Wasserleiche in der Donau entdeckt

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist in der niederbayerischen Donau ein Toter aufgefunden worden, diesmal im Straubinger Stadtgebiet. Es handelt sich wohl um einen Iraker, der beim Baden von der Strömung erfasst wurde.

Von: Guido Fromm

Stand: 13.06.2018

Taucher der Wasserwacht | Bild: pa/dpa

Aus der niederbayerischen Donau ist eine Wasserleiche geborgen worden, diesmal im Bereich Peterswöhrd, also im Straubinger Stadtgebiet. Das bestätigte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Niederbayern dem BR auf Nachfrage. Möglicherweise handelt es sich bei dem Toten um einen vermissten 20 Jahre alten Iraker. Er hatte am Sonntagmorgen wenige hundert Meter vom Fundort entfernt mit Bekannten im Bereich Gstütt in der Donau gebadet und war von der Strömung mitgerissen worden. Endgültig identifiziert ist er aber noch nicht, die Polizei kündigte weitere Einzelheiten im Laufe des Tages an.

Suche nach dem 20-Jährigen verlief ohne Erfolg

Eine Suche nach dem 20-Jährigen durch Wasserschutzpolizei, Wasserwacht und Feuerwehr, an der auch zwei Hubschrauber beteiligt waren, hatte am Sonntag keinen Erfolg gehabt. Einer der beiden Begleiter des Mannes erlitt einen Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Zweite Leiche bei Metten

Bereits Ende vergangener Woche war bei Metten im Landkreis Deggendorf ein Toter am Donauufer gefunden worden. Beim ihm soll es sich um den Mann handeln, der am Montag vor einer Woche von der Straubinger Schlossbrücke in die Donau gesprungen war.


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