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Welches Olivenöl kaufen Diese günstigen Olivenöle sind "gut"

Die Stiftung Warentest hat 2022 Olivenöle getestet. Welche "native extra"-Öle dabei gut und auch weniger gut abgeschnitten haben, lesen Sie hier.

Stand: 22.09.2022

Olivenöl | Bild: mauritius-images

Gutes Olivenöl kann sehr teuer sein, allerdings ist der Preis allein kein Kriterium für gute Qualität. Das hat auch der Olivenöl-Test der Stiftung Warentest vom September 2022 gezeigt. Testsieger war ein ziemlich teures Öl: Das "Sei Cinque Zero Olio extra vergine d'oliva" von Crudo erhielt mit der Wertnote 1,9 ein "gut". Aber: Es ist nur übers Internet erhältlich und kostet happige 36 Euro pro Liter. Doch auch schon für deutlich weniger Geld gibt es gute Qualität.

Das beweisen etwa das "Bio Originale Natives Olivenöl extra von Bertolli (10,90 Euro; Urteil "gut"/ Note 2,1), das "Natives Olivenöl extra aus Griechenland" von Edeka Bio (11 Euro; Urteil "gut"/ Note 2,1) oder auch das "Gut Bio Natives Olivenöl extra" von Aldi (6,65 Euro; Urteil "gut"/ Note 2,2).

"Kaltgepresst", "extra vergine", "nativ" - was diese Bezeichnungen eigentlich genau bedeuten und woran Sie gutes Olivenöl beim Einkaufen erkennen können, lesen Sie in unserem kompakten Olivenöl-Guide: Olivenöl braten - Kann man Olivenöl erhitzen? Und wann ist es ranzig?

Warentest-Einkaufstipp zu Olivenöl: Wer der Umwelt etwas Gutes tun möchte, kauft Bio-Öle wie Bertolli Bio oder Edeka Bio - im Öko-Olivenabau werden Schädlinge natürlich bekämpft. Preisbewusste Kunden greifen zu Discounter-Ölen wie "Cantinelle Natives Olivenöl extra" (5,75 Euro; Aldi) oder "Primadonna Natives Olivenöl extra" (5,75 Euro; Lidl).

Was wurde bei den Olivenölen getestet?

Einfach nur aufs Brot träufeln oder über den Salat geben - so kommt gutes Olivenöl am besten zur Geltung.

Seit 2016 testet die Stiftung Warentest regelmäßig Olivenöle. Und das lohnt sich für Verbraucher, gehört Olivenöl doch zu den Lebensmitteln, die am häufigsten gefälscht und gepanscht werden.
2022 haben sich die Tester von Warentest 19 Olivenöle vorgenommen, allesamt von der Güteklasse "nativ extra"; darunter 12 Bio-Öle und 7 konventionelle Olivenöle.
Positiv: In keinem der getesteten Olivenöle fanden die Tester Rückstände von Pestiziden und es wurde auch bei keinem Kandidaten "gepantscht", also anderes, billiges Pflanzenöl zugesetzt. Zudem waren auch alle Herkunftsbezeichnungen nach dem Urteil der Tester korrekt.

Welches Olivenöl war im Test weniger gut?

4 Bio-Öle bekamen nur die Bewertung "mangelhaft" - sie schmeckten ranzig und in zweien davon haben die Tester obendrein Schadstoffe gefunden: "Natives Olivenöl extra" (Bio Zentrale), "Dennree Olivenöl nativ extra" (Denns Biomarkt), "Premium Bio-Olivenöl natives Olivenöl extra" (Corovita) und "Bio Primo Spanisches Olivenöl nativ extra" (Müller).

Test rät übrigens, die guten Öle nicht zum Kochen zu verwenden - dafür sind sie eigentlich zu schade. Besser für Salate, als Garnitur oder auch nur mit Brot - so können wir ihren besonderen Geschmack am besten genießen. Erst recht, wenn das Brot auch noch selber gemacht ist: Rezept für einfaches Mischbrot

 


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