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Corona Friseur Diese Hygiene-Auflagen gelten beim Friseur

Darf ich während der Anti-Corona-Maßnahmen im November zum Friseur oder zur Fußpflege? Alle Infos hier.

Stand: 29.10.2020 | Archiv

Friseurin mit Mundschutz wäscht einer Kundin, die ebenfalls eine Mund-Nasen-Maske trägt, die Haare | Bild: dpa/picture alliance

Friseurbesuche auch im November möglich

Die von der Bundesregierung am 28. Oktober 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sehen vor: "Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet." Auch medizinische Fußpflege ist weiterhin erlaubt. Doch was genau sind diese Auflagen?

Hygiene-Auflagen beim Friseur

Eine Haarwäsche ist beim Friseurbesuch vorgeschrieben, allerdings nicht mehr vor jeder Leistung:

"Eine Haarwäsche vor dem Haarefärben ist nicht nötig, wenn Beschäftigte beim Auftragen und Auswaschen der Farbe Handschuhe tragen. Bislang galt, dass Friseure und Friseurinnen ihrer Kundschaft vor jeder Dienstleistung die Haare waschen sollen. Diese Änderung zu vorherigen Empfehlungen ergibt sich aus aktuellen Erkenntnissen über die Infektionswege von SARS-CoV-2."

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Friseurbesuch in der Corona-Krise: Das hat sich geändert

Wenn Sie als Kundin den Friseursalon betreten, müssen Sie sich zuerst die Hände waschen oder desinfizieren. Sowohl Kunden als auch Friseure müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Handschuhe tragen Friseure und Friseurinnen beim Haarewaschen. Bei Schnitt und Styling dürfen die Handschuhe ausgezogen werden.

Auch Rasur, Wimpern- und Augenbrauenfärben erlaubt

Auch sogenannte gesichtsnahe Leistungen wie Bartpflege, Rasur sowie das Färben von Wimpern und Augenbrauen sind wieder erlaubt - wenn der Friseur oder die Friseurin ein Visier oder eine FFP-2-Maske dabei trägt.

Es gibt keine Getränke für Kunden und Kundinnen und meist auch keine Zeitschriften.

Kundinnen und Kunden dürfen sich die Haare derzeit nicht selbst föhnen.

Wartebereiche und Spielecken dürfen nicht genutzt werden.

Es besteht eine Terminpflicht bei Friseurbesuchen. Um zu vermeiden, dass gleichzeitig zu viele Kunden in den Friseurbetrieb kommen.

Auf Mindestabstand von 1,50 Metern muss immer geachtet werden.

Sowohl die Kundenkontaktdaten müssen von Friseurbetrieben dokumentiert werden als auch der Zeitpunkt, an dem der Kunde das Friseurgeschäft betritt und verlässt. Das soll das Nachverfolgen von Infektionsketten ermöglichen.

Quelle: Friseurinnung Bayern


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