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Hirschau Vier Mädchen bei Unfällen am Monte Kaolino verletzt

Bei zwei Unfällen auf der Rodelbahn am Monte Kaolino im Landkreis Amberg-Sulzbach sind vier Mädchen verletzt worden. Die Fahrerinnen haben die Auffahrunfälle selbst verschuldet. Einen technischen Defekt schließt die Polizei aus.

Von: Marcel Kehrer, Uli Scherr

Stand: 16.05.2018

Der Monte Kaolino bei Hirschau | Bild: Stadt Hirschau

Zwei Unfälle an einem Nachmittag auf der spektakulären "Montecoaster"-Rodelbahn: Weil zwei Mädchen nicht schnell genug bremsten, krachten sie auf ihre Vorderleute. Die Mädchen aus einer französischen Jugendgruppe mussten nach den Unfällen am Dienstagnachmittag zur Behandlung ins Klinikum Amberg gebracht werden. Diagnose: Gehirnerschütterung und Halswirbelsäulen-Syndrom. Ein Mädchen brach sich einen Zahn ab.

Gegen die Mädchen wird ermittelt

Gegen die Mädchen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Die Heimreise in wenigen Tagen werden laut Polizei aber alle Beteiligten antreten können.

Der Monte Kaolino ist eine mehr als 100 Meter hohe Abraumhalde aus Kaolinsand nahe der Stadt Hirschau. Die Halde wird seit mehr als fünf Jahrzehnten als Freizeitgelände, unter anderem von Skifahrern und Sandboardern, genutzt.

Die Rodelbahn ist seit zehn Jahren in Betrieb

Die Sommerrodelbahn am Monte Kaolino wurde vor zehn Jahren in Betrieb genommen. Die Rodelbahn, die vom örtlichen Skiclub betrieben wird, ist 800 Meter lang. Auf ihrer Fahrt in die Tiefe bewältigen die Rodler eine Höhendifferenz von 120 Metern.


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