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Frage der Woche FC Bayern - Trotz Jogi zum Titel?

Bayern München ist zornig. Der Rauswurf von Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels aus der Nationalmannschaft könnte aber auch die entscheidenden Prozente für eine erfolgreiche Titeljagd freisetzen. Wie sehen Sie’s?

Stand: 08.03.2019

Müller Hummels und Boateng im Bayerntrikot | Bild: DPA

Den Tenor für die nächsten Wochen mit Bayern München setzte Thomas Müller ganz ans Ende seines Frustbewältigungsvideos. „Wer mich kennt, der weiß, ich bin ein Kämpfer. In dem Sinne möchte ich euch sagen: Das Spiel ist noch nicht aus“, stellte der 29-Jährige klar. Noch nicht aus für ihn sowie Mats Hummels (30) und Jerome Boateng (30) - seine Brüder im Geiste. Es klingt, als würden die Umstände ihres Rauswurfs aus der Nationalmannschaft eher Kräfte freisetzen als lähmende Wirkung erzeugen. Davon geht jedenfalls Trainer Niko Kovac aus: „Die Jungs sind wieder total klar im Kopf. Das sind tolle Charaktere und Spieler: Wenn der Druck groß ist, sind sie zur Höchstleistung imstande.“

Die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw, oder besser die Umstände der Zustellung dieser, könnten nun tatsächlich als der Kitt fungieren, der die Bayern im Saisonendspurt zu einer verschworenen Einheit werden lässt. „Man muss jetzt die Zukunft beeinflussen, die heißt FC Bayern“, sagte Kovac. Heiß auf Silberware ist der Branchenführer sowieso. „Wir wissen, dass wir es wieder selber in der Hand haben“, sagte etwa Serge Gnabry, „das gibt uns einen Extraschub Motivation, das ist zu spüren, man steht enger zusammen.“

Was meinen Sie? Wird die Ausbootung der drei Spieler die Bayern eher pushen oder wird es sich negativ auf die entscheidenden Wochen in den drei Wettbewerben auswirken?


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Angela Boxleitner, Samstag, 09.März, 16:53 Uhr

8. Frage der Woche

Ich weiß nicht genau, was Joggi Löw damit bezweckt hat. Er ist ja ein intelligenter Mensch und hat sich auch was dabei gedacht und wie es aufgenommen wird. Ich glaube, er wollte nicht den Bayern eins rein würgen, sondern dem BVB.
Löw hat genau gewusst, dass er Bayern damit eher beflügelt, als das er sie verunsichert. Ich verstehe nur nicht, warum er was dagegen hat, dass Dortmund endlich mal wieder Meister wird

SpieltkeineRolex, Samstag, 09.März, 16:53 Uhr

7. „Leichen“ pflastern seinen Weg

Löws Entscheidung wird keine Auswirkungen auf die Liga haben.

Aber der „liebe“ Jogi war schon immer nur zu seinen Lieblingsspielern lieb, da wurde beim WM-Kader ggf. auch das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt, siehe Podolski vor seinem Karriereende oder Neuer nach seiner halbjährigen Verletzungspause.

Die Stürmer Kuranyi, Kießling oder Kruse können ein Lied davon singen - aber das schlug nicht annähernd so hohe Wellen wie bei den FCB- Spielern.

Aber davon abgesehen, dass Löw schon nach dem WM-Desaster oder spätestens nach dem Abstieg in der NationsLeague selbst zurücktreten hätte müssen, in der Sache hat er Recht: die 3 Weltmeister aus dem Jahr 2014 haben maßgeblichen Anteil an den genannten Ergebnissen aus 2018 und stehen nicht für die Zukunft im DFB. Der Zeitpunkt der Trennung war nur zu spät.

Hans Söring, Samstag, 09.März, 16:48 Uhr

6. FC Bayern - Trotz Jogi zum Titel?

Die drei waren eben in den letzten Monaten nicht mehr die Besten!

martina hübli, Samstag, 09.März, 16:43 Uhr

5. Löw soll zurücktreten

Die Entscheidung des Bundestrainers wird die Drei nicht beeinflussen. Aber die Vorgehensweisen von Jogi Löw werden immer merkwürdiger. Man hat den Eindruck, dass er kein klares Konzept mehr hat. Er hätte schon auf dem Höhepunkt 2014 zurücktreten sollen, so wurde der Umbruch zu lange hinausgeschoben. Das erklärt die holprige EM 2016 und das Katastrophenjahr 2018.

Gehlhaar Fritz , Samstag, 09.März, 16:42 Uhr

4. Aussortiert

Servus, bis jetzt sollten die Besten in der Nationalmanschaft aufgestellt werden. Vielleicht hätte in der Vergangenheit einer mal ein oder kein schussglück, dann würde trotzdem mitgenommen. Nur wenn sich einer nicht korrekt verhalten hat wurde er aussortiert. Jetzt sucht der Trainer an dem Fiasko von 2018 die Schuld bei andern. Wenn er wirklich Karakter hätte wäre er selbst zurück getreten.