Bayern 1 - Heute im Stadion


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Frage der Woche Ich-AG statt Mia san mia. Was muss sich beim FC Bayern ändern?

So schlecht lief es beim FC Bayern seit Jahren nicht. Nach dem 12. Spieltag haben die Münchner schon neun Punkte Rückstand auf Tabellenführer Dortmund. Auf der Führungsebene rumort es, die Mannschaft steht nicht geschlossen hinter Trainer Niko Kovac und viele Fans sind mit der aktuellen Vereinspolitik nicht einverstanden. Wie kann man die Situation lösen?

Stand: 30.11.2018

FC Bayern gespalten | Bild: DPA

Es brodelt beim FC Bayern. Selbst glühende Bayern-Fans schämten sich zuletzt für manche Aktion der Klubspitze wie etwa die „Presseverurteilungskonferenz“ der Bosse oder den Bruch mit Vereinslegende Paul Breitner, der künftig nicht mehr im Ehrengastbereich der Münchner Arena sitzen darf. Zuletzt hat Präsident Uli Hoeneß regelmäßig mit der Presse gesprochen, erst nach dem Sieg gegen Benfica Lissabon in der Champions League durfte Sportdirektor Hasan Salihamidzic wieder Stellung beziehen. Die Rollenverteilung mutet kurios an.

Sportlich läuft es ohnehin nicht rund, der Rückstand auf Tabellenführer Dortmund war letztmals im Jahr 2011 so groß. Trainer Niko Kovac steht in der Kritik, die Partie in Bremen ist sein nächstes Endspiel. Angeblich sind Teile der Mannschaft gegen ihn. Kovac widerspricht: „Es sollte etwas suggeriert werden, was so in der Form nicht ist. Ich kann wirklich mit jedem, habe gegen niemanden etwas.“ Und überhaupt: „Vier Spieler von 20, das sind 20 Prozent“, rechnet Kovac vor, „wenn Sie in der Politik 20 Prozent hätten und der Gegner 80, wäre das eine absolute Mehrheit.“ Bei Kovacs Vor-Vorgänger Carlo Ancelotti war es allerdings ähnlich, der mehrere Profis gegen sich hatte und in einer vergleichbaren sportlichen Situation entlassen wurde.

Was meinen Sie? Was muss sich beim FC Bayern ändern?


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Andrew Kay, Samstag, 01.Dezember, 18:45 Uhr

9. Was meinen Sie? Was muss sich beim FC Bayern ändern? Bitte Ruhe hinter der Bühne

Herr Hoeneß versteht, wie wichtig es wäre, den richtigen Zeitpunkt für seinen Abschied zu finden.
Meines Erachtens wäre sofort der optimale Zeitpunkt: nicht verbittert, sondern freundlich -- auch Paul Breitner gegenüber -- bescheiden und dankbar! Und es wäre auch klug, wenn wenig später die Herren Rummenigge und Salidhamizic sich ebenfalls verabschieden könnten -- auch stilvoll, gut gelaunt und dankbar!
Es handelte sich keineswegs um Solidarität sondern um einen Schichtwechsel!
Wenn die Herren bleiben werden die Ausbrüche nur häufiger, die Stimmung noch mieser -- bis zum Rausschmiss! Also bitte ein würdevoller Neustart !

Sebastian Kollmann , Samstag, 01.Dezember, 16:46 Uhr

8.

Ulreich soll statt Neuer im Tor stehen

Dirk, Samstag, 01.Dezember, 14:55 Uhr

7. Fc Bayern

Paul Breitner und Olli Kahn sollen Sportdirektoren werden

  • Antwort von Sebastian Kollmann , Samstag, 01.Dezember, 16:51 Uhr

    Ich finde auch

Max Morigl, Samstag, 01.Dezember, 14:42 Uhr

6. Ruhe bewahren, Blutung stillen und Schock bekämpfen

In erster Linie sollten alle Verantwortlichen und Aktiven sich bemühen Ruhe zu bewahren. Mit Ruhe und Konzentration wird die alte Stärke wieder erreicht werden.
Quertreiber in der Mannschaft, im Verein, die diesen Prozess aus Partikularinteresse heraus hinter gehen, müssen entfernt werden. Frei nach Hippokrates: Ubi pus, ibi evacua" (Wo Eiter ist, entferne ihn).

Simon Gröbner, Langenau, Samstag, 01.Dezember, 13:20 Uhr

5.

Die Führungsriege des FC Bayern München gibt leider seit einiger Zeit ein schlechtes Bild ab. Bei Herrn Rummenigge war man das so schon gewohnt, aber das jetzt auch noch Uli Hoeneß dazukommt, daran war bis vor Kurzem nicht zu denken. Herrn Rummenigge ging es schon immer nur ums Geld. Das schmutzige Geld aus Katar ist da nur ein Beispiel, ganz zu schweigen von den Plänen zur Super League.
Uli Hoeneß stand wie kein anderer für einen Fan-nahen und trotz aller Erfolge und Gewinne bodenständigen Verein. Er hat es immer verstanden die Abteilung Attacke zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen. Aber die peinliche Pressekonferenz, der Umgang mit einem verdienten Mitglied der Bayernfamilie oder auch die hochnäsige Reaktion auf die zum Teil durchaus berechtigte Kritik auf der Jahreshauptversammlung, nein, das ist nicht der wahre Uli Hoeneß. Leider entfernen sich auch in München die Oberen von den Fans Marke Otto Normalverbraucher.