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Lebensmittelpreise Was sind unsere Lebensmittel wirklich wert?

Die Uni Augsburg und der Discounter Penny starten ein Preisschild-Projekt, um den wahren Wert beispielsweise von Fleisch oder Milchprodukten zu beziffern. Der BAYERN 1 Umweltkommissar hat sich das näher angesehen.

Stand: 15.09.2020

Junge Frau vor eingeschweisstem Fleisch im Supermarkt, sie trägt eine Maske und überlegt, welches Produkt sie kaufen soll. | Bild: mauritius-images

Lebensmittelpreise in Deutschland: zu niedrig?

Im Frühjahr 2020 hat Angela Merkel, noch vor dem Ausbruch der Pandemie, zum großen Lebensmittelgipfel ins Kanzleramt gerufen. Dem vorausgegangen waren landesweite Bauern-Proteste gegen Preis-Dumping durch die großen Vier in Deutschland: Die marktbeherrschenden Handelsketten Lidl, Aldi, Edeka und REWE (Marktanteil über 85%). Die waren auch bei der Kanzlerin geladen und im Kern ging es darum auszuloten, ob denn die Lebensmittelpreise – im europäischen Vergleich – tatsächlich so beschämend niedrig wären.

Der Handel meint natürlich nein und kann das auch durch Zahlen und Statistiken belegen. Tatsächlich liegen nur Länder wie Dänemark oder Österreich weit über dem errechneten durchschnittlichen, europäischen Preisindex (2018) für Lebensmittel. In Deutschland liegen die Preise im Schnitt nur moderat darüber. Unterm Strich kaufen wir also etwas teurer in, als die Verbraucher der anderen EU-Länder, aber sind keinesfalls die Billigheimer Europas. 

Das Preisniveau allein sagt natürlich noch nichts über die Qualität der einzelnen Lebensmittel in den unterschiedlichen Ländern aus. Für eine gewisse Verunsicherung sorgte vor einigen Jahren die Tatsache, dass Markenprodukte in einigen osteuropäischen Ländern eine andere Zusammensetzung hatten, als die – äußerlich gleichen – Produkte in westeuropäischen Staaten. Die EU-Kommission ließ daraufhin weit über 1.000 Lebensmittelprodukte untersuchen und kam 2019 zu dem Ergebnis, dass sich zwar keine Kluft zwischen Ost und West feststellen ließe, aber die damalige EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, Věra Jourová, ergänzte: "Doch erfüllt es mich mit Sorge, dass knapp ein Drittel der geprüften Produkte eine unterschiedliche Zusammensetzung aufwies, aber als identisch oder ähnlich vermarktet wurde."

Die Deutschen selbst sind offenbar mit der Qualität der hierzulande verkauften Lebensmittel zufrieden. Wie sich bei einer entsprechenden Umfrage vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zeigte, sind über 90 Prozent der Verbraucher "zufrieden", wenn nicht sogar "sehr zufrieden".

Wieviel geben die Deutschen für Lebensmittel aus?

"Viel Geld stecken wir jedoch, im Vergleich zu anderen Posten der üblichen Lebenshaltungskosten, nicht gerade in Lebensmittel. Neben Miete, Gesundheit, Freizeit oder Verkehr, gehen ausschließlich für das Essen gerade mal 9,5% der Gesamtausgaben weg."

BAYERN 1 Umweltkommissar

"Was zeigt, dass der Wettbewerb in Deutschland extrem hart ist, wahrscheinlich sogar der härteste auf der Welt", sagt Andreas Krämer Sprecher des Discounters PENNY, "was dazu führt, dass die Preise sehr niedrig sind. Das ist richtig." Der EU-Schnitt liegt bei Ausgaben von 11,8 Prozent (ohne Getränke). Rumänen wenden beispielsweise fast ein Viertel ihrer Gesamtausgaben für Lebensmittel auf. Daher halten Wirtschaftswissenschaftler solche Zahlen auch für aussagkräftiger, was generell den Wert von Lebensmitteln angeht.

Was für die Landwirte und andere Lebensmittelproduzenten jedoch weit wichtiger ist: Was vom Verkaufspreis im Laden bleibt letztlich für sie hängen? Über den zunehmenden Druck und Preisdumping seitens des Einzelhandels wird seit Jahren geklagt. Eine EU-Richtlinie, um gegen unlautere Praktiken vorzugehen, muss zwar erst bis Mitte 2021 umgesetzt werden, aber Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner will schon im Herbst 2020 liefern und zwar zusammen mit dem Handel. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist in Arbeit. Die Regeln sollen sogar über die Vorgaben der EU-Richtlinie hinausgehen.

Wie setzen sich Lebensmittelpreise zusammen?

Die in Deutschland üblichen, durchschnittlichen Lebensmittelpreise hängen – wie übrigens in jedem anderen Land auch – natürlich sowohl von den Entstehungskosten wie auch von der nachgelagerten Logistik ab (Transport, Lagerung etc.). Außerdem bilden natürlich auch die Besteuerung (MwSt. u.ä.) den Preis, das durchschnittliche Lohnniveau sowie die Konkurrenz-Situation im Einzelhandel. Für den Handel selbst sind neben Angebot und Nachfrage auch Qualität, Verlässlichkeit der Zulieferer und seit einiger Zeit auch Kriterien wie Nachhaltigkeit oder faire Produktionsbedingungen wichtig.

Was sind die "wahren Kosten" von Lebensmitteln?

Was auf den Preisschildern des Einzelhandels bislang nicht berücksichtigt und damit auch preislich nicht fixiert wird: Alle externen Effekte, die eben nicht direkt zwischen Einkauf und Wiederverkauf liegen. Für den Augsburger Wirtschaftswissenschaftler Tobias Gaugler, vom Materials Ressource Management der Uni Augsburg, sind das aber ganz wichtige Parameter, die schließlich erst zusammengenommen, den wahren Wert eines Lebensmittels ergeben. Die wahren Kosten der Lebensmittel sind seines Erachtens aber nicht im Preis enthalten. Was bedeutet es zum Beispiel, wenn Äpfel durch Zufuhr von Stickstoff und bei Temperaturen zwischen ein und zwei Grad auch Monate nach der Ernte noch künstlich frisch gehalten werden?

Deshalb sind von den Augsburger Forschern insgesamt vier Faktoren zur Ermittlung eines Preises, in welchem auch diese externen Effekte berücksichtigt sind, herangezogen worden. Neben dem bekannten Treibhausgas CO2, sind Nitrat und Stickstoff, der Energiebedarf sowie Landnutzungsänderungen (z.B. Brandrodung von Regenwald für den Anbau von Futtermittel), als maßgebliche Treiber von Umweltfolgekosten ausgemacht worden. Tobias Gaugler: "Diese Folgekosten haben wir uns näher angesehen und versucht, dem aktuellen Verkaufspreis die wahren Kosten eines Produkts gegenüberzustellen. Also das auf ein zweites Preisschild zu schreiben, was das Lebensmittel eigentlich kosten müsste." Das sind zwar längst nicht alle Folgekosten eines Produkts, aber zumindest die Wesentlichen.

Das Hochrechnen oder Umwandeln dieser externen Effekte in Euro oder Cent ist natürlich nicht allgemein verbindlich. Auch wenn es renommierte Verfahren und Methoden gibt. Schließlich kommt es auf die Berechnungsgrundlagen an. Aber, sagt Amélie Michalke, Wirtschaftsingenieurin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Augsburg und Greifswald, "man kann trotzdem Tendenzen rauslesen. Zum Beispiel, dass eben tierische Produkte einfach zu günstig sind. Egal ob jetzt 50 Cent hin oder her, es ist Fakt, dass wir solche Marktverzerrungen haben".

"Wahre Kosten" bei Penny

In einem so genannten Nachhaltigkeitserlebnismarkt ("Grüner Weg") des Discounters PENNY in Berlin-Spandau, der zum Handelskonzerns der REWE-Group gehört, sind die "wahren Kosten" erstmals für Verbraucher beim Einkauf auch zu sehen. Äpfel, Bananen, Tomaten oder auch Milch haben zwei Preise. Einmal den aktuellen handelsüblichen Preis und einmal den von den Augsburger Wissenschaftlern ermittelten "wahren Preis", in dem eben auch Umweltfolgekosten enthalten sind.

"Das ist für uns tatsächlich ein echtes Experiment", gibt Andreas Krämer, PENNY-Pressesprecher unumwunden zu, "wir haben überhaupt kein Gefühl dafür, ob man ein solch komplexes und facettenreiches Thema im Alltag, in der Hektik eines Einkaufs, über einen Regalpreis vermitteln kann. Wir haben die Hoffnung, dass wir dem Kunden damit eine Information geben, mit der er seinen Einkaufsverhalten idealerweise ändert oder zumindest hinterfragen kann."

Zwischen Sagen und tatsächlichem Handeln, gibt es bei den Verbrauchern einen großen Unterschied. Nachhaltig produzierte Lebensmittel sind immer noch eher Nischenprodukte und für viele ist beim Einkauf der günstige Preis wichtiger als der Öko-Faktor. "Das ist bezogen auf die Käufergruppe, das Geschlecht, das Alter, die Vorbildung und natürlich die finanziellen Leistungsmöglichkeiten jeweils zu unterscheiden", sagt Tobias Gaugler, "aber grundsätzlich sind solche Hinweise die erste Möglichkeit, Kunden zusätzliche, mögliche Entscheidungskriterien an die Hand zu geben."

Die "wahren Kosten" von Fleisch sind fast dreimal so hoch

Insgesamt sind 16 Lebensmittel der Penny-Eigenmarke für das Projekt exemplarisch ausgewählt und doppelt bepreist worden. Jeweils acht in der konventionell und acht in der ökologisch produzierten Variante. Die Auswirkungen auf den Preis sind teils gravierend. Vor allem bei Fleisch und tierischen Produkten wie Milch oder Käse. So müsste den Berechnungen der Wissenschaftler zufolge, der Preis für Fleisch aus konventioneller Aufzucht bei Berücksichtigung der versteckten Kosten um satte 173 Prozent steigen. Konkret: Ein Pfund gemischtes Hackfleisch, aus konventioneller Herstellung, würde nicht 2,79 Euro, sondern plötzlich 7,62 Euro kosten. Die Öko-Variante statt 4,50 Euro (500g) schlappe 10,18 Euro. 

Normale Milch würde sich um 122 Prozent verteuern, 400 Gramm junger Gouda kosten dann statt 1,99 Euro, auf einen Schlag 3,74 Euro (+88%). Konventionell hergestellter Mozzarella wäre um 52 Prozent teurer. Deutlich geringer sind dagegen die Aufschläge bei Obst und Gemüse. Bananen würden sich "nur" um 19 Prozent verteuern, wenn man die Umwelt-Folgekosten einbezieht. Kartoffeln und Tomaten nur noch um 12 Prozent und Äpfel sogar lediglich um 8 Prozent.

Auffällig ist, dass bei Bioprodukten die Preisaufschläge durchweg etwas geringer ausfallen, als bei konventionell hergestellter Ware. "Ja, da war ich selber auch sehr überrascht", sagt Andreas Krämer von Penny, "man sieht, dass es keine Schwarz-Weiß-Lösungen gibt. Bio ist nicht per se gut und konventionell ist nicht per se schlecht, sondern wir sehen, dass Bio auch Umweltfolgekosten hat, die eben tendenziell geringer sind."

Wie oben erwähnt, würde auch der Preis für Biofleisch – bei Berücksichtigung der "wahren Kosten" – noch einmal steigen, allerdings "nur" zum 126 Prozent. "Das liegt natürlich daran, dass im biologischen Landbau Dinge wie importierte Futtermittel oder auch synthetische Stickstoffdünger nur sehr begrenzt erlaubt oder sogar verboten sind", erklärt Amélie Michalke vom Augsburger Forscherteam, "und deswegen haben wir hier weniger Input-Faktoren, die auch Emissionen verursachen. Und dadurch ist der Kostenfaktor etwas geringer."

„True Costs“-Berechnung (Lebensmittel/Produktionsart/Preisaufschlag) der Uni Augsburg
LebensmittelProduktionsartPreisaufschlag
ÄpfelKonventionell/Biologisch8%  / 4%
BananenKonventionell/Biologisch19% / 9%
KartoffelnKonventionell/Biologisch12% / 6%
TomatenKonventionell/Biologisch12% / 5 %
MozzarellaKonventionell/Biologisch52% / 30%
GoudaKonventionell/Biologisch88% / 33%
MilchKonventionell/Biologisch122% / 69%
Gemischtes HackfleischKonventionell/Biologisch173% / 126%

Erste Reaktionen der Kunden

Viele Kunden sind zunächst irritiert, und PENNY sieht sich auf seiner Internetseite des Nachhaltigkeitserlebnismarktes auch genötigt zu betonen, dass der Discounter nicht in Erwägung zieht, alle Preise zu erhöhen.

"Ich selber war zwei Tage vor Ort und habe mitbekommen, dass wir sehr viel positives Feedback bekommen haben. Also zum einen sicherlich, dass der eine oder andere Kunde nachdenklich geworden ist und überrascht war. Die dann sagten, das hätte ich nicht gedacht, dass da hohe Kosten anfallen, die so nicht vergesellschaftet sind."

Andreas Krämer, PENNY-Pressesprecher

Die REWE-Group sieht in dem Projekt vielmehr einen Denkanstoß. Eben um eine Diskussion in die Wege zu leiten und auch andere Marktteilnehmer wie auch die Politik ins Boot zu holen. "Man kann die ganze Verantwortung nicht dem Konsumenten geben", warnt Wirtschaftsingenieurin Amélie Michalke.

Sozial Schwache ängstigt jede Teuerung

Preisaufschläge waren für Fleisch, Milch, Eier und Käse bereits Anfang 2020 im Gespräch. Damals wegen Forderungen der Landwirte. Fast alle politischen Parteien scheuen diese Diskussion jedoch wie der Teufel das Weihwasser, schließlich will sich niemand vorwerfen lassen, er würde sozial schwachen Verbrauchern auch noch das letzte Geld aus der Tasche ziehen.

Wie billig darf Fleisch sein?

Dass eine Diskussion gerade um billiges Fleisch aber notwendig ist, steht nach dem Aufschrei über Zustände und Arbeitsbedingungen in den deutschen Schlachtbetrieben eigentlich außer Frage. Die Diskussion müsste jedoch ehrlich geführt werden.

"Nur weil Fleisch teurer würde, bedeutet das schließlich noch nicht, dass Menschen verhungern müssen. Das tägliche Stück Fleisch ist weder der Gesundheit zuträglich noch ein verbrieftes Grundrecht."

BAYERN 1 Umweeltkommissar

Doch danach sieht es manchmal aus, wenn reflexartig Argumente vorgebracht werden, die sich gegen eine größere Wertschätzung guter und auch nachhaltig produzierter Lebensmittel aussprechen.

"Gerade im Discount haben wir viele Zwangssparer. Das sind Menschen, die müssen den Euro und den Cent im Zweifelsfall mehrfach umdrehen", sagt Andreas Krämer von PENNY, "aber auch hier sehen wir, dass Preis und Qualität nicht mehr die einzigen Kriterien sind, sondern eben auch Fragen auftauchen: Wo kommen die Lebensmittel her? Wie werden sie produziert? Welche Folgen hat das?" Es geht also auch darum, den Kunden eine Handlungsalternative zu geben, dass sie zum Beispiel sehen, welchen "Rucksack" ein Produkt trägt. Eine Stellschraube, über die der Kunde nachdenken kann, ob er bereit und in der Lage ist, hier sein Einkaufsverhalten entsprechend anzupassen.

"Die Preise, die wir hier veranschlagen, werden sowieso schon von uns allen gezahlt. Wir zahlen halt mit Klimawandel. Wir zahlen mit Biodiversitätsverlusten. Von dem her tragen wir als Gesamtgesellschaft diese Preise sowieso. Was wir eben machen, ist dass wir die entstehenden Kosten gerecht aufteilen und dem Verursacher dann sozusagen zuschreiben."

Amélie Michalke vom Augsburger Forscherteam

Bleiben die "wahren Kosten" weiterhin sichtbar?

"Das ist sicherlich auch eher eine Evolution als eine Revolution. Das haben wir auch klar gesagt. Wir sind aber trotzdem davon überzeugt, dass schon ein Sinneswandel stattfindet, nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei uns und den Landwirten, den Erzeugern und so weiter." Sagt Andreas Krämer von PENNY. Letztlich geht es in diesem ersten Schritt darum, eine Diskussion um Preise für Lebensmittel anzustoßen und externe Effekte zumindest mal, auch zu berücksichtigen.

Gesellschaft trägt Kosten für Schäden

Die Augsburger Wissenschaftler hoffen, dass die "doppelte Preisauszeichnung" das Einkaufsverhalten der Kunden verändert. Es könnte ein Beitrag zu mehr Ehrlichkeit bei den Lebensmittelpreisen sein. Lieber wäre es ihnen aber noch, wenn die hohen Umweltfolgekosten schrittweise auf die Lebensmittelpreise aufgeschlagen würden – etwa durch eine Besteuerung der CO2-Emissionen in der Landwirtschaft und von mineralischem Stickstoffdünger. "Die Preisanpassungen der Lebensmittelmärkte würden wahrscheinlich zu deutlichen Verschiebungen hin zu mehr pflanzlichen und mehr Bio-Produkten führen und gleichzeitig die Umweltschäden deutlich reduzieren", meint die Mitverfasserin der Studie Amelie Michalke.

Wie geht es weiter?

Dringenden Handlungsbedarf sehen nicht nur die Augsburger Wissenschaftler. Der Bio-Landwirt und Chef des Babynahrung-Herstellers Hipp, Stefan Hipp, betonte kürzlich: "In unser aller Interesse sollten wir darauf drängen, dass sich die wahren Produktkosten bald auf den Preisschildern finden." Derzeit trage die Gesellschaft die Kosten für Schäden. Und auch Thomas Antkowiak, Vorstandsmitglied beim Hilfswerk Misereor, mahnte: "Wenn wir ehrlich bilanzieren, müssen wir einräumen, dass wir auf Kosten von Mensch und Natur wirtschaften. Die Verantwortung dafür kann und darf aber nicht komplett auf den Konsumenten und die Konsumenten abwiegelt werden."

Es braucht – wie sich beim Ei deutlich gezeigt hat - Regulierungen von politischer Seite und konkrete Umsetzungen der Wirtschaft und des Handels. Dann ist auch möglich etwas zu bewegen. "Wie können wir Konsum der Zukunft gestalten, dass Lebensmittel qualitativ hochwertig sind, für jeden bezahlbar sind", fasst Andreas Krämer von PENNY zusammen, "aber sozusagen die Quittung, nicht die nachfolgenden Generationen bekommen. Im Moment gibt es einen sehr, sehr breiten Konsens in der Gesellschaft, dass genau diese Fragen gestellt und hoffentlich auch beantwortet werden können."

Quellen:

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/lebensmittelpreise-in-deutschland-angemessen-oder-zu-billig,RpiQNuQ

https://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00134&plugin=1

https://ec.europa.eu/germany/news/20190624-lebensmittel-zweierlei-qualitaet_de

https://www.penny-gruener-weg.de/

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