Bayern 1 - Experten-Tipps


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Kulinarisches Fleischliche Genüsse

Fleisch - ein Stück Lebenskraft? Das zumindest verspricht ein klassischer Werbeslogan. Und die Deutschen scheinen's zu glauben. In der Gunst weit vorne liegt Schweinefleisch - Tipps und Rezeptideen.

Stand: 10.11.2020

Steak, Brokkoli, Kartoffeln | Bild: colourbox.com

Der Mensch kann ohne Probleme auch ohne Fleisch leben. Doch Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Fleischeiweiß ist sehr hochwertig: 100 g Fleisch enthält - je nach Sorte - zwischen 20 und 22 g Eiweiß. Außerdem enthält Fleisch Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Selen und B-Vitamine.

Fleisch: weniger ist mehr

Das heißt aber nicht, dass man täglich eine Ration Fleisch essen sollte, im Gegenteil: In Deutschland wird nach Meinung vieler Ernährungswissenschaftler viel zu viel Fleisch gegessen, mit gesundheitliche Folgen: 100 g Teewurst enthält zum Beispiel 70 mg Cholesterin, 100 g Kalbfleisch 63 - 79 mg, so die Verbraucherzentrale. Zwei bis drei Fleischmahlzeiten pro Woche sind vollkommen ausreichend.

Unterschied: Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum

Rezepte

Illustration: Braten im Ofen | Bild: BR zur Übersicht Braten & Co. Fleischliche Genüsse

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Vorverpacktes Fleisch ist im Prinzip genauso wertvoll an Nährstoffen und Geschmack wie frisches Fleisch. Doch muss man den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum kennen. Bei leicht verderblichen Waren wie Hackfleisch wird das Verbrauchsdatum angegeben, also der Tag, an dem das Hackfleisch spätestens zu verzehren ist. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt Auskunft darüber, bis zu mindestens welchem Zeitpunkt die Ware ihre spezifischen geschmacklichen Eigenschaften behält.

Keime auf dem Fleisch und in der Küche

Frau kocht | Bild: Digital Vision zum Thema Kampf den Keimen Bakterienfalle Küche: Salmonellen, Listerien und Co.

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Fleisch - vor allem Geflügelfleisch - ist häufig durch Keime belastet. Der Campylobacter jejuni coli ist einer der häufigsten Erreger. Die Infektion mit dem Krankheitserreger erfolgt hauptsächlich über den Verzehr von belastetem Geflügelfleisch. Schon sehr geringe Mengen Campylobacter lösen eine Infektion aus. Sie äußert sich in der Regel als schwere Durchfallerkrankung mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Unterbauchkrämpfen, auch Blut im Stuhl ist keine Seltenheit. Wer beim Kauf von Fleisch - vor allem Geflügelfleisch - auf eine Plastikverpackung verzichten will und eigene Behälter verwendet, kontaminiert diese und muss auf sehr sorgfältige Reinigung achten.


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