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Gaststätten Bayern Corona Gastronomie in Bayern bleibt geschlossen

Wegen der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen bleiben alle Gastronomiebetriebe geschlossen. Die Verlängerung gilt mindestens bis zum 31. Januar.

Stand: 07.01.2021 | Archiv

Gekippte Biergartenstühle stehen vor einem Café in München | Bild: dpa/picture alliance

Alle Gaststätten bleiben bis mindestens 31. Januar geschlossen

Seit dem 2. November sind alle gastronomischen Betriebe in Deutschland geschlossen. Diese zuerst bis Ende Dezember geplante Maßnahme wurde am 5. Januar 2021 verlängert - mindestens bis zum 31. Januar. Das bedeutet weiterhin: Restaurants dürfen Essen zum Abholen verkaufen oder auch liefern. Auch Kantinen dürfen geöffnet bleiben. Im Wortlaut lautet der Beschluss:

"Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen."

Beschlusspapier nach der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020

Finanzielle Hilfen für die Gaststätten und alle anderen gastronomischen Betriebe in Bayern in der Corona-Pandemie

Alle Unternehmen, die von der Schließung betroffen sind, werden finanziell unterstützt. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder schon in der Videokonferenz am 28. Oktober beschlossen. 10 Milliarden Euro sind dafür vorgesehen. Auch die Hilfsmaßnahmen für Unternehmen werden verlängert (Überbrückungshilfe III). Auf einer Pressekonferenz am 26. November hat der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder bekräftigt, dass mit der Verlängerung des Teil-Lockdowns auf mindestens 20. Dezember auch die entsprechenden Finanzhilfen weiter bezahlt werden.

"Der Erstattungsbetrag beträgt 75% des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden. Die Prozentsätze für größere Unternehmen werden nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt."

Beschlusspapier zu den Corona-Maßnahmen im November

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