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Bademode Das ist der richtige Bikini für Ihre Figur

Ob ein Bikini Ihnen steht, hängt nicht nur von Farbe und Muster ab. Denn bei der Auswahl sollten Sie vor allem auf die Form achten – welcher Bikini am besten zu Ihrer Figur passt.

Stand: 05.07.2016

Bikinis gibt es allen Formen. | Bild: mauritius-images

Heute vor 70 Jahren präsentierte eine Nackttänzerin auf einem Pariser Laufsteg zum ersten Mal einen Bikini. Zwei eher kleine Stückchen Stoff, an die sich damals kein anderes Model wagte. Heute ist der Bikini in allen erdenklichen Formen nicht mehr von Stränden, Seen und aus Freibädern wegzudenken.

Welche Form Ihre Figur am besten in Szene setzt:

Große Oberweite: Wer eine große Oberweite hat greift am besten zu einem stützenden Oberteil. Das kann zum Beispiel ein Bikini-Top mit breiten Trägern oder mit Bügeln sein, das die Brust hält. Triangel- oder trägerlose Bandeau-Tops sind weniger geeignet, sie bieten schlicht zu wenig Halt. Wer die Größe etwas kaschieren will, greift zusätzlich zu eher dunklen und unifarbenen Oberteilen, die tragen weniger auf. Tops mit viel Stoff, Volants, Verzierungen, Rüschen oder ähnlichem sollten Sie dagegen eher meiden die lassen große Brüste etwas wuchtig wirken.

Kleine Oberweite: Die klassischen Triangel-Bikinis schmeicheln besonders kleinen Brüsten, auch Bandeau-Tops sehen gut aus. Unbedingt darauf achten, dass die Größe des Oberteils stimmt und es nicht zu locker sitzt. Bikini-Tops mit Volants, Rüschen oder anderen Verzierungen vergrößern optisch. Den gleichen Effekt haben Push-ups mit Einlagen die bleiben nach dem Sprung ins Wasser allerdings auch länger nass.

Breite Hüfte: Eine breit geschnittene Pantyhose hebt die Hüfte auch optisch hervor. Wer das nicht will, setzt daher auf klassisch geschnittene Bikini-Hosen mit einem etwas höheren Beinausschnitt. Hosen, die seitlich mit Schleifen gebunden werden betonen auch eher die Breite. Wer den Fokus optisch auf die Oberweite legt, lenkt gleichzeitig von der Hüfte ab.

Schmale Hüfte: Was bei breiten Hüften eher schwierig ist, sieht bei Frauen mit schmalem Becken besonders gut aus. Deshalb: breite Panties, Hosen, die mit Schleifen an den Seiten zusammengehalten werden oder große Muster und knallige Farben all das betont die Hüfte.

Gerade Figur: Wenig Taille, schmale Hüften und nicht ganz so viel Oberweite der richtige Bikini lässt aber auch eher gerade Figuren kurvig wirken. Volants, Rüschen und Verzierungen am Bikini tragen optisch auf und lassen Hüfte und Oberweite größer erscheinen. Oder Sie probieren mal eine Hose mit Gürtel, wie einst Ursula Andress in ihrem berühmten James-Bond-Bikini.

Rundliche Figur: Bei einer weiblichen Figur können Sie den Fokus auf die Taille setzen und damit die Sanduhr-Form betonen. Das geht zum Beispiel mit einer hochgeschnittenen Bikinihose, deren Bündchen auf Taillenhöhe farblich abgesetzt ist. Auch Modelle, mit Muster vorne und einfarbigen Seitenpartien schmeicheln der rundlichen Figur. Bei Hosen auf einen eher hohen Beinausschnitt achten, das streckt.

Kurze Beine: Gerade geschnittene Panties oder Hosen wie auf dem Bild sollten Sie meiden, denn die verkürzen die Beine optisch. Besser sind Bikinihosen mit einem hohen Beinausschnitt, bei denen der Bund etwas über der Hüfte sitzt. Das lässt die Beine gleich ein paar Zentimeiter länger werden.

Ein bisschen Bauch: Auch wenn Sie den Bauch etwas bedecken wollen, gibt es passende Bikinis. Eine Variante ist der Tankini, dessen Oberteil etwas länger ist und damit je nach Schnitt nur einen schmalen Streifen zwischen Bikinihose- und -top frei lässt oder den Bauch komplett verdeckt. Eine andere Möglichkeit sind Modelle, die optisch an die Bikinis der 50er Jahre erinnern. Die Hosen sind hoch geschnitten und verdecken den Bauch bis etwa zur Taille. Durch Raffungen an den Seiten lenken sie außerdem von der Bauchmitte ab. Bunte Oberteile, die das Dekollete betonen, rücken dazu noch die Oberweite in den Fokus.

Darauf sollten Sie achten:

  • Die richtige Größe wählen. Ist das Top zu weit oder die Hose zu eng, fühlen Sie sich in Ihrem Bikini nicht wohl.
  • Beratung hilft. Verkäuferinnen in Wäschegeschäften haben oft einen guten Überblick über aktuelle Modelle und Tipps was Ihnen stehen könnte.
  • Nicht unbedingt kaufen wollen. Die Auswahl ist groß, vielleicht gibt es das passende Modell noch in einem anderen Laden.

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