Bayern 1


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BAYERN 1 Heldenwochen Das sind Ihre Helden der Corona-Krise

Wir haben Sie nach Ihren persönlichen Helden in der Corona-Krise gefragt und hier sind sie: Die Helden der BAYERN 1 Heldenwochen und ihre Geschichten.

Stand: 21.05.2020

BAYERN 1 Heldenwochen | Bild: stock.adobe.com; Montage: BR

BAYERN 1 Heldenwochen – Stefan ruft in seiner Freizeit viele soziale Corona-Hilfsprojekte ins Leben

Stefan zwischen zahlreichen Ostergrüßen für die Bewohner der Altenheime.

Stefan aus Sulzbach-Rosenberg hat sich in seiner Freizeit über Wochen hinweg besonders für den Ort engagiert und mehrere Corona-Hilfsprojekte ins Leben gerufen: Von Oster-Blumen-Grüßen an alle Bewohner der Altenheime, der Organisation eines Einkaufshelfer-Netzwerks im Ort bis zum Kuchen-Lieferservice am Muttertag. Zur Unterstützung der lokalen Kneipen hat er zudem noch eine Spendenaktion über eine Onlineplattform initiiert und das Kinderheim wurde mit einem Billiardtisch beschenkt. Für so viele schöne Ideen und Engagement ist nun auch an ihn ein großes Dankeschön nötig, findet sein Freund Frank und hat ihn bei den BAYERN 1 Heldenwochen vorgeschlagen. Für Stefan steht aber fest: Er hatte zwar den Ball immer wieder ins Rollen gebracht, ohne die vielen freiwilligen Helfer wären aber alle Projekte nicht möglich gewesen.

BAYERN 1 Heldenwochen – Reimund, der Hausmeister, der rund um die Uhr im Seniorenheim im Einsatz war

Reimund aus Windischeschenbach ist Hausmeister im AWO Seniorenheim, das Ende März stark von Corona betroffen war. Reimund zog daraufhin kurzerhand ins Heim und hat in seiner Werkstatt auf einer Matratze geschlafen, um Tag und Nacht für Bewohner und KollegenInnen da sein zu können. Er hat mit viel Kreativität und Ideen versucht die Krise zusammen mit dem Team zu meistern: hat Essen ausgeteilt, Garderoben für Schutzkleidung gebaut und die Schafe und Hühner des Heimes vor die Fenster der Bewohner gebracht, um diese in ihrer Isolation etwas von ihrer Angst abzulenken. Für das AWO Team, seine Kollegin Petra und BAYERN 1 ist Reimund daher einer der besonderen Helden in der Coronakrise.

BAYERN 1 Heldenwochen - Rupert, der im LKW die Stellung hält

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Rupert aus Regenstauf ist LKW-Fahrer, mit Beginn der Corona-Beschränkungen waren die Fahrten extrem anstrengend, nicht zuletzt wegen der geschlossenen Raststätten und sanitären Anlagen. Er hatte außerdem einen LKW-Unfall, von dem er zwar genesen ist, aber jetzt musste er auch noch einen Hausbrand verkraften. Erdgeschoss und Obergeschoss wurden so schwer beschädigt, dass Wände rausgerissen werden mussten. Weil durch die Krise kaum Handwerker zu bekommen waren, hat die Renovierung Zeit und Nerven gekostet. Für Ruperts Tochter Luzia haben ihre Eltern nach all diesen Herausforderungen eine Auszeit verdient und hat sie daher bei den BAYERN 1 Heldenwochen vorgeschlagen.

BAYERN 1 Heldenwochen – Marko, der als Desinfektor bei der professionellen Reinigung von Pflegeheimen einspringt

Klicken Sie auf das Bild, um Marko mit und ohne Schutzkleidung zum Reinigungseinsatz zu sehen

Marko aus Markt Erlbach ist staatlich geprüfter Desinfektor und konnte mit Beginn der Ausgangsbeschränkungen seinem Beruf als selbständiger Fensterputzer vorerst nicht weiter nachgehen. Daher nutzte er die freie Zeit als ehrenamtlicher Helfer und stellte sich beim Gesundheitsamt für die Reinigung von Pflegeeinrichtungen zur Verfügung. Dort herrschte akuter Notstand bei der professionellen Reinigung der Heime und so reinigte er - bekleidet mit Vollschutz - mehrmals pro Woche die geschlossene Abteilung für Demenzkranke im Pflegeheims Langenzenn. Dabei konnte er auch den Mitarbeitern vor Ort wertvolle Tipps für den Eigenschutz mitgeben. Für seine Familie und BAYERN 1 ist Marko, wie viele andere freiwillige Helfer, einer der Helden in der Corona-Zeit.

BAYERN 1 Heldenwochen – Iris und Romy spielen Ständchen für die Bewohner von Altersheimen

Klicken Sie auf das Bild, um Romy (li.) und Iris (re.) groß zu sehen.

Iris und Romy aus Mengkofen und Landau sind in ihrer Freizeit als das Duo „Isartaler Bixn“ unterwegs. Während der Corona-Krise haben sie sich dazu entschlossen, die Bewohner in mehreren Seniorenheimen in Niederbayern, die wochenlang ohne Kontakt zu Familie und Freunden auskommen mussten, mit kleinen Standkonzerten zu erfreuen. Durch die offenen Fenster schenkten sie so den Senioren eine Stunde Musik und sorgten auch für das ein oder andere Freudentränchen und Rollator-Tänze. Für Iris‘ Mann Hans, viele glückliche Bewohner der Altersheime und BAYERN 1 sind die „Isartaler Bixn“ damit, wie so viele andere, Heldinnen in Zeiten von Corona.

BAYERN 1 Heldenwochen – Manfred, der sich mit vollem Einsatz um die Menschen mit Handicap in seiner Wohngemeinschaft kümmert

Daniel lebt in Kempten in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Handicap und ist durch die Einschränkungen für Risikopatienten und den Wegfall eines geregelten Tagesablaufes in eine schwere Depression verfallen. Sein Betreuer Manfred hat alles getan, um ihm in diesen Zeiten auch wieder Lebensfreude zu schenken: Er hat ihm sein geliebtes Dreirad und Arbeit aus den Allgäuer Werkstätten nach Hause gebracht und unternimmt mit ihm gemeinsam Tandem-Touren nach Immenstadt. Für Daniels Mutter Claudia ist Manfreds Einsatz ein großes Geschenk und sie möchte ihm mit der Nominierung als BAYERN 1 Corona-Held von Herzen Danke sagen.

BAYERN 1 Heldenwochen - Melanie arbeitet als Krankenschwester auf der Covid-Intensivstation

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Melanie aus Altomünster ist Krankenschwester und wechselte während der Corona-Krise auf die Covid-19 Intensivstation. Neben der besonderen Herausforderung im Job kümmert sich die alleinerziehende Mutter privat auch noch um die Hausaufgabenbetreuung ihrer vier Kinder (zwischen 5 - 11 Jahre) und erledigt die Einkäufe für ihre Eltern. Für diese wochenlange Mehrfachbelastung hat sie sich dringend eine Auszeit verdient, findet ihre Mutter Anne - und hat sie als BAYERN 1 Heldin nominiert. Für Melanie selbst sind ihre vier Kinder ihre persönlichen Corona-Helden, da sie die Veränderungen mit einer bemerkenswerten Gelassenheit angenommen und ihre Mama unterstützt haben.

BAYERN 1 Heldenwochen - Beate, die ihre erkrankten Nachbarn in Quarantäne versorgt

von links nach rechts: Peter und Beate mit Daniela und Thomas am Gartenzaun

Für Daniela aus Ettringen sind ihre Nachbarn Beate und Peter ihre persönlichen Corona-Helden. Danielas Mann Thomas war über fünf Wochen lang schwer an Corona erkrankt zu Hause und somit musste auch Daniela einen Monat in Quarantäne. Ihre Nachbarn waren in dieser Zeit immer für sie da: sie haben Einkäufe erledigt, gekocht, Brot gebacken und hatten auch immer ein aufmunterndes Wort am Gartenzaun übrig. Nachdem wegen Corona auch noch der Urlaub von Beate und Peter abgesagt werden musste, findet Daniela und auch BAYERN 1, diese tolle Nachbarschaftshilfe hat ein Dankeschön verdient.

BAYERN 1 Heldenwochen - Christina, die den heimischen Gemüsebaubetrieb und ihre Familie im Griff hat

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Christina aus Nürnberg wurde von ihrer Mitarbeiterin Karin aus dem heimischen Hofladen für ein Erholungswochenende vorgeschlagen. Wenn alles schläft beginnt ihr Tag. Christina macht sich um 3.30 Uhr auf, um den Großmarkt zu besuchen. Von dort geht es ohne Verschnaufpause weiter in den Hofladen. Da steht sie bis 18 Uhr hinter der Ladentheke, um sich dann auch noch um ihre Kinder und den Haushalt zu kümmern. In der Corona-Krise war der Ansturm auf den Christina's Hofladen groß wie nie und sie ist, wie viele andere Bäuerinnen und Bauern, für ihre Mitarbeiter und für BAYERN 1 eine Heldin in Zeiten von Corona.

BAYERN 1 Heldenwochen - Susanne, die sich besonders aufopfernd um ihre Heimbewohner kümmert

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Für die Mitarbeiter der Wohnheime Kelheim und Ihrlerstein der Lebenshilfe Landshut ist Heimleiterin Susanne aus Kelheim in Niederbayern eine Heldin der Corona-Krise. Sie setzt sich täglich für Ihre Wohnheime und die Menschen mit Behinderung ein und tat dies besonders, als es auch Verdachtsfälle im Wohnheim gab und einige Bewohner in Quarantäne mussten. Sie ist, wie so viele Menschen in sozialen Berufen, für BAYERN 1 eine Heldin der Krise. Doch auch Susanne betont: Ohne ihr Team, hätte sie es nicht geschafft.

BAYERN 1 Heldenwochen - Sandra, die ihren Jahresurlaub für ihre Oma nahm

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Der Chef von Sandra aus Langenzenn in Mittelfranken schlug seine Mitarbeiterin für die BAYERN 1 Heldenwochen vor. Der Oma der Sparkassenangestellten ging es schlecht und sie litt unter dem Kontaktverbot im Pflegeheim. Kurzerhand nahm Sandra ihren gesamten Jahresurlaub und half im Pflegeheim der Oma aus. Dadurch unterstützte sie nicht nur die Pfleger vor Ort, sie konnte auch noch Zeit mit ihrer Oma verbringen. Sie ist für ihren Chef und BAYERN 1 ganz klar eine der vielen Helden der Corona-Krise.

BAYERN 1 Heldenwochen - Iris, die ihre Schülerinnen und Schüler unterstützt

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Für die Eltern der Klasse 1 c der Kreuzschule in Regensburg ist Iris aus Regensburg eine wahre Heldin der Corona-Krise. Die Lehrerin liest ihren Schützlingen täglich vor, ist stets erreichbar und übt individuell Lesen mit den Schülern ihrer Klasse und das, obwohl sie selbst zwei kleine Kinder zu Hause hat. Iris meint, ohne das Erstklass-Lehrer-Team bestehend aus Birgit, Christina, Katharina und Christina, hätte sie es nicht geschafft. Deshalb sind sie, wie viele andere Lehrerinnen und Lehrer, in diesen Tagen die Helden der BAYERN 1 Heldenwoche.

BAYERN 1 Heldenwochen - Oliver, der weiterhin für verletzte Obdachlose da ist

BAYERN 1 Heldenwochen - Oliver bei seiner Arbeit | Bild: privat

Einige seiner Kolleginnen und Kollegen gehören zur Risikogruppe und müssen deshalb zu Hause bleiben. Sie haben Oliver aus München für die BAYERN 1 Heldenwochen vorgeschlagen. Denn Oliver arbeitet in Unterbesetzung in der medizinischen Ambulanz für Obdachlose im Kloster St. Bonifaz in München und ist, wie so viele andere im Gesundheitswesen, aufopfernd für seine Patienten im Einsatz. Auch für BAYERN 1 ist er damit ein Held in der Krise.

BAYERN 1 Heldenwochen - Frederik, der trotz Corona-Erkrankung für seine Mandanten da war

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Frederik aus Waldsassen in Oberfranken wurde von seinen Mitarbeitern für die BAYERN 1 Heldenwochen vorgeschlagen. Für sie ist der Steuerfachangestellte ein Held, weil er, obwohl er selbst heftig an Covid-19 erkrankt war, noch vom Krankenbett aus seinen Mandanten in Sachen Kurzarbeit, Soforthilfe und Steuerschuldstundungen mit Rat und Tat zur Seite stand. Damit ist Frederik, wie so viele andere, auch für BAYERN 1 ein echter Held der Corona-Krise.

BAYERN 1 Heldenwochen - Herbert, der Wirt, der einfach weitermacht

Für seine Angestellten ist Herbert aus Krumbach in Schwaben der Held der Corona-Krise. Sie schlugen ihn für die BAYERN 1 Heldenwochen vor, weil der Wirt während der Kurzarbeit, seine Mitarbeiter mit Löhnen aus eigener Tasche weiter unterstützte und obendrein wochenlang die Intensivstation des örtlichen Krankenhauses kostenlos mit Abendessen versorgte. Er ist, wie so viele andere in der Gastro-Branche, ein Held der BAYERN 1 Heldenwochen.

BAYERN 1 Heldenwochen - Martina hält die Stellung im Dorfladen

Martina aus Truchtlaching in Oberbayern leitet ein kleines Lebensmittelgeschäft im Dorf. Dort arbeitet sie, wie viele andere gerade, unermüdlich, um die Versorgung mit Lebensmitteln für alle sicherzustellen. Nebenher liefert Martina auch noch die Einkäufe an ältere Kunden aus und versorgt ihre 94-jährige Tante. Für ihre Tochter und BAYERN 1 ist Martina deswegen eine Heldin in Zeiten von Corona.

BAYERN 1 Heldenwochen - Yvonne arbeitet im ambulanten Pflegedienst unter erschwerten Bedingungen

Sie arbeitet im ambulanten Pflegedienst und als im April ein Patient sich mit dem Corona-Virus infiziert hat, musste ein Teil ihres Teams in Quarantäne. Yvonne aus Augsburg hielt, wie viele andere in dieser Krise, die Stellung und versorgte die alten, pflegebedürftigen Patienten unermüdlich weiter. Deshalb ist Yvonne für BAYERN 1 und die Angehörigen ihrer Patienten eine Heldin der Corona-Krise.

BAYERN 1 Heldenwochen - Christine, vorgeschlagen von ihrem Freund Michael

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Christine aus Arnstorf in Niederbayern wurde von ihrem Mann Michael für die BAYERN 1 Heldenwochen vorgeschlagen. Die beiden haben gemeinsam zehn Kinder, davon sind fünf schulpflichtig und die jüngsten 1,5 Jahre und 4 Monate alt. Christine bringt, wie viele andere gerade auch, Homeschooling, Haushalt und Kinderbetreuung unter einen Hut - für ihren Mann und BAYERN 1 ist sie damit eine Heldin in der Corona-Krise.


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