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Was dürfen Hunde nicht fressen Diese Lebensmittel sind giftig für Hunde

Schokolade oder rohes Schweinemett sind richtig giftig für unseren Hund. Und deswegen sollten wir bei bestimmten Lebensmitteln auf gar keinen Fall schwach werden - auch wenn noch so süß gebettelt wird.

Stand: 09.02.2018

Hund trägt seinen Napf in die Küche | Bild: colourbox.com

Was uns selbst gut schmeckt und bekommt, kann für unseren Hund ungesund bis sogar tödlich sein. Was auf keinen Fall in den Hundenapf gehört, sind folgende Lebensmittel:

Dürfen Hunde Schweinefleisch essen?

Rohes Schweinefleisch nicht: Es kann das Aujeszky-Virus enthalten, das bei Hunden eine tödliche Erkrankung des Nervensystem, die Pseudo-Tollwut, auslösen kann. Außerdem kann rohes Schweinefleisch andere Bakterien wie Salmonellen oder Trichinen enthalten. Wenn man das Schweinefleisch gründlich durcherhitzt, kann der Hund Schweinefleisch fressen.

Rohe Eier gefährlich für Hunde?

Rohe Eier sind gut fürs Fell? Das denken viele, aber: Hunde sollten keine rohen Eier zu fressen bekommen, zu hoch ist die Gefahr, dass sich der Vierbeiner mit Salmonellen infiziert.

Dürfen Hunde Rosinen essen?

Nein. Hunde dürfen keine Rosinen oder Weintrauben essen: Die Gründe dafür sind noch ungeklärt, aber schon knapp drei Gramm Rosinen oder 10 Gramm Weintrauben pro Kilo Körpergewicht, so schätzen US-Wissenschaftler, können bei manchen Hunden ein tödliches Nierenversagen auslösen. Nicht alle Hunde aber reagieren mit Vergiftungen auf Rosinen/Weintrauben, manche Hunde fressen eine große Menge an Weintrauben und vertragen sie. Bei Welpen ist immer besondere Vorsicht geboten! Wenn der Hund Rosinen oder Trauben gefressen hat, erbricht oder Durchfall hat, apathisch und appetitlos ist, sollte man möglichst schnell zum Tierarzt gehen. Bereits 24 Stunden nachdem der Hund Trauben oder Rosinen gefressen hat, kann es zum Nierenversagen kommen.

Darf ich meinem Hund Schokolade geben?

Der Kakao in der Schokolade enthält Theobromin. Das wirkt bei Menschen ähnlich wie Koffein, Hunde aber können es nicht verstoffwechseln und reagieren mit Kreislaufbeschwerden, Verdauungsproblemen und Zittern. Eine Tafel ist für einen fünf Kilo schweren Hund tödlich. Welpen und junge Hunde sind besonders gefährdet. Je dunkler die Schokolade ist, desto gefährlicher ist sie für die Vierbeiner.

Was für Hunde giftig ist - Liste

  • Knochen: Besonders Röhrenknochen können die Speiseröhre des Hundes, aber auch Magen- oder Darm des Hundes verletzen. Bei Markknochen zum Knabbern kam es dagegen schon vor, dass der Unterkiefer des Hundes im Knochen steckenblieb und erst unter Vollnarkose wieder befreit werden konnte.
  • Mandeln: Können das Nervengift Blausäure enthalten.
  • Avocados: Manche Arten von Avocados enthalten Persin, das giftig ist für Hunde. Kann zu Herzmuskelschäden führen. Erste Symptome sind Husten, Atemnot, erhöhte Herzfrequenz.
  • Rohe Kartoffeln, rohe Auberginen und Tomaten : Sind Nachtschattengewächse, die giftiges Solanin enthalten.
  • Macadamianüsse: Ist erst seit kurzem bekannt, aber Macadamia-Nüsse können Schwächeanfälle oder Lähmungserscheinungen hervorrufen. Welcher Stoff in den Nüssen das auslöst, ist noch unbekannt. Bereits vier Nüsse können Vergiftungserscheinungen bei einem 15 Kilo schweren Hund auslösen. Nüsse sind generell nicht gut für Hunde wegen des hohen Fett- und Phosphorgehalts.
  • Rohe Zwiebeln und Knoblauch: Bereits eine mittelgroße Zwiebel kann für einen mittelgroßen Hund tödlich sein, denn die Schwefelverbindungen in der Zwiebel und im Knoblauch bewirken eine Zersetzung der roten Blutkörperchen im Blut des Hundes (nennt sich Hämolyse). Auch, wenn die Zwiebeln gekocht oder getrocknet sind, besteht diese Gefahr.
  • Xylit oder Birkenzucker: Dieser Zuckerersatz ist gefährlich für Hunde, denn er kann eine massive Insulinausschüttung mit nachfolgendem extremen Blutzuckerabfall auslösen. Das kann zu Leberschäden und in schweren Fällen zum Tod des Tieres führen.
  • Steinobst: Kann die Magenschleimhaut verletzen und die verschluckten Kerne können zu einem Darmverschluss führen.

Diese Getränke sind giftig für Hunde

  • Milch und Sahne: Nach Schätzungen leidet rund die Hälfte der erwachsenen Hund an einer Laktoseintoleranz - deswegen sollten Hunde generell keine Milch bekommen.
  • Koffeinhaltige Getränke: Das Koffein in Kaffee, Cola und Energy Drinks sowie das Teein in grünem und schwarzem Tee kann der Stoffwechsel eines Hundes nicht verarbeiten. Das kann zu lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen führen.
  • Alkohol: Hunde bekommen sehr schnell eine Alkoholvergiftung. Absolut giftig für den Hund, auch schon ein kleiner Schluck.

Getreide können die meisten Hunde verdauen

Hunde vertragen Getreide, denn sie können Stärke verdauen. Und zwar viel besser als Hundebesitzer glauben. Bei vielen hält sich immer noch die Überzeugung, dass Getreide ungesund für ihren Vierbeiner ist. Wissenschaftler haben diese These mittlerweile widerlegt, schreibt Stiftung Warentest. Allerdings gibt es Hunde, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, also das Kleber-Eiweiß in Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer nicht vertragen. Reis, Hirse und Amaranth zum Beispiel enthalten kein Gluten.

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