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Bayerische Landesgartenschau 2018 Landesgartenschau in Würzburg ist eröffnet

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Bayerische Landesgartenschau in Würzburg offiziell eröffnet. Was die Gärtner aus 3.500 Bäumen und 30.000 Stauden gezaubert haben, ist jetzt endlich zu sehen.

Von: Barbara Markus

Stand: 12.04.2018

Politprominenz bei der Eröffnungsfeier.

Die Stadt richtet das Großereignis aus und hofft auf eine Million Besucher bis zum 7. Oktober. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lobte am Eröffnungstag die Landesgartenschau als ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne, Wohnen und Natur elegant miteinander verbunden werden können. "Zum Stichwort Lebensqualität und Stadtentwicklung ist diese Landesgartenschau ein ganz wichtiger Beitrag", sagte Söder zur offiziellen Eröffnung.

BR begleitet die Landesgartenschau

Die Eröffnungsfeier haben Eberhard Schellenberger, Leiter des BR-Studio Würzburg und Rüdiger Lang vom NDR moderiert. Lang kündigte als Student jahrelang im AfN-Studio Würzburg auf Englisch Hits an und informierte die Zuhörer des amerikanischen Militärsenders über deutsche Lebensart. Das damalige Sendestudio ist in der Geschichtsausstellung nachgebaut, die der Würzburger Lokalhistoriker Roland Flade für die Gartenschau erarbeitet hat. Der BR begleitet die Landesgartenschau 2018 auch in den nächsten Monaten mit vielfältigen Aktionen

Wo die Ideen wachsen

Besucher laufen an einem Beet mit Stiefmütterchen vorbei.

"Wo die Ideen wachsen" ist das Motto der Landesgartenschau 2018 in Würzburg. Sie steht im Zeichen des Schmetterlings, ein Tier, das für den Wandel steht: Denn das Areal am Hubland war bis vor zehn Jahren noch US-Kaserne. Ihre betonierte Landebahn ist jetzt ein fast zwei Kilometer langes Wiesenband. Militärische Zweckbauten sind tausenden Bäumen, Sträuchern und Stauden gewichen, rechtzeitig sprießen tausende Blumen aus dem Boden .

Wohnpark am Hubland

Blick über den ehemaligen Flugplatz auf dem Gartenschaugelände.

Nahezu ungeschmälert bleibt der mit Sportflächen, Spielplätzen und Wasserflächen bereicherte Park. Für 5.000 Menschen entstehen rings um das Gartenschaugelände Häuser. Urbanes Leben im Einklang mit der Natur, Klima und Energie - das sind auch Themen vieler Ausstellungspavillons und zahlreicher Veranstaltungen. 

Konzerte, Ausstellungen, Veranstaltungen

Historisches Flugzeug am Eröffnungstag.

Auch für Unterhaltung ist bis 7. Oktober gesorgt. Los geht es mit einer historischen Flugschau am Wochenende - mit Segelflugzeugen, die mit Gummiseilen in die Luft befördert werden. Das ist ein Verweis auf die Geschichte des Gartenschauareals: Vor mehr als hundert Jahren war das Hubland schließlich Eldorado von Flugpionieren.


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Kommentare

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RM, Freitag, 13.April, 07:03 Uhr

4. Mehr Natur

Wir brauchen mehr Natur in der Stadt, aber nicht das, was Söder und die anderen darunter verstehen. Keine großen angelegten Gärten mit Beeten, Rabatten, Rosen und Gartenhäuschen, am Leben gehalten mit Spritzmitteln und Giften. Wilde Natur in die Stadt, auch das geht!

erwin, Donnerstag, 12.April, 12:54 Uhr

3. Wohnpark am Hubland

Also Beton wüste würde ich es nicht gerade nennen! Als "Nei g´schmeckter Würzburger sprich zugezogener "Wahl Würzburger kann ich mir schlimmeres Vorstellen bspw Innenstadt als unmittel neben dem LGA- Gelände zu wohnen! Zumal man sicherlich von den oberen Wohnungen einen herrlichen Panoramablick auf Würzburg haben wird! Eingerahhmt von den zahlreichen Weinbergen, Festungsberg und Käppele! Nicht umsonst Pilgern immer viele Würzburger zum naheliegenden Unigelände hoch um Feuerwerke zu bewundern oder den ein oder anderen Schnappschuß von Würzburg zu machen! Ich hab zwar selbst die Wohnanlage noch nicht gesehen! Kenne aber das Gebiet recht gut! Insofern wenn ich das Geld hätte, würde ich sofort umziehen! Besser als das Ghetto Heuchelhof! oder sonstige Stadtviertel ! Vielfalt heimischer Arten hin oder her, es wäre sicherlich zubegrüßen nicht nochmehr Standortfremde Lebensarten hier einzuschleppen! Der verbreitung können ja kaum Grenzen gesetzt werden !Siehe Genmais etc

FranzX, Donnerstag, 12.April, 09:07 Uhr

2. Gartenschau

Es wäre wegweisend, wenn sich die Landesgartenschau auf Vielfalt für Insekten und nicht auf irgendwelche hier nicht heimische Pflanzenarten konzentrieren würde. Mit dem Hintergrund der Betonwüste "Wohnpark Hubland" sieht das ganze noch Umweltfeindlicher aus.
Ich würde es begrüßen, wenn man sich auf die Wurzeln eines Garten konzentriert: Eine Mischung aus verschiedenen Blumen, Kräutern und ein paar Obstbäume. Natürlich alles heimische Arten.

tell, Donnerstag, 12.April, 07:44 Uhr

1.

Alles schön und gut. Doch wer möchte schon in diesen grauenhaften Beton-Bunkern namens 'Wohnpark am Hubland' wohnen?

  • Antwort von Mani, Donnerstag, 12.April, 08:55 Uhr

    Wir haben doch viele neue Mitbürger bekommen!

  • Antwort von Amelia, Freitag, 13.April, 14:11 Uhr

    "...wie haben doch viele neue Mitbürger bekommen", - die sich die Mieten dort aber kaum werden leisten können! Gestern waren viele auf den Balkonen, um das LGS. geschehen zu beobachten. Die Luft ist da sicher auch nicht so schlecht wie unten in der Stadt, aber von den neuen Mitbürgern habe ich keine gesehen....