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Gartenexperte Andreas Modery Ananas für die Fensterbank

Die Ananas wächst normalerweise in den Tropen und wird importiert, ehe sie bei uns verkauft wird. Doch man kann sie auch daheim züchten. Wie das geht, erklärt Gartenexperte Andreas Modery.

Stand: 14.01.2020

Zwei Ananas in einem Korb | Bild: picture-alliance/dpa

Eigentlich stammt sie aus den Tropen Südamerikas: Die Ananas. Saftig und lecker - eine Frucht, die Wintertage versüßt, schlank macht und darüber hinaus super gesund ist. Da fehlt eigentlich nur eins: Ananas aus eigener Ernte. So unmöglich wie es klingt, so einfach ist die Nachzucht der Ananas! Wichtig: Kaufen Sie eine Ananas mit festem, unbeschädigtem Blattschopf. Dieser Schopf wird mit einem Zentimeter Fruchtfleischansatz abgeschnitten.

Wichtig: nicht zu viel gießen

Die unterste Blattreihe wird abgezupft. Darunter befinden sich nämlich schon kleine Wurzelansätze. Anschließend lassen Sie den Blattschopf ein bis zwei Tage trocknen. Im nächsten Schritt brauchen wir einen Pflanzentopf der mit Erde und Sand – Mischung: Zwei Teile Erde und ein Teil Sand. Und einen Gummi – ein normales Haushaltsgummi! Damit kann der Ananasschopf auf der Erde problemlos fixiert werden. Durch diese ideale Verbindung zum Erdreich wird er bald anfangen zu wurzeln. Wichtig ist nur, dass wir sparsam gießen, damit der Ananas-Zögling nicht zu faulen beginnt.

Tropenfrucht für daheim

Der Standort sollte hell und gut temperiert sein. Im geheizten Wintergarten oder auf der Fensterbank entwickelt sich die Ananasplantage am besten. Dort herrscht außerdem das notwendige luftfeuchte Klima. Nach rund fünf Jahren ist der Ananasschopf soweit und trägt eine Frucht. Dann können die Früchte in sonniger Südlage die richtige Süße entwickeln. Allerdings gelingt das in unserem Klima nicht immer perfekt. Trotzdem: Was könnte aufregender schmecken als diese typische Frucht der Tropen, zuhause geerntet?


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