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Podcasttipps Neues aus der Wissenschaft

Das Corona-Virus hat für viele Veränderungen und Neuerungen gesorgt – auch in der Podcastwelt. Seit dem vergangenen Jahr sind zahlreiche neue Wissenschafts-Formate an den Start gegangen. Sie beschäftigen sich natürlich mit Fragen rund um die Pandemie – aber nicht nur.

Von: Veronika Süß

Stand: 17.05.2021 12:20 Uhr

Ein junger Mann mit Kopfhörern und einem Smartphone | Bild: BR, colourbox.com, Montage: BR

Wie bringt Forschung die Gesellschaft voran, wie beeinflusst sie unser Leben? Die Antwort darauf liefertTalking Science. Jede Folge ist eine Art Mini-Podiumsdiskussion: Zwei Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen und die Moderatorin Julia Vismann sprechen über ein bestimmtes Thema und beantworten dann Fragen wie: Macht uns die Stadt krank? oder: Was können wir aus der Corona-Krise für die Bewältigung der Klima-Krise lernen?

Unbekannte Forschungsfelder

Die Gesprächsgäste kommen immer aus unterschiedlichen Fachbereichen und bringen so auch ganz unterschiedliche Blickwinkel auf das jeweilige Thema mit. Besonders spannend an dem Podcast ist, dass auch sehr junge oder unbekannte Forschungsfelder vorgestellt werden, wie Neuro-Urbanistik, Geschlechterforschung in der Medizin oder Ernährungspolitik. Für Talking Science muss man ein bisschen Zeit mitbringen. Die Folgen dauern im Schnitt eine gute Stunde – in der man aber wirklich viel lernt.

Kontroverse Diskussionen

Einblicke in aktuelle Forschungsthemen gibt auch der Podcast Synapsen. Hier kommen aber nicht nur Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu Wort, sondern vor allem Wissenschaftsjournalisten und –journalistinnen. Sie haben zum jeweiligen Thema der Folge recherchiert und stellen das Ergebnis dann im Podcast vor. Die Radiomacher und –macherinnen nehmen uns ein wenig mit zu ihrer Arbeit. Durch kleine Reportage-Einblendungen sind wir bei ihren Besuchen in Forschungslaboren, Windkanälen oder Tierhäusern dabei. Und der Podcast bildet regelmäßig aktuelle Diskussionen innerhalb der Wissenschaft ab, die zum Teil sehr kontrovers sind. Der Podcast Synapsen schafft es, auch komplizierte Studienergebnisse so aufzubereiten, dass es nicht schwer ist, zuzuhören und mitzukommen. Und er macht Lust, bei manchen Themen selber noch ein bisschen weiter zu recherchieren.

Wissenschaft to go

Ein Klassiker unter den Wissenschafts-Podcasts ist IQ Wissenschaft und Forschung. Er deckt viele verschiedene Fachbereiche ab – von Medizin, über Klima oder Astronomie bis Technik und Gesellschaft. Und sehr oft sind es Themen, die direkt was mit unserem Leben zu tun haben. In gut 20 Minuten erfährt man in jeder Folge eine Menge Wissenswertes zu einem Thema – und das gleich in mehreren neuen Episoden pro Woche.

Ganz kurz und knapp hält es der Podcast Die Profis. Da gibt es jede Woche in gut fünf Minuten ein Gespräch mit einem Forscher oder einer Forscherin zu einer aktuellen Studie oder Neuerscheinung. Und das sind ganz gerne auch mal ein bisschen kuriosere Phänomene oder Forschungsergebnisse. Zum Beispiel wie Diamantstaub die Klimakrise aufhalten könnte oder warum Grizzly-Bären ungern bergauf laufen.


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