B5 aktuell - Programm


7

Extreme Kälte Eisige Zeiten in Bayern: Kälterekord auf der Zugspitze

Bayern friert weiter - auch vergangene Nacht fielen die Thermometer im Freistaat auf zweistellige Minuswerte. Ein Kälterekord wurde einmal mehr auf der Zugspitze gemessen. Von Jochen Eichner

Von: Eichner, Jochen

Stand: 27.02.2018

Am Vormittag herrschen auf Deutschlands höchstem Berg Temperaturen von minus 28 Grad - in der Nacht war das Thermometer aber auf einen Wert von dreißig einhalb Grad minus gefallen. Damit war dies die kälteste Nacht dieses Winters in ganz Deutschland.

Auch im Rest von Bayern war und ist es weiterhin frostig: An der Gipfelstation der Oberstdorfer Nebelhornbahn wurden am Morgen fast minus 21 Grad gemessen, am großen Falkenstein im Bayerischen Wald sank die Temperatur auf minus 19,9 Grad, und der Landkreis Neustadt an der Waldnaab meldet frostige minus 14 Grad.

Erst am Wochenende wird es wärmer

Auf dem Main-Donau-Kanal ist die Schifffahrt in den kommenden Tagen wegen der eisigen Temperaturen nur eingeschränkt möglich. Zwischen Erlangen und Hilpoltstein können die Schleusen in der Nacht nicht mehr befahren werden - die Schleusentore frieren ein, und diese zu enteisen wäre in der Nacht zu gefährlich.

In den nächsten Tagen bleibt es ähnlich frostig-kalt - und sollten die Nächte sternenklar werden und Wind dazu kommen, könnten die Temperaturen sogar noch weiter fallen. Wärmer wird es erst zum Wochenende hin.


7

Keine Kommentare mehr möglich. Hinweise zum Kommentieren finden Sie in den Kommentar-Spielregeln.)

Barbara, Dienstag, 27.Februar, 12:37 Uhr

3. Alle Kühlschränke und Eisschränke ausschalten.

So wird Strom gespart.

  • Antwort von Truderinger, Dienstag, 27.Februar, 13:45 Uhr

    Und mein Bier kühle ich dann auf der Terrasse? Da friert es mir ein!

  • Antwort von Bert Brech, Dienstag, 27.Februar, 16:51 Uhr

    @ Trude: Danken Sie dem "durch die Industrienationen verursachten Klimawandel".
    Ohne den "Treibhauseffekt" wuerde Ihnen auf der Terasse sogar der Nordhaeuser einfrieren. XD

ceterum censeo, Dienstag, 27.Februar, 12:33 Uhr

2. da fallen mir die armen Soldaten ein

Gestern und heute morgen waren es in München -12°C auf dem Weg zur Arbeit. Eisig kalt, aber zum Glück arbeiten wir in der Regel in klimatisierten Räumen.
Ganz anders die Obachlosen. Es gibt leider auch viele Arme unter uns.
Noch schlimmer erging es den Soldaten Hitlers oder Napoleons. Bei -30°C und mehr in den Weiten Rußlands in Erdlöchern übernachtend. Wer denkt an diese armen Häute?
Da hatte es Hannibal vergleichsweise gut, der seine Elefanten lebend über die Alpenpässe nach Italien führte.

  • Antwort von Hannibal, Dienstag, 27.Februar, 13:59 Uhr

    Nur leider sind alle meine Elefanten kurz nach der Überquerung bis auf einen gestorben. Übrigens finde ich rührend, dass Sie sich um das Schicksal der Soldaten Napoleons und Hitler sorgen. Tun Sie auch was für Obdachlose? Die könnten Sie nämlich noch retten, für die anderen kommt es etwas spät!

  • Antwort von Bert Brech, Dienstag, 27.Februar, 16:42 Uhr

    "In Baden-Württemberg appellierte Sozialminister Manne Lucha an die Bürger, noch aufmerksamer auf obdachlose Menschen zu achten."
    (Quelle: "tagesshoah")

    "Achten"... nicht etwa gar "helfen".

Realist, Dienstag, 27.Februar, 11:57 Uhr

1. Kommentar zu "Extreme Kälte"

Ähm, und vor gut 20 Jahren als ich bei -25 Grad in Franken zur Waldarbeit musste....
Das war dann wohl auserirdisch oder was?

Wegen mir kann es noch mehrere Wochen so bleiben und auch noch 10 Grad kälter werden. Vielleicht erinnert sich Deutschland dann wieder an eine Winterzeit.
Man man man man man! Und wenn ich schon das Wort "Rekord" herauslese.
Das ist Deutschland heute.

  • Antwort von Wutbürgerentarner, Dienstag, 27.Februar, 12:06 Uhr

    Im Deutschland heute leben leider sehr viele Menschen, die sich über alles aufregen können und das auch noch als realistisch bezeichnen - Man man man

    Danke BR, machen Sie weiter so!

  • Antwort von Selim, Dienstag, 27.Februar, 12:12 Uhr

    Übertreiben Sie nicht.
    Immerhin fehlt in dem Bericht das Wort "spektakulär".
    Das ist doch was...kicher

    Ich glaube, dass das noch schlimmerwird. Nicht mit der Kälte, sondern mit der Berichterstattung, weil die Leute immer jünger werden, die das fabrizieren.
    Die können sich schlicht nicht daran erinnern, was eigentlich normal ist hier - in diesen Breiten -
    Nicht, weil Jung sein toll ist,
    sondern weil Jung sein heisst - ganz viel noch nicht erfahren zu haben.

  • Antwort von Oliver M., Dienstag, 27.Februar, 12:33 Uhr

    Stimmt - wobei ich ganz froh bin, dass es nicht über Wochen so kalt ist. Andererseits hätten wir dann weniger Probleme mit Ungeziefer im Sommer, wenn das Zeugs alles erfriert und Mensch gewöhnt sich da dran schon...

    Und mal länger Schnee zu haben, wäre auch schön. Nicht aber auf den Straßen. Denn für viel Winter ist unser Winterdienst definitiv nicht gerüstet, wenn ich mir anschaue, wie „viele“ Räum- und Streufahrzeuge bei uns unterwegs sind. Na ja, macht ja auch keinen Sinn, bei dem bisschen Winter ganze Flotten Fahrzeuge und Personal vorzuhalten.

  • Antwort von Lasluri, Dienstag, 27.Februar, 14:41 Uhr

    Im Deutschland??...Man man man ;-)))))