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MedienMagazin 09.08.2020 Die Berichterstattung aus Beirut: Konstruktiv oder "Katastrophenporno"?

Die Explosion, die am Mittwoch halb Beirut zerstörte, viele Tote, tausende Verletzte und hunderttausende Obdachlose zur Folge hat, hat ein zwiespältiges Echo ausgelöst: Videos fluteten das Netz, doch zuerst berichteten die deutschen Sender zu spät und zu wenig; inzwischen ist die Nachfrage bei den wenigen JournalistInnen vor Ort inflationär. Wir sprechen darüber mit der freien Reporterin Julia Neumann, die versucht, aus dem Libanon konstruktiv und einfühlsam zu berichten.

Stand: 07.08.2020

Außerdem: Wie können, wie sollen Medienschaffende mit den massiven Anfeindungen auf sogenannten Anti-Hygiene-Demos umgehen? Und was hat das Institut für Rundfunktechnik IRT, das zum Jahresende geschlossen wird, erforscht und geleistet – Technologien, die wir alle nutzen.

Die Themen im Medienmagazin vom 09.08.2020

  • Zwischen "Katastrophenporno" und konstruktiver Berichterstattung. Die Arbeit von JournalistInnen in Beirut (Gespräch mit Julia Neumann, freie Korrespondentin in Beirut)
  • Agenda Setting: Warum ist Fußball wichtiger als Explosion und Tote in Beirut? Kommentar (Christian Orth)
  • Haut ab! Wie können JournalistInnen mit Anfeindungen auf sogenannten Anti-Hygiene-Demos umgehen? (Gespräch mit Hauptstadt-Korrespondentin Barbara Kostolnik)
  • Red Button, MPEG, KI: Keine Zukunft fürs Institut für Rundfunktechnik IRT (Nils Kopp)

Redaktion: Sissi Pitzer
Moderation: Linus Lüring


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