B5 aktuell - Das interkulturelle Magazin


11

Natasha Korsakova "Tödliche Sonate"

"Tödliche Sonate", das erste Buch von der Pianistin Natasha Korsakova ist keine Biographie und auch kein Sachbuch über Musik, sondern ein Krimi, mit einer Violine als eine der Hauptfiguren.

Von: Erla Bartmann

Stand: 26.10.2018

Natasha Korsakova  | Bild: Mischa Blank

Der Tatort ist das Büro der Musikagentin Cornelia Giordano, die wurde erstochen und war keine angenehme Person. Verdächtige gibt es deshalb genug - außer zwei Söhnen und einer Nichte auch jede Menge Künstler, deren Karriere sie zerstört hat.

Die Autorin erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Das ergibt einen schönen Mix aus historischem Roman und Kriminalroman mit viel Liebe fürs Detail. Und natürlich ist da auch jede Menge Musik drin, wie zum Beispiel "Die letzte Rose des Sommers" von Heinrich Wilhelm Ernst gespielt von der Autorin.

Natasha Korsakovas Mutter ist eine griechische Pianistin, ihr Vater ein russischer Violinist. Sie selbst ist eine international erfolgreiche Violinistin, hat schon überall auf der Welt Konzerte gegeben und außer in ihrer Heimat Russland auch in Deutschland, Italien und der Schweiz gelebt. Sie spricht fünf Sprachen fließend, neben ihrer Muttersprache Russisch auch Deutsch, Englisch, Französisch und Dänisch. Nach Deutschland ist Natasha Korsakova mit knapp 19 Jahren gekommen, um Musik zu studieren. Deutsch hat sie dann so gut gelernt, dass sie ihr Buch sogar auf Deutsch geschrieben hat.

"Tödliche Sonate" von Natasha Korsakova ist im Heyne Verlag erschienen


11