B5 aktuell - Das interkulturelle Magazin


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Kulturjahr, Literatur und Jugendprojekt Grenzenlose Vielfalt

Litauische Kultur in Bayern // Buch "Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein?" von Thomas Meyer // Initiative "#Früher als Kind" von "Youth Bridge München //

Von: Julia Smilga

Stand: 25.03.2021 14:35 Uhr

Litauische Kultur in Bayern

Das Litauische Kulturjahr in Bayern startete am 19. März 2021 mit dem virtuellen Konzert des BR-Symphonieorchesters unter der Leitung der litauischen Ausnahmedirigentin Mirga Gražinytė-Tyla. Das ganze Jahr über werden hochkarätige litauische Künstler in Bayern auftreten. Sie geben Einblicke in die moderne litauische Kulturszene in den Sparten Musik, Bildende Kunst, Literatur und Theater. Das Konzert ist 90 Tage verfügbar, sowohl auf der Konzertplattform BR-KLASSIK Concert (www.br-klassik.de/concert) als auch auf der Website des Orchesters www.br-so.de.

"Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein?"

Ob missglückte Witze, angefragte Meinungen über den Nahostkonflikt oder die angebliche Geschäftstüchtigkeit der Juden – diese Bemerkungen kommen stets lächelnd und harmlos daher. „Aber wehe“, so Thomas Meyer, „man wehrt sich!“ Irgendwann hörte er auf zu diskutieren und begann damit, seine Erlebnisse aufzuschreiben. Entstanden ist ein Buch mit dem Titel „Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein?“ Darin beschäftigt sich der Autor mit Formen des alltäglichen – er nennt es „gewaltlosen“ - Antisemitismus.

Das Buch "Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein?“ ist im Elster & Salis Verlag, Zürich erschienen.

Initiative "#Früher als Kind" von "Youth Bridge"

Ein Jahr lang haben die Teilnehmer des internationalen Leadershiprogramms "Youth Bridge" Geschichten mit berührenden Fotos und Videos aus ihrer Kindheit gesammelt und montiert. Entstanden sind Videos, die zeigen, wie vielfältig München ist. Ab dieser Woche wird täglich sowohl auf dem YouTube Kanal von "Youth Bridge" als auch auf Instagram, ein solches Video gezeigt. Nun wollen die Teilnehmer von "Youth Bridge" alle Münchener Jugendliche dazu motivieren, beim Projekt "# Früher als Kind" ihre Kindheitsgeschichten zu erzählen. Die Videos können an folgende Adresse: info@ejka.org geschickt werden.


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