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Hintergrund Ergotherapie

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Ergotherapie Die eigenen Stärken nutzen

Ergotherapeutische Maßnahmen können sowohl stationär von einer Klinik, als auch ambulant von einer Praxis erbracht werden. Die Therapie selbst kann sowohl in Behandlungsräumen als auch in der Lebenswelt des Klienten stattfinden.

Von: Johannes von Creytz

Stand: 30.03.2018

Detailaufnahme einer ergotherapeutischen Behandlung nach Schlaganfall oder Störung des Bewegungsapparates. Das Körbeflechten dient zur Übung der Motorik der Hände, um einen möglichst normalen Gebrauch im Alltag zurück zu erlangen. | Bild: picture-alliance/dpa

Die Beziehung auf Augenhöhe zwischen Klient und Therapeut bildet die Basis für eine erfolgreiche Behandlung.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zeichnet sich aus durch:

  • Handlungsorientierung: Sie werden also aktiv tätig:
  • Ressourcenbezug: Sie nutzen Ihre Stärken.
  • Alltagsrelevanz: Es hat eine Bedeutung für Sie und Ihren Alltag
  • Klientenzentrierung: Sie übernehmen eine aktive Rolle in Ihrem Therapieprozess.

Es gibt einen festen Ansprechpartner während der Behandlung. In der ergotherapeutischen Befunderhebung werden Krankengeschichte, Alltagsanforderungen, persönliche Ziele und bei Bedarf auch Ihre Angehörigen, in die Planung Ihrer Therapie einbezogen. Das Vorgehen und die Art der Behandlung werden gemeinsam besprochen. Fragen zur Behandlung werden vom Therapeuten verständlich erläutert. Während der einzelnen Therapiemaßnahmen wird Ihr Befinden berücksichtigt. Der Ergotherapeut unterstützt, berät und strukturiert mit Ihnen somit Ihre persönlichen Behandlungsschwerpunkte. Die Ergotherapeutin nimmt eine begleitende und unterstützende Rolle im Behandlungsprozess ein. Gemeinsam werden Lösungsstrategien entwickelt und angewandt. Vereinbarte Therapieziele werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die Behandlung ist auf eine Steigerung Ihrer Lebensqualität ausgerichtet, um ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.


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