B5 aktuell - Die B5 Reportage

Vergangene Sendungen

Die B5 Reportage Vergangene Sendungen

Stand: 29.01.2018

Ein Finger auf einem Globus | Bild: picture-alliance/dpa

Hier finden Sie die Themen der vergangenen B5-Reportagen aus Deutschland und der Welt:

B5 Reportagen 2018

 Bayern, Berchtesgadener Land: Wahlplakate - Landtagswahl in Bayern 2018 am 12.09.2018 im Berchtesgadener Land Wahlplakate der Parteien: CSU, SPD, Die Grünen, FDP, Freie Wähler, Bayernpartei, Piraten, AfD, Mut, REP Republikaner | Bild: picture alliance/Revierfoto/Revierfoto/dpa zum Artikel Landtagswahl in Bayern Der Wahlkampf von AfD, FDP, Linke, ÖDP und Die Bayernpartei

Im nächsten bayerischen Landtag könnte es bunter, lauter und vor allem voller werden. Denn AfD, FDP und Linke haben eine Chance reinzukommen. Aber auch Bayernpartei und ÖDP kämpfen hart um die Gunst der Bayern bis zur Wahl am 14. Oktober. [mehr]

Die Freiwillige Feuerwehr Tantow in Brandenburg bei einer Übung | Bild: BR/Thilo Schmidt zum Artikel Ohne Polen keine Feuerwehr Zuwanderer stützen in Ostdeutschland die Infrastruktur

In Brandenburg wäre ohne polnische Zuwanderer die Freiwillige Feuerwehr nicht mehr einsatzfähig und es gäbe kaum noch Hausärzte. In den kleinen Orten in den strukturschwachen Regionen entwickelt sich eine neue Willkommenskultur. [mehr]

Ein Wolf schaut hinter einem Baum hervor | Bild: picture alliance/Lino Mirgeler/dpa zum Artikel Nach gerissenen Kälbern In Bayern ist der Wolf los – Wie ein Wildtier zum Politikum wird

CSU-Ministerpräsident Markus Söder will, dass er abgeschossen werden darf, obwohl Canis lupus europaweit streng geschützt ist. Denn Bauern und Schäfer haben den Wolf zum Feind erklärt. Umgekehrt setzten sich Grüne und manche Jäger für ihn ein. Es gibt in Bayern nur drei angesiedelte Paare, trotzdem ist der Wolf jetzt ein Politikum. [mehr]

Die Magnesit-Mine in Gerakini. | Bild: BR/Hilde Stadler zum Artikel Eldorado in Griechenland Die Schätze von Chalkidiki

Auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki spiegeln sich die Potentiale des Landes wider gleichzeitig aber auch die damit verbundenen Probleme. Die zentrale Frage lautet: lassen sich Tourismus, Landwirtschaft und Minenbetrieb in der reizvollen Urlaubsregion miteinander vereinbaren? Von Hilde Stadler [mehr]

Symbolbild: Zwangsadoption | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Gefallene Mädchen Erzwungene Adoptionen in Bayerischen Entbindungsheimen

Uneheliche Kinder galten lange als Schande. Bis in die 1980ger Jahre wurden sie oft heimlich auf die Welt gebracht, in sogenannten Entbindungsheimen. Manche Frauen wurden dort auch mehr oder weniger gezwungen, ihr Baby zur Adoption frei zugeben. Christiane Hawranek ist solch traurigen Fällen nachgegangen. Dabei hat sie aber auch eine Mutter und einen Sohn getroffen, die sich nach 38 Jahren wiederfanden. [mehr]

Die Skyline von Doha | Bild: ARD/Anna Osius zum Artikel Zwischen den Fronten Katar ein Jahr nach Beginn der Blockade

Vor etwas mehr als einem Jahr, beschlossen Saudi-Arabien und seine Verbündeten - die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten -, quasi über Nacht alle Kontakte zu Katar abzubrechen. Land-, See- und Luftweg werden seither blockiert. Eine beispiellose politische Krise am Golf wurde ausgelöst - und hält an. [mehr]

In Ägypten wird gebaut | Bild: BR / Susanne El Khafif zum Artikel Rennen gegen die Zeit Ägyptens Kampf um Wirtschafts- und Sozialentwicklung

Fast 95 Millionen Menschen leben in Ägypten. Viele wohnen auf einer Fläche, die kleiner ist als Bayern. Der große Rest des Landes ist Wüste. Trotz begrenzten Raums und knapper Ressourcen steigt die Bevölkerungszahl immer weiter an. Ägyptens neuer Präsident versucht die Probleme in den Griff zu bekommen. Ein Rennen gegen die Zeit. [mehr]

Erntehelfer auf dem Weg in ihren Slum | Bild: BR zum Audio mit Informationen Moderne Sklaven Wie in Spanien Migranten für unser Obst und Gemüse schuften

Die EU unterstützt mit millionenschweren Subventionen Ausbeutung in der Landwirtschaft. BR-Recherchen zufolge erhalten Betriebe im Obst- und Gemüseanbau in Spanien und Italien Subventionen, obwohl sie gegen Lohn- und Arbeitsschutzvorschriften verstoßen. Von Vanessa Lünenschloß und Jan Zimmermann [mehr]

B5 Reportagen 2017

B5 Reportagen 2016

Amineh (re.) und Schaha mit ihren Kindern, im Flüchtlingslager Debaga in der Nähe von der nordirakischen Stadt Erbil  | Bild: BR/Anna Osius zum Artikel Dem Terror entkommen Frauen erzählen vom Leben unter dem IS

Frauen müssen sich voll verschleiern, dürfen das Haus nicht verlassen, sind ohne Rechte: Frauen erzählen, wie sie unter dem Terrorregime des sogenannten Islamischen Staats IS leben mussten. Rund 3.000 Jesidinnen sind immer noch in Mossul eingeschlossen. Von Anna Osius [mehr]

Hier soll Belgrads „Manhattan an der Save“ entstehen: die Baustelle für den ersten Teil des umstrittenen Großprojekts „Belgrade Waterfront“. | Bild: Dejan Stefanovic zum Artikel Der Turmbau zu Belgrad Serbien plant ein „Manhattan des Balkans“

Die serbische Regierung will am Belgrader Hafen ein neues Viertel mit luxuriösen Wolkenkratzern bauen. Scheichs liefern das Geld, Kritiker sprechen von Größenwahn und einem Ausverkauf des alten Hafenviertels, wie Ralf Borchard berichet. [mehr]

Dresden | Bild: BR / Alexandra Gerlach zum Artikel Pegida schreckt ab Dresden wird gemieden

Jeden Montag marschieren Tausende Pegida-Anhänger in Dresden. Bilder von Hasstiraden und grölenden Radikalen sind um die Welt gegangen und haben das Image der sächsischen Hauptstadt ramponiert. Touristen, Wissenschaftler und Investoren meiden den einstigen Leuchtturm Ostdeutschlands. Von Alexandra Gerlach [mehr]

IS-Deradikalisierung in Dänemark | Bild: BR/Clemens Verenkotte zum Artikel Das Aarhus Projekt Wie Dänemark IS-Heimkehrer wieder eingliedert

Dialog und harte Hand - so beschreibt der Bürgermeister von Aarhus das erfolgreiche Projekt, dänischen Syrien-Rückkehrern die Chance zu geben, zurück in ein normales Leben zu finden. Über ein europaweit beispielhaftes Projekt zur Terrorbekämpfung und De-Radikalisierung. Von Clemens Verenkotte [mehr]

26.02.2021, Ecuador, Quito: Polizisten haben Anhängern von Yaku Perez, die protestieren, eingezäuntt. Die Perez-Unterstützer warten vor der Proklamationssitzung der Ergebnisse der Wahl vor dem Gebäude. Der Ort bleibt eingezäunt und wird von der Polizei und der Armee streng bewacht. Foto: Juan Diego Montenegro/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Juan Diego Montenegro zum Audio mit Informationen Dreimal enttäuschte Aufbruchsstimmung Superwahltag in Südamerika

Auf dem südamerikanischen Kontinent werden entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Peru wählt am Sonntag den Präsidenten und das Parlament neu. Ecuador entscheidet an diesem Tag ebenfalls in einer Stichwahl über das neue Staatsoberhaupt. In Chile soll im Mai eine verfassungsgebende Versammlung gewählt werden. [mehr]

Das mit Steinkohle betriebene Kohlekraftwerk Jaworzno im Oberschlesischen Industriegebiet rund um Kattowitz gehört dem Energiekonzern Poludniowego Koncernu Energetycznego (Tauron Gruppe).  | Bild: picture alliance / Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa | Jan Woitas zum Audio mit Informationen Polens Abschied von Kohle Bis zur letzten Tonne

2049 soll in Polen die letzte Tonne Steinkohle gefördert werden, so steht es in einem Abkommen zwischen Regierung und Gewerkschaften. Die Entscheidung sorgt vor allem in der oberschlesischen Bergbauregion rund um Katowice für Unruhe. Noch immer arbeitet hier die größte Kohleholding Europas. Sie steht seit Jahren am finanziellen Abgrund. Nun soll die EU die polnische Energiewende finanzieren. Anja Schrum und Ernst von Aster über Polens schwierigen Abschied von der Kohleindustrie. [mehr]

Ministerpräsident Netanjahu zeigt zur Wiedereröffnung eines Fitnessstudios die geöffnete App mit seinem digitalen Impfpass | Bild: dpa-Bildfunk/Tal Shahar zum Audio mit Informationen Israel wählt (mal) wieder Machterhalt dank Impfkampagne?

Am 23. März wird in Israel gewählt, zum vierten Mal in rund zwei Jahren. Premier Netanjahu, der wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht steht, hofft auf einen Wahlsieg. Seine Likud-Partei wird wohl stärkste Kraft, kommt aber in den Umfragen auf keine eigene Parlamentsmehrheit. Gelingt Netanjahus Machterhalt dank seiner Impfkampagne? [mehr]

Ein Polizist kontrolliert einen Autofahrer am Grenzübergang Großgmain zwischen Bayern und Österreich | Bild: dpa-Bildfunk/Barbara Gindl zum Audio mit Informationen Schengen ade? Wie Corona in der EU wieder Grenzen schafft

"Der Feind steht außen", beschrieb der Bürgermeister von Gersheim die Stimmung an der deutsch-französischen Grenze, als Bundesinnenminister Seehofer im vergangenen Jahr die Grenze einseitig schloss. Auch jetzt werden wieder Grenzen kontrolliert, zum Beispiel nach Österreich oder Tschechien. Überlebt Schengen die Corona-Krise? [mehr]

ARCHIV - 04.09.2019, Baden-Württemberg, Stuttgart: Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen, l), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, und Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg, unterhalten sich während eines Empfangs.  | Bild: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow zum Audio mit Informationen Wie Baden-Württemberg sich politisch gewandelt hat Die grünen Konservativen

Seit zehn Jahren regiert in Baden-Württemberg der erste und einzige grüne Ministerpräsident Deutschlands. Winfried Kretschmann hat es geschafft, dass die Grünen zur Volkspartei avancierten und viele konservative Menschen Stammwähler wurden. Vor der Landtagswahl hat Susanne Betz diesen ungewöhnlichen politischen Transformationsprozess recherchiert. [mehr]

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, und der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 14. März, Christian Baldauf.  | Bild: dpa-Bildfunk/Andreas Arnold zum Audio mit Informationen Rheinland-Pfalz vor den Landtagswahlen Der Unbekannte gegen die Herzensfrau

In Rheinland-Pfalz gibt es bei der Landtagswahl ein Kopf an Kopf Rennen zwischen SPD und CDU. Und das obwohl die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sehr beliebt und ihr Herausforderer Christian Baldauf, wie Petra Wagner bei den Recherchen für ihre Reportage erfahren hat, in der Bevölkerung kaum bekannt ist. [mehr]

Flüchtlinge landen im Dezember 2020 in einem offenen Boot am Strand von Los Cristianos auf Teneriffa zwischen sich sonnenden Touristen. | Bild: picture alliance/dpa | Andreas Jütte zum Audio mit Informationen Wenn die Stimmung kippt Migrations-Hotspot Kanaren

Vergangenes Jahr kamen rund 23.000 Bootsflüchtlinge auf den Kanarischen Inseln an. Die Behörden haben Schwierigkeiten, die Migranten adäquat unterzubringen. Dazu kommen Spannungen in der Bevölkerung. Die Stimmung droht zu kippen. Christina Teuthorn-Mohr und Oliver Neuroth über den neuen spanischen Migrations-Hotspot. [mehr]

Raimar Bradt betreibt mit zwei Partnern in Nürnberg den Herrenausstatter "Bube und König" | Bild: BR/Stephan Lina zum Audio mit Informationen Blick in den Abgrund Lässt die Politik in der Pandemie ganze Branchen sterben?

Ein Münchner Barbetreiber hat 120.000 Euro, seine gesamte Altersvorsorge, in sein Unternehmen gesteckt, Die staatlichen Hilfen während des Lockdowns, so sagt er sarkastisch, reichen ihm weder zum Leben noch zum Sterben. Wie er blicken Zigtausende Gastronome in den finanziellen aber auch psychischen Abgrund. Ähnlich geht es Einzelhändlern, Kosmetikerinnen, Friseuerinnen. Viele Betriebe in diesen Branchen werden nicht überleben. Was wiederum unsere Innenstädte dramatisch verändern wird. Stephan Lina hat bei seiner Recherche viele getroffen, die von der Politik schwer enttäuscht sind. [mehr]

Ein Fotograf fotografiert neben einer Infotafel das Kernkraftkraftwerk Olkiluoto auf der gleichnamigen Insel im Westen Finnlands | Bild: picture alliance / dpa zum Audio mit Informationen Finnlands Kampf gegen den Klimawandel Mit Apps und Atomkraft

Wenn es um neue Technologien und digitale Lösungen für den Alltag geht, ist Finnland meistens mit von der Partie. Inzwischen hat das Land auch beim Kampf gegen den Klimawandel eine Vorreiterrolle übernommen. Dabei setzt man auch auf Atomkraft. Für die Finnen kein Widerspruch. [mehr]

Istanbul: die Haghia Sophia (im 6. Jahrhundert erbaut). Ein Blick in den Innenhof (80 m lang, 11 m hoch). | Bild: BR/BR zum Artikel Weltkulturerbe als politischer Spielball Die Re-Islamisierung der Haghia Sophia

Knapp 1000 Jahre galt die Hagia Sophia als die prächtigste Kirche des christlichen Ostens. Mit der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 wurde sie zur Moschee, 1935 zum Museum. Auf Anordnung des türkischen Präsidenten Erdogan wird die Hagia Sophia seit dem 24. Juli 2020 wieder als Moschee genutzt. [mehr]

Gebäude der NSO Group in Herzliya, Israel (Aufnahme von 2016) | Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Daniella Cheslow zum Audio mit Informationen Made in Israel Hacking-Tools für den Lauschangriff

Die Betreiber der großen Smartphone-Betriebssysteme werben damit, dass sie ihre Kunden vor Cyber-Angriffen schützen. In einem Bürogebäude in Herzliya nördlich von Tel Aviv dürften die Mitarbeiter über diese Aussage schmunzeln. Die NSO-Group – gegründet von ehemaligen israelischen Elitesoldaten – hat "Pegasus" entwickelt. Mit der Software könnte so ziemlich jedes Handy gehackt werden, heißt es. Benjamin Hammer über Hacking-Tools für den großen Lauschangriff made in Israel. [mehr]

Migrantin mit Aussetzung der Abschiebung (Duldung), Symbolbild | Bild: pa / dpa zum Audio mit Informationen Bleiberecht Wir sind hier – auch wenn Deutschland uns loswerden wollte

Über 200.000 Flüchtlinge sind in Deutschland geduldet. Das bedeutet: Ihr Asylantrag wurde abgelehnt; sie können aber trotzdem nicht zurück in die Heimat. Weil es dort nicht sicher ist, die Länder sie nicht zurücknehmen oder gültige Papiere fehlen. Sich in Deutschland integrieren dürfen viele aber auch nicht. Ina Krauß hat über viele Jahre drei Menschen und ihren Kampf um ein Bleiberecht begleitet. Es sind Geschichten von Verzweiflung und Durchhaltevermögen - auch davon, welche Chance die deutsche Flüchtlingspolitik manchmal vergibt. [mehr]

Wütende Demonstranten mit einem Bild "ihres" Märtyrers, des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi, im Januar 2011 in Tunis | Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Salah Habibi zum Audio mit Informationen 10 Jahre Arabischer Frühling Was von der Revolution in Nordafrika bleibt

Vor rund zehn Jahren erschütterte der Tod eines Mannes eine ganze Region. Damals verbrannte sich der tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi selbst - aus Protest gegen die Willkür des Staates. Er wurde damit unwissentlich zum Märtyrer und löste in Tunesien Massendemonstrationen aus, die zu einer Revolution, weit über Tunesien hinaus, führte: der sogenannte Arabische Frühling. [mehr]

ARCHIV - 20.11.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Teilnehmer einer Demonstration gegen den Ausbau der A49 halten in der Frankfurter Innenstadt während eines Demonstrationszuges Plakate mit der Aufschrift "Dani bleibt" und "Rodungsstopp Danni bleibt". Die Demonstration richtet sich gegen die Rodung des Dannenröder Forsts. Das alles trägt die Fraktion der Grünen mit, da sie in Hessen regiert. | Bild: dpa-Bildfunk/Arne Dedert zum Audio mit Informationen Grünes Dilemma Der Preis des Regierens zeigt sich im Dannenröder Forst

Vergeblich kampierten junge Aktivsiten über Monate im Dannenröder Forst und protestierten gegen Rodungen und den Ausbau der A49. Ihr Zorn richtet sich auch gegen die Grünen, die Juniorpartner in der hessischen Regierung sind. [mehr]

Griechische Marine bei einem Manöver vor Kreta Anfang September. Die Türkei und Griechenland streiten über die Rechte an entdeckten Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer und untermauern ihre Ansprüche durch die Entsendung von Kriegsschiffen. | Bild: picture alliance / AP Images zum Audio mit Informationen Griechenland und die Türkei Eine lange, tiefe Feindschaft

Im östlichen Mittelmeer stehen sich griechische und türkische Kriegsschiffe immer wieder feindlich gegenüber. Paradox angesichts der Tatsache, dass beide Länder Mitglied der Nato sind. Und dennoch: Die Seegrenze zwischen der Türkei und Griechenland ist seit langem umstritten und damit auch die Frage: Wem gehören die Erdgasfelder, die unter dem Boden des Mittelmeeres vermutet werden? [mehr]

Brandenburg, Grünheide: Die Baustelle der Tesla Gigafactory (Luftaufnahme mit einer Drohne).  Umweltschützer haben vor Gericht einen Stopp des vorzeitigen Beginns einer weiteren Rodung von Waldfläche auf dem Gelände des US-Elektroautobauers Tesla erwirkt. In der Fabrik sollen ab Juli 2021 maximal 500 000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen.  | Bild: dpa-Bildfunk/Patrick Pleul zum Audio mit Informationen E-Autos made in Brandenburg Naturschützer gegen Tesla

Mitte 2021 sollen die ersten E-Autos bei Tasla in Brandenburg vom Band rollen. Die Potsdamer Regierung steht voll hinter Elon Musks "Gigafactory" - aber aus der Bevölkerung gibt es auch viel Widerstand. [mehr]

Frankreich, Saint-Denis: Polizisten evakuieren Migranten aus einem Zeltlager nördlich von Paris Mitte November 2020. | Bild: dpa-Bildfunk/Christophe Archambault zum Audio mit Informationen Frankreichs Asylpolitik Eine Politik der Nicht-Aufnahme

Bilder von Migranten-Zeltlagern an der Pariser Peripherie oder andernorts im Land sorgen seit einiger Zeit immer wieder für Schlagzeilen. Frankreich ist mittlerweile das EU-Land mit der höchsten Zahl von Asylbewerbern. Doch für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge reichen die Mittel bei weitem nicht aus. Der politische Wille, daran wirklich etwas zu ändern, fehlt. Hilfsvereine sprechen beim Thema Asyl von einer "Nicht-Aufnahme-Politik". Dabei galt Frankreich einst als Einwanderungsland, als europäischer Vorreiter in Sachen der Migrationspolitik. Was ist passiert? [mehr]

Ugur Sahin, Vorstandsvorsitzender des Biotechnologie-Unternehmens Biontech, läuft über einen Gang in seinem Unternehmen. Foto: Biontech/dpa | Bild: dpa-Bildfunk/Biontech zum Audio mit Informationen Migranten schaffen Jobs Immer mehr Firmengründungen

Zu den Dönerbuden sind längst Top-Unternehmen im Dienstleistungs-oder Forschungsbereich mit vielen Beschäftigten gekommen. Seit 2005 hat sich die Zahl der Selbständigen mit Migrationshintergrund um ein Drittel auf 800.000 erhöht und sie schaffen fast 2,3 Milliionen Arbeitsplätze. [mehr]

Gefertigt in Bayern: Der prunkvolle Kronleuchter in der Sultan Qabus Moschee in Muscat | Bild: Hilde Stadler / BR zum Audio mit Informationen Oman nach Qaboos Das schwierige Erbe des Sultans

Fast 50 Jahre lang stand Sultan Qaboos Ben Said Al-Said an der Spitze des Oman. Es gelang ihm in dieser Zeit, das Sultanat zu modernisieren und so zu einem der fortschrittlichsten Staaten am Golf zu machen. Im Januar 2020 starb Qaboos. Seinem Nachfolger hinterließ er ein schwieriges Erbe. [mehr]

Umstrittenes Monument: das Siegesdenkmal in Bozen | Bild: BR zum Audio mit Informationen Südtirol Modell gelungener Autonomie?

Vor 60 Jahren galt Südtirol als verarmte Unruheprovinz, erschüttert von Sprengstoffanschlägen. Heute ist Südtirol Urlaubsziel und Wohlstandsregion: Drei Volksgruppen, drei Sprachen, drei Kulturen. Vereint durch ein Autonomie-Statut und doch getrennt. [mehr]

Windräder bei Elounda auf Kreta | Bild: picture alliance/imageBROKER zum Audio mit Informationen Umweltzerstörung in Griechenland befürchtet Windkraftanlagen bedrohen die Ägäis

Inselbewohner und Naturschützer schlagen Alarm: Die Ägäis steht vor der größten menschengemachten Veränderung ihrer Geschichte. Die einzigartige Landschaft mit ihren zahlreichen Inseln dürfte es in zehn Jahren so nicht mehr geben. Der Grund: gigantische Windkraftanlagen, die auf den kleinen Felseninseln, aber auch auf Amorgos oder Kreta errichtet werden sollen. [mehr]

USA, Lansing: Unterstützer verfolgen während einer Wahlkampfveranstaltung die Rede von US-Präsident Trump.  | Bild: dpa-Bildfunk/Evan Vucci zum Audio mit Informationen "We are Trump" Eine typische Trump-Wähler Familie

Viele in den großen Städten der USA entlang der Küsten können sich kaum vorstellen, warum jemand Donald Trump erneut zum Präsidenten wählen sollte. Ganz anders die Lage im Kernland der USA. Insbesondere hier ist Trump beleibt. Sein Wählerpotential: Weiße der unteren Mittelschicht, die fest an die tradierten amerikanischen Werte glauben. [mehr]

Trockenes Waldstück bei Kalstein | Bild: BR/Alisa Wienand zum Audio mit Informationen Unterfranken spürt den Klimawandel besonders Trocken, trockener, Würzburg

Die Wurzeln der Weinstöcke fanden kaum noch Wasser, für die künstliche Bewässerung wurde das Wasser des Mains knapp. In Teilen Unterfrankens hat es zuletzt weniger als in Tunis geregnet. Die Region um Würzburg ist zum Hoptspot des Klimawandels geworden. Winzer, Bauern und Politiker ziehen eine traurige Bilanz, werden aber auch erfinderisch. [mehr]

Anhänger der "Bewegung für den Sozialismus" (MAS) im Wahlkampf für Präsidentschaftskandidat Luis Arce Catacora | Bild: picture alliance / AA zum Audio mit Informationen Wahl mitten in der Pandemie Bolivien am Scheideweg

In Bolivien werden am 18. Oktober ein neuer Präsident und ein neues Parlament gewählt. Seit gut einem Jahr hat das Andenland nach dem Rücktritt von Ex-Präsident Evo Morales keine parlamentarische Regierung mehr. Kommt Bolivien durch diese Wahl wieder zur Ruhe? [mehr]

Trümmer in Beirut nach der verheerenden Explosion | Bild: Julia Neumann / BR zum Audio mit Informationen Nach der Explosion im Libanon Das Vertrauen in den Staat ist verloren

Am 4. August explodierten im Hafen von Beirut 2 750 Tonnen Ammoniumnitrat. Die Detonation war Kilometerweit zu spüren. Rund 200 Menschen starben, 6 000 wurden verletzt, 300 000 verloren binnen Sekunden ihr Zuhause. Eine Katastrophe, die vermieden hätte werden können, heißt es. Wenn die Vorschriften eingehalten worden wären. Die Vorwürfe an die Behörden sind massiv. Dementsprechend groß ist nunmehr auch die Wut der Libanesen auf ihre Politiker. [mehr]

Hien Wicke im sächsischen Brand-Erbisdorf näht ehrenamtlich viele Schutzmasken | Bild: BR / Susanne Betz zum Audio mit Informationen Ehemalige Vertragsarbeiter als Muster-Immigranten Die anderen Ossis

IBei der Wiedervereinigung blieben fast alle DDR-Vertragsarbiter aus dem kommunistischen Nordvietnam im Land. Trotz massisver rassistischer Übergriffe zu DDR-Zeiten und später in den 1990ger Jahren schlugen sie Wurzeln. Heute füllen sie die Lücken, die in Ostdeutschland durch die Abwanderung entsatnden sind. [mehr]

Die Schweinezuchtanlage Alt Tellin in Mecklenburg-Vorpommern gilt mit Platz für 10.000 Muttersauen und 35.000 Ferkel als eine der größten Europas und machte aus Tierschutz- und Unweltaspekten schon mehrfach Schlagzeilen | Bild: picture alliance / Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa zum Audio mit Informationen "Die DDR blüht" Die ostdeutsche Agrarindustrie - das Erbe der LPGs

In der ostdeutschen Landwirtschaft wird geklotzt, nicht gekleckert. Großbetriebe mit zwei-, drei oder fünftausend Hektar und mit tausenden Kühen, Schweinen und Hühnern sind keine Seltenheit, sondern oft die Regel. Kleinbäuerliche Biobetriebe tun sich im Osten eher schwer. Das hat mit der LPG-Vergangenheit zu tun. [mehr]

Symbolbild: Traktor neben Güllefass neben Biogasnalage | Bild: picture alliance / AGRAR-PRESS/Fotograf Krick zum Audio mit Informationen Über die Zukunft von Biogas in Bayern Kein Strom mehr aus Mais und Gülle?

Es klingt paradox: Trotz angekündigtem Kohle- und Atomausstieg könnten viele Biogas-Anlagen bald dichtmachen. Der Grund: Die Bauern bekommen nach 20 Jahren Laufzeit weniger Geld für den grünen Strom. Für manche Landwirte ergeben sich dennoch Chancen für die Zukunft. [mehr]

Solidarnosc-Mitglieder aus ganz Polen am Monument für die gefallenen Werftarbeiter am 40. Jahrestag des Danziger Abkommens.  | Bild: picture alliance / NurPhoto zum Audio mit Informationen Kein Grund zu feiern? 40 Jahre Solidarnosc

Vor rund 40 Jahren geschah im ehemaligen Ostblock etwas was bis dahin unmöglich schien. In Polen wurde nach langen Kämpfen mit dem Regime die erste unabhängige Gewerkschaft zugelassen. Es war der Anfang vom Ende der Kommunistenherrschaft - nicht nur in Polen. [mehr]

FDP-Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann tritt an, Oberbürgermeisterin von Düsseldorf zu werden | Bild: picture alliance / Sven Simon zum Audio mit Informationen Die FDP im erneuten Niedergang Nur Strack-Zimmermann setzt auf Sieg

Am 13. September finden in NRW Kommunalwahlen statt, und die FDP-Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat gute Chancen, Oberbürgermeisterin von Düsseldorf zu werden. Ganz anders sieht es mit ihrer Partei aus. In den Umfragen sind die Liberalen seit ihrem 10,7 Prozent-Bundestagswahlergbnis von 2017 ins Bodenlose gestürzt. Parteichef Lindner hat sich viele Sympathien verschwerzt, als er sich einer Jamaika-Koalition verweigerte. Vor allem aber hat es der FDP geschadet, dass sich Thomas Kemmerich Anfang des Jahres mit AFD Stimmen zum Ministerpräsident von Thüringen wählen lassen wollte. [mehr]

Juri Dmitrijew in einem Gerichtsraum in Petrozavodsk, im Nordwesten Russlands | Bild: picture alliance / AP Photo zum Audio mit Informationen Der Prozess Wie ein Stalinkritiker in Russland diffamiert wird

Ende Juli 2020 wurde in Russland der Menschenrechtler und Historiker Jurij Dmitrijew zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Grund: er hat die Geschichte der Exekution von Tausenden Opfern aus 60 Nationen unter Stalin rekonstruiert. Tatsachen, an die der Kreml nicht erinnert werden möchte. Nach Ansicht von Regimekritikern in Russland ist der Prozess gegen Jurij Dmitrijew ein klarer Fall von Diffamierung und Geschichtsklitterung. [mehr]

Heringsfischer vor der Insel Rügen | Bild: picture alliance / Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa zum Audio mit Informationen SOS für die Ostsee Wegen der schlechten Wasserqualität schrumpfen die Fischbestände immer mehr

Greenpeace schlägt Alarm: seit 1982 hat sich die Ostsee um fast 2 Grad Celsius erwärmt. Gleichzeitig werden von weit entdernten überdüngten Äckern über Flüsse immer mehr Stickstoffe ins kleinste Binnenmeer der Welt gespült. Fazit: Heringe und Dorsche werden immer weniger. Dementsprechend fährt die EU die Fangquoten herunter. Die Fischer an der Ostsee aber fühlen sich als Bauernopfer. [mehr]

Russland: Ein U-Boot und Kriegsschiffe der russischen Schwarzmeerflotte liegen vor Anker in der Hafenstadt Sewastopol, die ein Symbol der Verteidigung der Krim als uneinnehmbarer Festung ist.  | Bild: picture alliance/Ulf Mauder/dpa zum Audio mit Informationen Menschenrechte? Lage auf der Krim in Zeiten von Covid19

Seit vor rund sechs Jahren russische Soldaten die Krim besetzten, hat sich die Menschenrechtslage auf der völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel immer weiter verschlechtert. [mehr]

Das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 2" läuft im August 2020 nach einem Kurztrip in den Hamburger Hafen ein. Das Schiff hatte coronabedingt nur 1500 statt 2900 Passagiere aufgenommen. | Bild: picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa zum Audio mit Informationen Werften zwischen Staatshilfen und Klimaschutz Wer braucht noch Kreuzfahrtschiffe?

Deutsche Werften, die mit dem Bau von Kreuzfahrtschiften gute Geschäfte gemacht haben, stecken in der Corona-Krise, viele Arbeitsplätze sind in Gefahr. Doch wie sinnvoll sind Staatshilfen für schwimmende Luxushotels, die besonders viel CO2 ausstoßen? [mehr]

Heruntergekommene Unterkunft von Nigerianern in Castel Volturno | Bild: picture alliance /AP Photo zum Audio mit Informationen Organisierte Kriminalität Nigerianische Mafia in Italien

Gut zwei Stunden südlich von Rom liegt Castel Volturno - einst ein Urlaubsparadies, heute das Armenhaus der Region. In Castel Volturno regiere seit Jahren die nigerianische Mafia, berichten Aussteiger. Wie italienische Ermittler bestätigen, verdienen die Nigerianer mit Drogen- und Menschenhandel, sprich: Prostitution, Millionen Euro. [mehr]

Menschen am Viktoriaplatz, dem Treffpunkt für Flüchtlinge in Athen | Bild: BR / Alkyone Karamanolis zum Audio mit Informationen Der Athener Viktoriaplatz Anlaufstelle für Flüchtlinge und Infobörse

Anlaufstelle, Infobörse, Tauschzentrale und Spielplatz für die Flüchtlingskinder - all das ist der Athener Viktoria-Platz. Jeden Abend versammeln sich hier hunderte Asylsuchende, um ein Stück Normalität zu leben. [mehr]

Brasilien, Brasilia: Eine Aktivistin der Frauenbewegung hält ein Schild mit der Aufschrift "Genozid, 60 Tausend Tote, Bolsonaro raus" während eines Protests gegen die Politik der Regierung während der Coronavirus-Pandemie und der anhaltenden Brutalität der Polizei. | Bild: dpa-Bildfunk/Eraldo Peres zum Audio mit Informationen Bolsonaro hat "Grippe" Ein Populist stürzt Brasilien ins Verderben

Weltweit ist Brasilien nach den USA am schwersten von der Corona- Pandemie betroffen. Die Folge: nach Angaben der Johns Hopkins Universität wurden in Brasilien bisher mehr als 70.000 Tote registriert. Zudem ist von Massengräbern im Amazonasgebiet die Rede. [mehr]

schwarzarbeit | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio mit Informationen Defizite bei den Kontrollen Kampf gegen Schwarzarbeit - Teuer und wirkungslos?

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit, kurz FKS, ist eine Art Arbeitsmarktpolizei. Sie soll dafür sorgen, dass Mindestlöhne eingehalten werden. Gleichzeitig soll die Behörde sogenannte Schwarzarbeit bekämpfen, weil dadurch dem Staat, den Rentenversicherungen und Krankenkassen viel Geld verloren geht. Doch die beim Zoll angesiedelte Behörde hat enorme Defizite. [mehr]

Frau mit Maske vor dem Schaufenster eines Supermakrts in Buenos Aires | Bild: picture alliance/ZUMA Press zum Audio mit Informationen Doppelte Krise Argentinien zwischen Corona und Staatspleite

Argentiniens Regierung kämpft an zwei Fronten. Einerseits will Präsident Fernandez den Staatsbankrott verhindern, andererseits die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Maßnahmen abmildern. Eine erneute Pleite, mitten in der Viruskrise, wäre nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch ein Desaster. [mehr]

ARCHIV - 20.02.2020, Palästinensische Autonomiegebiete, Har Homa Settlement: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu das Gebiet, in dem in der ostjerusalemischen Siedlung Har Homa ein neues Stadtviertel gebaut werden soll. Rund zwei Wochen vor einem mit Spannung erwarteten Stichtag hat Netanjahu einem Medienbericht zufolge mindestens vier Szenarien für die mögliche Annexion von Gebieten im besetzten Westjordanland vorbereitet.  | Bild: dpa-Bildfunk/Debbie Hill zum Audio mit Informationen Israels Annexionspläne im Westjordanland "Ende des Status Quo"

Bereits Anfang Juli könnte Israels Premier die Annexion von Teilen des besetzten Westjordanlandes einleiten. Doch er würde - mit Unterstützung der US-Regierung - Völkerrecht brechen. Für die Menschen und die Bemühungen um eine Lösung des Nahostkonflikts hätte die Annexion gravierende Folgen. [mehr]

Ein Bosch-Mitarbeiter überprüft mit einem Laptop in Immenstadt die Betriebsdaten von vernetzten Maschinen.
| Bild: pa/dpa/Daniel Maurer zum Audio mit Informationen Industrie 4.0 Wie die Digitalisierung der bayerischen Wirtschaft hilft

Siemens hat sein Werk in Amberg in der Oberpfalz komplett automatisiert - im Corona Lockdwon ein großer Vorteil, die Produktion lief normal weiter. Vernetzte und miteinander kommunizierende Maschinen werden nicht krank, das Unternehmen ist deutlich effizienter. [mehr]

Russlands Präsident Putin  | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio mit Informationen 20 Jahre an der Macht Der ewige Wladimir Putin

Vor 20 Jahren fand die erste "Krönungszeremonie" für Wladimir Putin statt: Im Kreml wurde er feierlich ins Präsidentenamt eingeführt, das er zuvor übergangsweise innegehabt hatte. Damals ahnte niemand, dass dies der Beginn einer Ära sein könnte. Dass dieser unscheinbar wirkende ehemalige Geheimdienstmann das Land so entscheidend prägen würde. [mehr]

Flohmarkt in Thüringen unter dem Motto "Alles umsonst - aber nur für Deutsche" | Bild: BR / Ernst Ludwig von Aster zum Audio mit Informationen Wie ein Thüringer Dorf sich spaltet Idylle mit Neonazi

Kloster Veßra ist ein Dorf in Südthüringen mit malerischen Fachwerkhäusern, einer geschichtsträchtigen Klosterruine und einem Museum. Im einzigen Gasthof "Goldener Löwe" serviert Tommy Frenck Bier und Burger – garniert mit rechtsextremer Gesinnung. Die 400 Einwohner sind darüber gespalten. [mehr]

Archivbild - Bayerisches Kabinett nimmt Stellung zu den Maßnahmen während der Coronakrise 2020. | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio mit Informationen Politik im Ausnahmezustand Ohne Handbuch durch die Corona-Pandemie

Seit über acht Wochen sind Politiker im Krisenmodus. Die Corona-Pandemie hat ihnen Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen abverlangt. Von Grundrechtsbeschränkungen bis zu immensen Finanzhilfen. Wie gehen PolitikerInnen damit um? [mehr]

Thüringen, Erfurt: Björn Höcke, Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Thüringen, und Andreas Kalbitz (l) , Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg bei der Wahlparty der AfD im Oktober 2019 | Bild: dpa-Bildfunk/Jens Büttner zum Audio mit Informationen Die AfD im Umbruch Was hat der Flügel wirklich vor?

Der Verfassungsschutz stuft den "Flügel" der AfD als rechtsextrem ein. Seitdem steht er unter Beobachtung. Inzwischen hat die radikale Gruppierung um Björn Höcke und Andreas Kalbitz ihre Selbstauflösung bekannt gegeben. Der Präsident des thüringischen Verfassungsschutzes bezeichnet dies als "taktische Nebelkerze". [mehr]

Screenshot aus CGT-Video mit der Aktion "Der Tag danach" | Bild: Screenthos cgt.fr/BR zum Audio mit Informationen Der Tag danach Französische Szenarien für die Postcorona Zeit

In Frankreich mehren sich Initiativen, die für eine 'grüne' Exit-Strategie werben. Die Pandemie-Krise soll Anstoß geben für einen Kurswechsel. Wie die Welt von morgen aussehen könnte, will die Online-Plattform "Der Tag danach" eruieren. Eine Reportage von Suzanne Krause [mehr]

Griechische Fahne neben der EU-Flagge | Bild: picture alliance / NurPhoto zum Audio mit Informationen Zurück auf Anfang? Griechenland 10 Jahre nach der Finanzkrise

Vor 10 Jahren schlitterte Griechenland in die größte Krise der Nachkriegszeit. Um die Staatspleite abzuwenden, brauchte Athen Milliardenkredite. Im Sommer 2018 ging es endlich wieder aufwärts. Jetzt trifft Corona das Land mit voller Wucht. [mehr]

Frankreich, Paris: Ein Kran steht neben der Pariser Kathedrale Notre-Dame, die von Besuchern der Stadt betrachtet wird. Im April 2019 wurde die Kathedrale bei einem Brand schwer beschädigt. | Bild: dpa-Bildfunk/Marcel Kusch zum Audio mit Informationen Ein Jahr nach dem verheerenden Brand Notre Dame in Paris

Vor gut einem Jahr hielten die Menschen kollektiv den Atem an, als die berühmte Kathedrale von Notre Dame in Flammen stand. Präsident Macron versprach, die Kathedrale solle in fünf Jahren wieder stehen. Schon vor Corona erschien das vielen Experten als zu ambitioniert. [mehr]

Niedersachsen, Bremerhaven: Wellen schlagen an die Geestenmole während der Sturmflut im Anschluss an das Sturmtief "Sabine".  | Bild: picture alliance/Sina Schuldt/dpa zum Artikel Land unter? Küstenschutz in Zeiten des Klimawandels

Global steigende Temperaturen, schmelzende Polkappen und Gletscher, steigender Meeresspiegel: Das ist bereits Gegenwart. Wie aber wird sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren auf die deutschen Küsten auswirken? Niedersachen gibt bereits 60 Millionen Euro jährlich aus, um seine Deiche zu sichern und zu erhöhen. [mehr]

Demonstranten mit Transparenten und algerischen Flaggen im Dezember 2019 auf den Straßen von Algier | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio mit Informationen Ein Jahr nach Abdankung Bouteflikas Algeriens schwieriger Weg zur Demokratie

Die jüngsten Parlamentswahlen und Verhaftungen von Bouteflika-Vertrauten in Algerien haben wenig gebracht, so der Vorwurf der Demokratiebewegung. Die dringend notwendigen Reformen ließen weiterhin auf sich warten. Dunja Sadaqi über Algeriens schwierigen Weg zur Demokratie. [mehr]

Ein Mensch liegt im Schlafsack auf einer Berliner Bank | Bild: picture allicance zum Artikel Berliner Obdachlose Zählung hilft in der Krise

Berlin hat seine Obdachlosen vor kurzem gezählt und setzt auf niedrigschwellige Angebote. Das hilft in der Corona Krise. [mehr]

Jüdische Zwangsarbeiter beim Sraßenbau in Polen während der deutschen Besatzung (undatiertes Foto) | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Späte Wiedergutmachung 20 Jahre nach der Entschädigung von Zwangsarbeitern

Vor 20 Jahren entstand im wiedervereinigten Deutschland ein Stiftungs-Modell, um ehemalige NS-Zwangsarbeiter zu entschädigen, darunter sehr viele Polen. Eine Reportage über die späte Wiedergutmachung und den Umgang damit. [mehr]

Andreas Ambrosi vom Brennerbasistunnel-Konsortium | Bild: BR / Hans Häuser zum Audio mit Informationen Brennerbasistunnel Bayern blockt - Tiroler stolz auf Fortschritte

2028 soll der Brennerbasistunnel eröffnet werden. Ab dann soll es umweltschonend und mit Expressverbindungen der Bahn von Finnland bis nach Sizilien gehen. In Tirol laufen die Arbeiten im Tunnel nach Plan - auf der bayerischen Seiten wird dagegen protestiert und verzögert. Was machen unsere Nachbarn anders? [mehr]