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Cem Özdemir für Hanf-Läden Grüne wollen Hanf per Gesetz legalisieren

Bei der Ice-Bucket-Challenge hatte ihm eine Hanf-Pflanze noch Ärger eingebracht. Jetzt hat Cem Özdemir im Interview mit PULS angekündigt, Cannabis legalisieren zu wollen.

Von: Michael Bartlewski

Stand: 25.02.2015

Ice Bucket Challenge | Bild: Youtube Bündnis 90/ Die Grünen

Seine Partei will nächste Woche ein Gesetz in den Bundestag einbringen, um Cannabis zu legalisieren. Das hat Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/ Die Grünen, im PULS-Interview angekündigt.

"Dieser Gesetzesentwurf wird der erste seiner Art in Deutschland sein, der bis ins Detail regelt, wie der Umgang mit Cannabis in Deutschland erfolgen soll", sagte der Grünen-Chef.

Auch einige Details des Gesetzes-Entwurfs hat er bereits verraten: Die Grünen wollen, dass Cannabis in Deutschland für jeden ab 18 Jahre legal zu kaufen ist - allerdings nur in registrierten Fachgeschäften. Cannabis soll es dort in verschiedenen Formen geben: als Joint, Space-Cakes oder anderes Gebäck. Die Mitarbeiter dürfen keine Einträge im polizeilichen Führungszeugnis haben. Werbung für Cannabis bleibt laut des Gesetzentwurfs weiter strikt verboten.

Der Entwurf der Grünen hat zwar kaum Chancen, dass er in Deutschland tatsächlich Gesetz wird. Özdemir hat sich die Details aber bei erfolgreichen Legalisierungs-Initiativen in den USA abgeschaut: "Wir haben die Erfahrungen der US-Bundesstaaten, die Cannabis entkriminalisiert haben, ausgewertet. Geschaut, was hat sich bewährt und was nicht."

Özdemir hat seine Legalisierungs-Kampagne im Sommer 2014 gestartet, als er sich für die Ice Bucket Challenge mit einer Hanf-Pflanze auf seinem Balkon gefilmt hatte. Das blieb nicht ohne Folgen: Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen den Grünen-Chef, sogar seine Immunität als Bundestagsabgeordneter wurde kurzzeitig aufgehoben. Das Verfahren wurde aber Anfang 2015 eingestellt – wegen "geringer Schuld".


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egonauchgut, Freitag, 27.Februar 2015, 19:51 Uhr

10. Legalisierung

Na endlich!!!
Endlich wir zumindest mal versucht dieser unglauglichen Einschränkung meiner persönlichen Freiheit entgegenzuwirken. Wieso darf mir der Staat überhaupt verbieten was ich mir zuführe?? Das geht doch eigentlich nur mich was an, genauso wie Intimpiercings oder Tattoos, oder? Na, wie dem auch sei, als treue Gefolgsleute der USA wird auch diese Entwicklung zu uns rüberschwappen. Man muss ja nicht immer nur das Negative übernehmen :-)

Plaata , Freitag, 27.Februar 2015, 13:08 Uhr

9. Aktuelle Gesetzeslage

Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen.

Es darf nicht sein das ein Erwachsener Mensch kriminalisiert wird weil er Cannabis konsumiert er schadet niemandem höchstens sich selbst und das sollte jedem selber überlassen werden ob er Marihuana rauchen will oder nicht es besteht kein Zwang.

Und der Jugendschutz kann nur gewährleistet werden wenn es eine vernünftige und geregelte Legalisierung gibt.

Das jetzige Verbot bewirkt genau das Gegenteil es ist falsch und Existenzvernichtend.
Mit einem Verbot wird der Schwarzmarkt nur gestärkt.

Ich bin für eine Legalisierung in Deutschland

Saša J. Babi? , Freitag, 27.Februar 2015, 09:41 Uhr

8.

Eine sehr gute Sache !!!
Wird auch mal Zeit daß ein sinnvolles Gesetz,wie Dieses verabschiedet wird...
Prävention und Aufklärungsarbeit sollte parallel dazu betrieben werden...
Es kann nicht sein daß Alkohol und Tabak in der Gesellschaft fest verankert ist
und akzeptiert wird,Cannabis als Nutz und Heilpflane sowie als Rauschmittel,
aber aus falschen Gründen und Unwissenheit einiger Politiker weiterhin verboten bleibt...

Es muss ein Gesetzesentwurf her der die kontrollierte Abgabe bzw. den Verkauf von Cannabis
gesetzlich regelt und das Recht auf Selbstbestimmung,nicht weiter beschneidet...
Da jeder bei Wikipedia nachlesen kann daß diese Pflanze als "Pflanze der Götter " bezeichnet wird,
wäre es...auch wenn es nur einen Gott gibt...ein Sakrileg der regierenden Parteien...den Menschen dieses
Gottesgeschenk aus falscher Überzeugung heraus,vorzuenthalten...und die CDU als "Christlich demokratische Union"
würde ihrer Aufgabe und ihrem Namen nicht gerecht werden !!!

Benicio, Freitag, 27.Februar 2015, 08:33 Uhr

7. Wir sollten lernen

Während der Alkoholprohibition in den 20er und 30er Jahren in den USA wurde ein noch heute bekannter Gangster "geschaffen". Al Capone verdiente sein Geld hauptsächlich mit Alkohol. Das dieser heute Mann dabei mit einer großen Brutalität vorging bleibt nicht mehr so in unseren Köpfen vorhanden. Heutzutage wird er gar nicht mehr als der Kriminelle wahrgenommen, der er war. Er hatte schon damals einen relativ großen Rückhalt in seinen Kreisen.

Cannabis kontrolliert abzugeben funktioniert in den Niederlanden, Spanien und Teilen der USA. Warum nicht also auch in Deutschland. Natürlich wird das nicht alle Probleme lösen, alles schlechter wird davon aber auch nicht.
Der mündige Bürger wird freier und muss selbst Verantwortung tragen. Etwas wonach wir alle streben sollten.
Wer ein Problem mit Cannabis hat (und das sind unter 5% aller Konsumenten) braucht Hilfe und keine Strafverfolgung.

Erfreuter, Freitag, 27.Februar 2015, 06:30 Uhr

6.

Endlich bewegt mal jemand was. Aber das Volk ist zu kange belogen worden um das durchzubringen. Alle glauben noch an Einstiegsdroge oder Schizophrenieauslöser und das wird aufrechterhalten. Da nützen auch keine Verfassungsgerichte und Harvard-Studien um den alten Müll aus den Köpfen zu spülen, schade Deutschland.