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Cannabis-Songs Legalize it Lyrics

Musik und Kiffen - eine Liaison, die Tradition hat. Egal ob Reggae, Rock oder Rap. Aber welcher Song hat in seinen Lyrics eigentlich die besten Argumente für eine Legalisierung parat?

Von: Ralph Glander

Stand: 26.02.2015

"Legalize it" - Peter Tosh

Der große Klassiker des Legalisations-Genres. Reggae-Legende Peter Tosh redet nicht lange um den grünen Brei herum. Unmissverständlich macht er klar, was sein Anliegen ist. Seine Argumente:

"Doctors smoke it. Nurses smoke it ... Even the lawyer do."

Peter Tosh in 'Legalize it'

"Good for tuberculosis. Even umara composis."

Peter Tosh in 'Legalize it'

"Fowls eat it. Goats love to play with it."

Peter Tosh in 'Legalize it'

Mit seiner Argumentation aus dem Tierreich vergaloppiert sich Tosh ein bisschen. Die Argumente "nicht nur irgendwelche iry Rasta-Dudes stehen auf die beruhigende Wirkung von Cannabis" und "die Pflanze hat medizinische Heilkräfte" sind dafür einleuchtend. Dafür gibt's:

4 von 5 legalen Hanfsamen

"Don’t Step On The Grass, Sam" - Steppenwolf

Dass die psychedelische 60s-Rock-Kombo "Steppenwolf" hin und wieder mal ziemlich tief in die Bong schaute, dürfte wohl bekannt sein. Ansonsten sollten einem die Lyrics von "Magic Carpet Ride" genug Aufschluss über das Konsumverhalten der Band um Sänger John Kay geben. Weitaus weniger verschwurbelt sprachen sie sich in dem Song "Don`t Step On The Grass, Sam" aus. Dieser Sam ist natürlich niemand Geringeres als die bekannte, personifizierte Illustration der Vereinigten Staaten in Form des knochigen Uncle Sam. Und von ihm forderten Steppenwolf Folgendes:

"You waste my coin Sam, all you can. To jail my fellow man. For smoking all the noble weed."

Steppenwolf in 'Don’t Step On The Grass, Sam'

Steppenwolf kritisierten also damals schon die sinnlose Verschwenung von Steuergeldern für den "War on Drugs". Eine Thematik, die heute sogar noch relevanter ist als damals. Das gibt:

4 von 5 legalen Hanfsamen

"Hits from the Bong" - Cypress Hill

Cypress Hill rauchen sich gerne mal schön ein - kein Geheimnis. Eigentlich gibt es wohl kaum eine Kombo, die sich lyrisch so oft und offensiv dem Thema "Weed" gewidmet hat. Songs wie "I wanna get high" oder "Dr. Greenthumbs" bieten einen recht überschaubaren Spielraum für Interpretationen. Ihre absolute Grashymne bleibt aber natürlich "Hits from the Bong". Darin machen sie unmissverständlich klar, dass High sein total dope ist und geben vor allem Tipps, wie es geht:

"Sing my song, puff all night long. As i take hits from the bong"

Cypress Hill in 'Hits from the Bong'

"Let’s smoke that bowl, hit the bong. And then take that finger off that hole. Plug it, unplug it."

Cypress Hill in 'Hits from the Bong'

"I’m skill it, there’s water inside don’t spill it. It smells like shit on the carpet."

Cypress Hill in 'Hits from the Bong'

Der üble Bonggeruch auf dem Teppich ist also nicht so geil? Danke für die Warnung, Jungs. Aber unsere Drogenbeauftragte Marlene Mortler werden wir mit diesen Lyrics wohl eher nicht von der Legalisierung überzeugen können:

2 von 5 legalen Hanfsamen

"Smoking Weed with the President" – Prince Ea

Rapper Prince Ea adressiert seinen Pro-Cannabis-Song direkt und unmissverständlich an US-Präsident Barack Obama. Er räumt mit gängigen Vorurteilen auf, dass Marihuana Menschen faul machen und ihre Potentiale einschränken würde.

"How can that be when some of he most successful people smoked weed. From Walt Disney to Milton Friedman. From Stephen King to Steve Jobs. The Apple didn’t fall far from the tree."

Prince Ea in 'Smoking Weed with the President'

Weiter geht es mit einer kleinen Geschichtsstunde in Sachen “Weed”: Denn vor den 1930er Jahren war Cannabis in den USA völlig legal. Erst als der Vorsitzende des "Federal Bureau of Narcotics" – Harry J. Anslinger – sich die Prohibition von Cannabis zur Lebensaufgabe machte, ging die Propaganda los:

"The newspapers printed fake stories about how every puff destroys your brain. Making you crazy insane. Prone to murder and rape. They used race and then said again that weed makes white women want to get pregnant by negroes and immigrant Mexicans."

Prince Ea in 'Smoking Weed with the President'

Das Herzstück seines Manifests kommt aber im letzten Drittel. Auf der Anklagebank: Mr. President Barack Obama, die Pharmaindustrie und die amerikanische Justiz:

"Mr President this ain’t political. It’s commonsencial. Millions in prison for something that’s never killed a single individual. But you make deals with prescription drug advocates. When just last year more Americans died from prescriptions in their cabinets than heroin, terrorism, murder and traffic accidents combined. These companies wouldn’t care if the country was coming apart. They sharks. They only care about how much it’ll cost."

Prince Ea in 'Smoking Weed with the President'

Prince Ea lässt wirklich kein Argument Pro-Cannabis-Legalisierung aus. Wer danach nicht überzeugt ist, wird es wohl auch nie werden. Klare Sache - dafür gibt's:

5 von 5 legalen Hanfsamen


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