Jetzt Kants Not Dead Manual Kant

Info Nach fünf Jahren, in denen es still um Manual Kant war, sind sie am Ostermontag 2019 wieder auferstanden. Auf "Kants Not Dead" erstrahlen sie in altem Glanz und bereiten ihrem Ex-Gitarristen Franz Sonnauer einen würdige Abschied.


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WhatsApp-Service "James, bitte" Der Butler übers Smartphone

In den USA geht der Butler-Service "Magic" gerade steil. Per WhatsApp kann man dort alles bestellen was legal ist. Jetzt gibt es den Service auch in München. PULS-Reporter Max Zierer hat "James, bitte" ausprobiert.

Von: Max Zierer

Stand: 12.03.2015

Selbstversuch App James, bitte | Bild: BR

James ist keine App, James ist eine Handynummer. Und wenn man der eine WhatsApp mit einer Bestellung schickt, wird diese geliefert. Egal was, egal wohin - so lange es legal ist. Gezahlt wird per Paypal oder Kreditkarte. In den USA gibt es diesen Dienst schon länger. Dort heißt er Magic und geht gerade richtig steil. Angeblich ist der Dienst sogar so beliebt, dass schon 30.000 Leute auf einer Warteliste stehen, bevor sie ihn endlich nutzen können. Das Münchner Start Up "James, bitte" probiert das Erfolgskonzept jetzt in Deutschland aus. Auf deren Webseite steht das Versprechen: "...eine Pizza Trüffel und eine Flasche Armand de Brignac Brut Gold Champagner in einer Stunde auf der Zugspitze!"

Klingt super, James, das will ich ausprobieren. Übersteigt nur leider mein Budget. Aber statt Schampus könntest du mir doch ein kleines Partypaket liefern. Und damit die Sache nicht zu einfach wird, will ich nicht irgendein Bier sondern ein Pale Ale. Außerdem Wasabinüsse, Luftschlangen und ein Kazoo. Das sind diese kleinen Tröten in die man reinsummen kann. Für drei Euro im Musikgeschäft ein echter Partygag!

Bis 17 Uhr will ich das alles bei mir Zuhause haben. Das ist in dreieinhalb Stunden. Sollte zu schaffen sein, oder?

Das unerwartet lange WhatsApp-Protokoll

Ein Butler mit schlechten Manieren

Erst gibt es kein Kazoo, dann werde ich auf den nächsten Tag vertröstet, dann geht doch noch heute aber für viel mehr Kohle und als ich mich am Ende gegen den Dienst entscheide, werde ich auch noch um Trinkgeld gebeten. Ein echter Butler hätte wohl genug Anstand gehabt, sich das zu verkneifen. Auch sonst klingt der Ton von James eher nach Pizzabote.

Mein Fazit: Hätte ich wirklich unbedingt und sofort ein Partypaket gebraucht, ich hätte es wohl bekommen. Allerdings zu einem saftigen Preis, ohne Kazoo und mit Pizzaboten-Charme.


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Alex M., Freitag, 13.März, 12:16 Uhr

2. James gegen Stress

Mittlerweile sprießen diese Services wie Pilze aus dem Boden, auch in Deutschland.
Allerdings war James, bitte glaube ich einer der ersten und ich habe selbst zum Glück bessere Erfahrungen gemacht als Max Zierer.
Wobei ich auch zugeben muss, dass ich nicht für den gleichen Tag bestellt habe, sondern für den nächsten Tag ein Zugticket, ein Taxi und ein Hotel gebraucht habe.

Hat mir ganz einfach die Arbeit abgenommen und Zeit gespart, kann man aber auch durchaus dekandent nennen =)

Valeria, Freitag, 13.März, 09:49 Uhr

1.

James, bitte funktioniert sehr gut - selbst getestet. Ich habe pizza bestelt- alles viel schneller als mit lieferando.de!