Jetzt Everybody's Cool But Me Johan

Info Ein Jahr hat er mit No I.D. und Travis Barker zusammengearbeitet und sich dafür Lob von Kanye West, Travis Scott oder Alessia Cara geholt. 2019 haut Johan aus L.A. mit "Everybody's Cool But Me" endlich wieder eigenes Zeug raus.


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Netzlexikon H wie Hacktivismus

Ist das Lahmlegen einer Website kriminell? Oder ist das eher wie eine Sitzblockade im Netz? Sogar die Bundesregierung forscht jetzt zum Phänomen Hacktivismus.

Von: Franziska Schwarz

Stand: 22.10.2014

Grafik zum Netzlexikon Hacktivismus: Sie zeigt ein Shirt mit einem Aufdruck von Che Guevara mit Anonymous-Maske | Bild: BR

Vermengt man Hacken und Aktivismus, bekommt man das Wort Hacktivismus. Hacktivisten nutzen digitale Tools und das Internet, um auf politische Anliegen aufmerksam zu machen - und sie vielleicht auch durchzusetzen. Der Hacker, der 1996 den Begriff Hacktivismus eingeführt haben soll, nannte sich "Omega".

Heute deckt Hacktivismus eine ziemliche Palette von Aktivitäten ab. Zwei jüngere Beispiele: Die Blogger, die im Arabischen Frühling den Protest anonym im Netz anschieben. Oder die Enthüllungsplattform Wikileaks von Julian Assange. Der sagt übrigens, dass es Hacktivismus schon im Jahr 1989 gab: Damals wurden Rechner, unter anderem von der NASA, von einem Computerwurm namens "Wank" infiziert. Und weil "to wank" nichts anderes heißt als "wichsen", erschien auf dem Screen dann die Botschaft "Würmer gegen nukleare Mörder - dein System wurde offiziell gewichst. WANK." Den Computerwurm hatte die Anti-Atomkraftbewegung programmiert.

Sitzblockaden in digital

Als analoge Entsprechung des Hacktivismus sehen manche die altbekannten Straßenblockaden - oder gar die Kunst-Happenings aus den Siebzigern. Heute heißt eine der bekanntesten Internetguerillas Anonymous. Bekannt geworden sind sie erst durch Aktionen gegen Scientology, später sollen sie Regierungswebseiten in Südamerika manipuliert haben. Das bringt den Hackern ziemlich viel Aufmerksamkeit - allerdings nicht nur von Anhängern, sondern auch von Interpol. Denn der Übergang vom Hacken zum Cybercrime ist fließend.

Ein Beispiel: Wegen manipulierten Regierungsseiten wird 2012 eine Reihe von Anonymous-Hackern festgenommen. Der Vorwurf: Die Netzguerilla habe online persönliche Daten von Politikern und Polizeimitarbeitern veröffentlicht. Doch die Fälle, in denen beim Hacktivismus Daten entwendet werden, sind eher selten. In der Regel fluten Hacktivisten einfach E-Mail-Adressen mit sinnlosen oder extragroßen Inhalten, mit Spam also. Oder sie bombardieren eine Webseite mit Anfragen und legen sie so lahm, das sind dann die berüchtigten Denial-of-service-Attacken - für manche die digitale Entsprechung der Sitzblockade. Die Seite ist zwar kurzfristig nicht erreichbar, kaputt gemacht wird aber nichts.

Forschungsprojekt des Bundeskriminalamts

"Hacktivistische Taten zielen nicht darauf ab, illegal materielle und finanzielle Gewinne zu erzielen" - so formuliert es die Bundesregierung im Herbst 2014. Das Bundeskriminalamt forscht nämlich seit 2013 zum Thema Hacktivismus - die Strafverfolger wollen die Szene ein bisschen besser verstehen und genauer unterscheiden zwischen Hacktivisten und Cyberkriminellen. Klingt gut. Denn es gibt einen großen Unterschied zwischen kriminellen Machenschaften und politischem Protest.


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Kommentare

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Peter Wiemers, Montag, 14.Dezember, 08:53 Uhr

2. Fr. Schwarz

Alle Achtung für Euren Mut. Ich muss wohl nicht sagen was ich bewundere, an Euch. Ich bin 58 und habe erst in den letzten Jahren gemerkt, wie DAS VOLK verarsc....t wird, von den Machthabern. Die DAS VOLK auch noch wählt, in dem festen Glauben, das gemacht wird was gewählt wird. HAAAAAAA!!. Dieser korrupte Haufen weltweit, bestehend aus den reichsten(mächtigsten) "Menschen", interessiert sich nicht wie es anderen geht. Psychopathische Handlungen bestimmen deren Leben. Kein Wunder. Wie sollte ein Mensch, mit Skrupel sich sonst so verhalten. Angst regiert deren Leben. Das ist das Einzige das mich noch halbwegs befriedigt. Wer zuschaut wie andere LEBEWESEN verhungern und verdursten, während er, vor dem 108 Zöller, die Nachrichten schaut, muss Angst haben. Die SAUDIS, die sich aus Äthiopien, ihre Leibeigenen holen und ISIS, mit Waffen versorgt, soll Angst haben. Gut so!!

Peter Wiemers, Montag, 14.Dezember, 08:30 Uhr

1. Isis

Alles und Alle die den Mut haben Etwas gegen diese Isis "Krieger" zu tun unterstütze ich so gut ich kann. Es ist leider ein Problem dass so wenige Leute wissen was der Islamische Staat eigentlich ist. Ein Haufen von ungebildeten, frustrierten, 12 - 35 Jährigen Buben, die zum Teil nicht einmal lesen können. Es geht um Anerkennung und Macht. Was ist da einfacher sich als, brutalen Menschenschlächter hinzustellen und im Namen Alas zu metzeln. Die älteren schicken die Knöpfe, mit Versprechen von dem Paradies und "780" oder "658" Jungfrauen, in die Menschenmengen, nachdem sie so lange, Teile des Korans, auswendig gelernt haben, daß sie es glauben. Wenn so ein Knopf, der so genannt wird, weil er den Knopf hat, auf den er drücken muss um den Sprengstoffgürtel auszulösen, losgeschickt wird, glaubt er wirklich daran, etwas Gutes zu tun.Noch nicht mal den Namen wissen die selbsternannten FÜRRER. Es sind Knöpfe. Eine so extreme Menschenverachtung, fand zum letzten Mal im zweiten Weltkrieg statt.