Jetzt Pussy Is God King Princess

Info Feminismus-Hymnen sind gerade schwer im Trend. Das hat auch King Princess erkannt und zelebiert mit "Pussy Is God" (2018) nicht nur queere Liebe sondern Sex allgemein. Ihre Lebenspartnerin Amandla Stenberg hat hier mitgeschrieben.

Datenklau im Play Store 300 Android-Apps spionieren uns User aus

Android-Apps speichern massenhaft Daten von uns Usern, ohne dass wir es mitbekommen. Dabei geht es teilweise um persönliche Infos, die viel über uns Nutzer aussagen. Noch bedenklicher ist aber, wer hinter der Spionage steht.

Von: Kevin Ebert

Stand: 29.11.2017

android | Bild: BR

Mehr als drei Viertel aller Apps im Google Play Store tracken heimlich ihre User. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Yale und der französischen Non-Profit-Organisation Exodus Privacy. Darunter sind zwar viele kleinere Anwendungen, aber natürlich auch Apps der großen Player wie Uber, Spotify, Snapchat, Tinder oder Skype.

Datensammeln durch Tracker

Das Datensammeln funktioniert so: Lädt man eine dieser Apps auf‘s Smartphone oder Tablet, installieren sich automatisch auch Identifikationscodes oder Tracking Cookies – kurz Tracker. Das besondere an diesen Trackern ist, dass sie plattformübergreifend funktionieren und sogar noch User-Daten sammeln, wenn wir das WLAN- oder Mobilfunknetz wechseln. Sie verbeißen sich regelrecht im Profil, ohne dass wir Nutzer etwas davon mitbekommen.

Was diese Tracker über uns wissen, ist krass: Sie speichern ab, welche anderen Apps man installiert hat, wie lange man sich mit dem Smartphone (oder Tablet) beschäftigt, wie voll der Speicher ist, wie es um den Akku steht und natürlich geht’s auch um den Klassiker: Standortdaten.

Dadurch können die Unternehmen ziemlich genaue Bewegungs- und Nutzerprofile erstellen und bestimmen, wie alt eine Person ist, was sie verdient, wo sie herkommt und sogar wie sie heißt.

Die Daten gehen oft an Dritte

Hinter der Methode stehen aber nicht die großen Unternehmen, also die App-Entwickler allein. Die Untersuchung zeigt, dass die Tracker oft von externen Firmen entwickelt und angeboten werden, die sich auf Datentracking spezialisiert haben. Die können mit den Daten so ziemlich alles anstellen – zum Beispiel der Marktforschung zur Verfügung stellen oder sie zu Werbezwecken weiterverkaufen. Die Daten gehen also oft auch an Dritte. Und wie gesagt: wir User erfahren davon nichts.

Wer ein Apple-Gerät hat und jetzt erleichtert ist: zu früh gefreut. Die Ergebnisse liegen nur für Android-Apps vor, weil sich die Untersuchung auf den Google Play Store beschränkt hat. Tatsächlich bieten aber viele Tracking-Unternehmen ihre Dienste auch für iOS-Apps an.

Sendung: Filter vom 29.11.2017 - ab 15 Uhr