Jetzt Upside Down Her Tree

Info Die Musik von Her Tree aus Rottal-Inn ist ein Wimmelbilderbuch aus Geräuschen. Klopfende Spechte, knacksende Äste und surrende Fliegen sind die Instrumente von Alexandra Cumfe und das Tor in ihren musikalischen Zauberwald.

14:21 Uhr Hdl Jeremias

#bodylove 5 Gründe, warum wir unseren Körper so lieben sollten, wie er ist

Neujahr heißt: "Gute" Vorsätze, öfter Training, keine Süßigkeiten mehr. Blogger wie Louisa Dellert halten dagegen und sagen: Es ist viel wichtiger, dass wir unseren Körper so lieben, wie er ist. Und dafür gibt es gute Gründe.

Von: Theresa Authaler

Stand: 22.12.2016 | Archiv

Louisa Dellert (Mitte) setzt sich für Bodypositivity ein | Bild: Istagram-Screenshot / Louisa Dellert

1. Instagram ist nicht die Realität

Instagram-Stars geben sich gerne ganz nah und authentisch. Was wir zu sehen bekommen, hat oft aber nichts mit der Wirklichkeit zu tun - sondern mit dem geltenden Schönheitsideal. Dafür werden alle Tricks genutzt, um perfekt zu erscheinen. Ein typisches Beispiel dafür ist der sogenannte thigh gap, die Lücke zwischen den Oberschenkeln, die zeigen soll, dass man so richtig dünn ist. Abgesehen davon, dass ein thigh gap alles andere als natürlich oder gesund ist, kann man auf Fotos auch ganz schön tricksen. Bloggerin Louisa Dellert zeigt, wie man sich in fünf Sekunden einen thigh gap herbeischummelt.

2. Nur Salat macht unglücklich

Wer abnehmen will, gerät oft in eine gefährliche Spirale: Jedes Essen wird als potentieller Dickmacher angesehen. Essen im Restaurant wird schwierig, gemeinsame Abende mit Freunden seltener.

Wie viele Menschen sich mit Diäten plagen, zeigt eine Studie des Allensbach-Instituts. Jede zweite Frau in Deutschland hat schon mindestens eine Diät hinter sich. Bei den Männern sind es zwar weniger, aber immer noch jeder Vierte. Die Diäten führen allerdings nicht immer zum Ziel. Nur jeder Fünfte sagt nach einer Diät, dass sie "ganz erfolgreich" war, genauso viele Leute sagen danach, dass sie mit ihrem Abnehm-Programm "nicht erfolgreich" waren. Der Jojo-Effekt lässt grüßen.

3. Sport ist gut – aber nur, wenn du Spaß daran hast

Wer sich beim Fitnessstudio anmeldet, wird dort meist erst mal vermessen. Wie viel wiege ich? Wie hoch ist mein Bodymaßindex? Wie steht es um meinen Stoffwechsel? Das ist zwar ganz interessant zu wissen, aber mal ehrlich: Wenn wir so an Sport rangehen, gerät das, worauf es eigentlich ankommt, in den Hintergrund: den Spaß.

Außerdem gibt es noch jede Menge Goodies für die Gesundheit: Stärkere Muskeln und Knochen, weniger Verspannungen und Kopfweh. Sport baut Stress ab und hilft oft auch gegen Angstzustände und Depressionen.

Zwischen dem Spaß am Sport und dem Überwinden des Schweinehunds gibt es übrigens einen Zusammenhang: Wenn wir die Sportart gern machen, fällt es uns viel leichter, uns aufzuraffen. Klingt banal, kann aber eine gute Motivation dafür sein, sich mal umzuschauen, was es neben dem Fitnessstudio sonst so gibt. 

4. Jeder Körper ist anders

… und das ist auch gut so. Die eine hat lange Beine, die andere kürzere. Der eine hat von Natur aus breite Schultern, der andere ist schmaler gebaut. Jeder kommt mit seinen Eigenheiten auf die Welt – und ist gerade das nicht wunderbar? Wie langweilig wäre es, wenn alle genau gleich aussehen würden!

5. Den "perfekten Körper" gibt es nur mit Photoshop

Warum haben Stars nie Pickel, Models keine Cellulite und warum steht den Menschen im Netz und in Zeitschriften nie der Bauch nach dem Essen raus? Die Antwort: Photoshop. Damit kann man Koalas zu Katzen retuschieren, oder eben Beine länger, Oberschenkel schmaler und Muskeln definierter aussehen lassen.

In den letzten Jahren haben einige Promis öffentlich gemacht, wie sehr ihre Bilder bearbeitet werden. Lorde hat gezeigt, wie sehr ihre Haut "verschönert" wurde:

Auch Kate Winslet hat sich immer wieder gegen stark bearbeitete Bilder gewehrt. In ihrem neuen Vertrag mit L'Oreal hat sie extra festgehalten, dass ihre Fotos nicht bearbeitet werden dürfen. Der Grund: eine große Verantwortung gegenüber jungen Frauen. Kate Winslet will ihnen nichts vorgaukeln - sondern lieber Vorbild sein.