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Die Frage Warum mach ich das alles?

Alle suchen das Glück. Aber zwischen Jobstress und Freizeitdruck fragen wir uns zu selten, was wirklich wichtig ist: Karriere, Familie oder Selbstverwirklichung? Unsere Frage: Warum mach ich das alles?

Von: Markus Köbnik

Stand: 03.08.2010 | Archiv

Die Frage - Was soll ich nur machen? | Bild: BR

Wenn es nach unserer Studie "Dein 2020" geht, dann müssen wir uns um unser Glück in der Zukunft keine großen Gedanken machen. Die Mehrheit der heute 15- bis 25-Jährigen schaut mit optimistischen Gefühlen auf ihr Leben im Jahr 2020. Am wichtigsten ist ihnen dabei, nicht jeden Cent umdrehen zu müssen.

Am zweitwichtigsten ist der Kontakt zu Freunden, darauf folgt der Wunsch verheiratet zu sein. "Ein aufregendes und abwechslungsreiches Leben führen" rangiert dagegen nur auf Rang sechs in der Skala. Da passt es auch, dass die Befragten einen Wert wie Selbstverwirklichung weniger wichtig einschätzen als zum Beispiel Verlässlichkeit, Sicherheit oder Liebe. Ein glückliches Leben hängt demnach erst mal von einem guten Job, einem verlässlichen Freundeskreis und einer intakten Beziehung ab.

Aber wie sieht es bei Menschen aus, die wenig auf Geld geben und stattdessen etwas für die Gesellschaft tun? Macht ein Engagement bei Greenpeace oder dem Trachtenverein weniger glücklich als ein gut bezahlter Bürojob?

"Dein 2020" hat herausgefunden, dass die bayerische Jugend mit dem Verhältnis von Arbeit und Freizeit in ihrem Leben zufrieden ist. Etwas mehr Freizeit würde natürlich nicht schaden, sagen die meisten. Eigentlich auch klar: Wer viel Geld verdienen will, weiß, dass man dafür ein hartes Studium und Überstunden in Kauf nehmen muss. Da bleibt wenig Zeit für Freunde, Hobbys oder die Beziehung.


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