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Tracks der Woche #09/15 Action Bronson, Hot Chip, Rangleklods, Unknown Mortal Orch

Rappende Köche, elektronische Turnschuhe und die Gothic-Karibik - liest sich komisch, klingt gut! In unseren Tracks der Woche legen wir euch auch diese Woche wieder fünf Ohrenschmeichler ans Herz.

Von: David Würtemberger

Stand: 20.02.2015

Tracks der Woche 09/2015 | Bild: Brook Bobbins, Steve Gullick, Dusdin Condren, Tambourhinoceros, zoe-fotografie.com/Montage: BR

Wir haben in Musikblogs gewühlt, bei Konzerten genau hingehört und fleißig Platten eingekauft. Das sind die neuesten Titel im PULS Programm: Diese Songs solltet ihr diese Woche hören.

Action Bronson - Actin Crazy

Seit ein paar Jahren taucht der New Yorker Arian Asllani alias Action Bronson mit Mixtapes, Online-Kochshows und Performances auf Festivaltoiletten mindestens einmal die Woche in der Timeline auf. Bis jetzt gibt es aber noch keine Veröffentlichung von dem Rapper, die man physisch in der Hand halten könnte. Das ändert sich im März: Sein lang erwartetes Album "Mr. Wonderful" kommt und als Appetithäppchen serviert uns der gelernte Koch jetzt "Actin Crazy". Action Bronsons rappt in seinem unverkennbaren Stil über einen Beat zum Niederknien von Drakes Hausproduzent und OVO-Mitgründer Noah "40" Shebib.

Hot Chip - Huarache Lights

Die Euphorie für Turnschuhe der Marke mit dem Swoosh ist ungebrochen. Hot Chip aus London packen sich nach einer Verschnaufpause jetzt "Huarache Lights" an die Füße. Oder genauer, in ihren Sound. Obwohl die Band um Alexis Taylor mit dem Song ihr sechstes Album "Why Make Sense?" ankündigt, könnte der auch von ihrem ersten stammen. Das Erstaunliche: Der unverkennbare Elektropop von Hot Chip klingt auch heute genauso frisch, geht genauso in die Beine und zaubert ein genauso breites Grinsen ins Gesicht wie vor zehn Jahren.

Rangleklods - Lost U

Rangleklods | Bild: Tambourhinoceros

Gewusst? Das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig ist das größte Festival der schwarzen Szene auf der ganzen Welt. Dieses Jahr eröffnen Rangleklods aus Kopenhagen das Event. Esben Nørskov Andersen und Pernille Smith-Sivertsen begeistern über Genre- und Szenegrenzen hinweg. Bestes Beispiel: "Lost U", eine treibende Liaison aus dunklen Witchhouse-Wolken und synthetischem Tropenfeeling. Der Song ist die Vorabsingle zum zweiten Album "Straitjacket", an dem Rangleklods zwei Jahre gearbeitet haben.

Unknown Mortal Orchestra - Multi-Love

Ruban Nielsen, gebürtiger Neuseeländer, wohnhaft in Portland, stellt einen Song ohne Infos oder ähnliches online. Zack, die Musikblogger rasten völlig aus vor hysterischer Freude. Das war 2010. Mittlerweile sind Unknown Mortal Orchestra längst nicht mehr "Unknown", touren um die Welt und treten in Jimmy Fallons Tonight Show auf. "Multi-Love" ist der Titeltrack zum frisch angekündigten dritten Album. Mit ihm will Ruban gegen das Bild vom Künstler als Kurator rebellieren und mehr selbst erschaffen. Wenn dabei noch mehr so herrlich fluffige Songs wie "Multi-Love" rausspringen - bitte sehr!

TNT - TNT Anthem

Seit über 20 Jahren kennen sie sich, Kollaborationen gab es schon öfter, aber jetzt kommt das erste gemeinsame Album namens #HMLR: TNT ist die Kollaboration von Münchens HipHop-Darlings Blumentopf und der Linzer Crew Texta. Mit einem von Sample von Sly And The Family Stone steigen TNT in die zweite Vorabsingle mit dem selbsterklärenden Namen "TNT Anthem" ein. Weiter geht's mit Oldschoolbeat und Reimen, die die Freundschaft zwischen den Crews feiert. Für den Chorus haben TNT dann noch einen Bass-Joker in der Tasche: Kinetical aus Linz und seine Tieftonstimme.

Wählt eure Favoriten in die PULS Hitparade!

Jeden Freitag zählen wir runter: Im Countdown von 20 bis 1 feiern wir die Songs, die ihr und wir diese Woche besonders ins Herz geschlossen haben. Und ihr könnt die Charts (ganz legal) manipulieren...

Abstimmung

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Sufjan Stevens - No Shade In The Shadow Of The Cross

Findlay - Electric Bones

Cosby - Alive

Urban Cone – Sadness Disease

Big Sean – I Don’t Fuck With You

Diese Abstimmung ist keine repräsentative Umfrage. Das Ergebnis ist ein Stimmungsbild der Nutzerinnen und Nutzer von BR.de, die sich an der Abstimmung beteiligt haben.


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