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Vorgestellt // Sir Simon Die Idee vom perfekten Popsong

Wenn das Wort Begeisterung ein Gesicht hat, dann das von Simon Frontzek alias Sir Simon.

Stand: 29.10.2007 | Archiv

Sir Simon aus Berlin | Bild: Lukas Frontzek

Den Kerl sieht man ständig in der ersten Reihe bei den richtig guten Konzerten. Simon steht dort mit seinem verschmitzten Grinsen und leuchtet mit der Freude in seinen Augen die Bühne aus. Eine Freude, die von der Liebe zur Musik kommt. Genau, wie sie Tomte-Sänger Thees Uhlmann mal besungen hat. Aber zu dem kommen wir später.

Simon ist ein Mensch, der Luftsprünge macht, wenn ein Ton genau im richtigen Augenblick gespielt wird. Der daraus Lebensenergie zieht. Weil er Fan ist. Sich nie schämt, Begeisterungsfähigkeit auch mal nach außen zu zeigen.

Die Idee vom perfekten Popsong

Sowas führt im besten Fall dazu, dass der ausgesprochene Fan selber anfängt, Musik zu machen. Wie auch hier. Wer Input aufsaugt, entwickelt weiter. Verarbeitet und liefert seine eigene Idee vom perfekten Popsong. Als Mitmusiker hat Sir Simon nicht sture Instrumental-Söldner in seine Band aufgenommen, die seinen Ideen gehorchten. Simon hat Freunde gefunden, denen er sich nahe fühlte.

Den Regensburger Klaus Kieswetter, Bassist bei Bands wie Beige GT und Jenny Lund, traf Simon zum ersten Mal in der Küche von Nadja, einer ehemaligen Mitarbeiterin der Plattenfirma L'Age D'or. Simon saß am Küchentisch und hatte Liebeskummer. Klaus mochte ihn, fand den traurigen Tropf sympathisch und bot ihm zum Abschied an, ihm auszuhelfen. Falls Simon mal Musiker für seine geplante Band braucht.

Kurze Zeit danach klingelte auch schon Klaus' Handy und wenig später traf der in einem Hamburger Proberaum ein. Dort blieb kaum Zeit. Sir Simon Battle sollten am nächsten Abend schon als vollwertige Band in der Astra Stube auftreten. Nadja war ebenfalls mit von der Partie.

Plattenaufnahme mit Überreaktion

Gemeinsam nahmen Sir Simon Battle in den letzten Monaten eine Platte auf. Dabei ließ man sich gerne auch aus der Bahn werfen. Mitte des Jahres verkündete Simon auf seiner Internet-Seite, dass er nach dem Konzert der US-amerikanischen Band Wilco beinah soweit war, die komplette Festplatte mit seinen bereits aufgenommenen Songs zu löschen. Extreme Begeisterungsfähigkeit kann eben auch zu Überreaktionen führen.

Und zu wackligen Knien. Womit wir bei Thees Uhlmann wären. Der, ein ausgesprochener Fan von Sir Simon Battle, stellte Simon zuerst als Tour-Bassist, dann als festen Keyboarder bei seiner Band Tomte ein. Nicht einfach für einen Fan, der jetzt Songs spielen darf, die er doch eigentlich aus der ersten Reihe bei Konzerten und von seinen Lieblingsplatten kannte. Mit schlotternden Knien konnte Simon Frontzek da schon mal die Bühnen ausprobieren, auf denen er bald mit seinen eigenen Songs landete.

Unaufgeregte Euphorie

Verdient hat er es längst schon. Unaufgeregte Lieder, die von Euphorie strotzen, obwohl sie doch so leise sind. Songwriter-Pop, mit einer Überzeugungskraft, dass man vor lauter Zustimmung die Fäuste in den Himmel reckt. Und begeisterte Menschen auf der Bühne, die nichts anderes wollen, als jeden einzelnen Zuhörer überzeugen. Mit ihrer Liebe zu den Tönen.

!!! ACHTUNG !!!! Dieser Migrationsinhalt hat im System keine Entsprechung.
dynamische Teaserbox: Title: Downloads
Content Types: Music
Tags: sir simon [person]sir simon battle [person]
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