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Festivalpremiere 11 Dinge vom PULS Open Air, an die wir uns noch ewig erinnern werden

Es ist vollbracht: Das erste PULS Open Air geht in die Geschichte ein - als schönstes Festivalwochenende aller Zeiten. Was wie, wo und mit wem passiert ist - wir haben die Höhepunkte zusammengefasst.

Von: Sophia Rossmann

Stand: 12.06.2016 | Archiv

1. Der beste Flirt-Spot

Morgens halb 10 auf Schloss Kaltenberg: Erstmal Zähne putzen. Also ab zum Sammelwaschbecken auf dem Zeltplatz - einer der Spots des Festivals zum Sehen und Gesehen werden. Ob den Aufriss vom letzten Abend mit verquollenen Augen wiedertreffen oder einen neuen Flirtangriff mit Bürstchen im Mund und Zahnpastalächeln auf den Lippen starten. Beliebteste Anmachsprüche waren (tatsächlich so gehört): "Hey kannst du mir beim Zähneputzen helfen? Ich schaff’s nicht alleine." - Sichere Nummer, zieht garantiert.

2. Die krassesten Love-Peace-Harmony-Actions

Spread the love - das war definitiv das Motto des PULS Open Air 2016. Viel Liebe zu vergeben hatte auch KYTES-Sänger Michael Spieler. Er schickte ganz viele LGs an seine Eltern raus, um ihnen einfach mal Danke zu sagen - sehr süß. Noch mehr Romantik gab's bei den Norwegern von Kakkmaddafakka und ihrem Song "Forever Alone", zu dem Tausende von Herzen im Publikum geformt wurden. Die Jungs von Frittenbude haben aus dem Festivalklassiker Wall of Death einfach mal 'ne Wall of Love gemacht. Love is in the air!

3. Der emotionalste Konzert-Moment

Pure Emotionen spürte man beim BOY-Konzert. Vor allem weil die Mädels viele ihrer alten Hits vom ersten Album spielten. Sehr zur Freude der Fans: Das Textsicherheitslevel war ganz weit oben. Als sie dann noch ihren Hit "Little Numbers" sangen, waren überall nur noch laute "Woah-woah"-Ausrufe zu hören und alle sind wild vor Freude rumgesprungen. Einer der schönsten und emotionalsten Konzertmomente!

4. Die abgefahrenste Trinktechnik

Man nehme fünf Menschen, 15 Biere, forme einen Kreis, nehme sich an die Hand, klebe sich die Dosen mit Gaffatape an diese und laufe los – so gesehen auf dem Zeltplatz. Die Krux: Immer wenn einer trinkt, muss der andere auch trinken, damit nichts überschüttet. Also muss man eigentlich immer trinken. Man sieht: Wenn die PULS Festivalbesucher eins waren, dann sehr, sehr kreativ. Aber es war auch einer der krassesten Fail-Momente, denn das System brach am Ende zusammen: Mann am Boden, Bier auf dem Kopf. Witzig anzuschauen war's allemal.

5. Der epischste Snap

Manchmal kann ein einfacher Snap deinen ganzen Tag verändern. Zum Beispiel, wenn Aurora einen Snap sieht, in dem du als Superfan ihren Song singst - und dich einfach nur feiert. Da können einem schon mal die Tränen kommen!

6. Der sympathischste Typ

Regen, Sonne, Regen, Sonne - so wechselhaft wie bei Maeckes' Konzert zeigte sich Petrus in keinem anderen Moment. Scheiß drauf, die Leuten kamen trotzdem in Strömen zur Bühne gerannt, mehr als bereit für den Regentanz. Ein Highlight war sicherlich als ein Typ seine Freundin an den Armen packte und sie im Kreis durch die Luft schleuderte. Die komplette Tribüne der Kugelbühne feuerte die zwei grölend an. Es herrschte einfach eine ausgelassene und entspannte Stimmung bei den Besuchern und Künstlern. Auch Maeckes rastete ordentlich auf der Bühne aus. So viel Energie und gute Laune bringen dem Schwaben aus Team Orson den Award für den sympathischsten Künstler ein.

7. Die originellsten Wortakrobaten

Sie waren überall: kleine, braune Pappschilder mit Sprüchen drauf. Mal klassisch, mal plump, mal witzig, mal komplett unverständlich. Egal, was die Festivalbesucher ausdrücken wollten, sie konntet es in unserer Pappschildwerkstatt tun. Auf jeden Fall weit vorne: "Es ist Titten, Sommer raus", "Hacke ist die beste Jacke" oder auch Warnschilder: "Achtung hier nicht Pinkeln: Penisschnapper". Berechtigtes Anliegen.

8. Die coolsten Bräute

Nicht mehr als einen Sport-BH am Leib - so rockte die Dänin MØ die Kugelbühne. Heiße Show, heißes Outfit eben. Ihr Konzert war natürlich die reinste Party. Höhepunkt: der Sommerhit 2015 "Lean On", den sie zum Schluss noch mal rausfeuerte und zu dem das Publikum dann jedes erdenkliche Köperteil wackeln lies. Ebenfalls überirdisch gutaussehend und nicht minder talentiert: Yael Shoshana Cohen von Lola Marsh, die von der Kugelbühne aus wirklich jeden verzaubert - und sich danach noch ganz entspannt die Gigs ihrer Kollegen reingezogen hat.

9. Die größten Tierfreunde

Es trug sich auf der Hauptstraße des Zeltplatzes zu: Drei Babymäuse waren schutzlos der anstürmenden Besuchermasse ausgeliefert. Doch da, die Retter in der Not aus dem Zelt nebenan! Sie sperrten den Mäusen einen Schutzraum ab, pflanzten ringsherum Bäumchen an und dann stand es da: das erste PULS-Mäuse-Tierschutzreservat. Sicherlich die top Zeltplatzattraktion am Freitag, so viele Besucher wie es anlockte. PULS Menschen sind eben feine Leute.

10. Die heißeste Beachparty-Stimmung

Wenn Crystal Fighters was können, dann für ordentliche gute Laune sorgen. Auch ihr Konzert beim PULS Open Air ging mega ab. Bei ihrem Übertrack "Plage" warfen die Briten einfach mal zwei riesen Wasserbälle in die Menge. Die Stimmung war da aber eh schon sowas von am Überkochen - Tanzexzesse inklusive.

11. Die härteste Challenge

Der Regen war beim PULS Open Air definitiv eine Herausforderung: Zwei Tage, in denen das Wetter sein ganzes Repertoire auspackte. Aber einen wahren Festivalbesucher kratzt das wenig. Es wurde im Regen getanzt, im Matsch virtuos geslided (man nannte sie auch Sliderman oder Sliderwoman), in der Sonne gebrutzelt und in gummistiefelhohen Regenseen vor den Bühnen gehüpft. Trotz harter Wetterchallenge, die Stimmung blieb bis zur letzten Sekunde fantastisch!


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